Sunday Colours: O-Saft is!!!


Klar, die Wiesn geht auch ohne Bier. Ob ein Besuch an einem proppenvollen Sonntag mit O-Saft, Wasser und Kamillentee allerdings ertrĂ€glicher wird, sei jetzt mal dahingestellt 😀! Und dass der Alkohol grad auf meinem Blog und ĂŒberhaupt: in MĂŒnchen ein so großes Thema ist, bitte ich zu entschuldigen, aber wie einige bereits wissen, wohne ich ja nicht weit entfernt vom BesĂ€ufnis der Massen, und bekomme dessen Auswirkungen leider öfter hautnah mit, als mir lieb ist. Vollgekotzte HauseingĂ€nge, torkelnde Menschen in U-, S- und Trambahnen sowie grölende GesĂ€nge nach Mitternacht sind hier gerade keine Seltenheit. Und ich habe in letzter Zeit viel ĂŒber die Volksdroge Nummer 1 gelesen, ĂŒber das gefĂ€hrlichste Nervengift, welches man weltweit legal erwerben kann.

Dabei hab ich mich fĂŒr ein Leben in einer Stadt entschieden, die den Rausch zelebriert! Das ganze Jahr ĂŒber, denn: "...in MĂŒn-chen steht ein Hof-brĂ€u-haus - oans, zwoa, g'suffa!" Und das steht ja nicht erst da, seit Freddie Mercury in MĂŒnchen lebte, liebte - und soff. Na, aber mal ehrlich: in anderen deutschen oder österreichischen StĂ€dten geht's ja auch nicht gerade staubtrocken zu. Ich sag nur: Karneval in Kölle ("... wir glauben an den lieben Gott und ham uch immer Dooorst!"), oder Rrreeperbahn nachts um halb eins ("... mein Sssankt Pppauli, Ssankt Ppauuli bei Nnacht! Hicks!"), oder erwĂ€hne die berĂŒhmten Heurigen ("Trink ma no a Flascherl Wein... hoolariahooo!"). 

Hab ich was vergessen? Vielleicht die Leipziger Bierbörse? Den Frankfurter Ebblwoi? Noch'n Bier un'n Koaan? Also, wer glaubt, dass das Taumeln und Torkeln am Brandenburger Tor ausschließlich der Freude ĂŒber 30 Jahre Mauerfall geschuldet war... ts. Außerdem wisst Ihr ja: nicht nur "Kreuzberger NĂ€chte sind lang...!". Na, und erinnert Euch doch mal: wer war damals der Held der Wiedervereinigung? Nicht Kohl oder Genscher, nein: David-I've-been-lookin'-for-free-drinks-Hasselhoff!! Muss ich noch mehr sagen?!




Um der Trunkenheit zu entfliehen, könnte man höchstens noch nach Hawaii auswandern ("Es gibt kein Bier..." - Ihr wisst schon!). Oder wie soll man sich mitten im Land der Dichten und Schenker (Goethe, Schiller, Lenz, Fontane: alle hatten eine Fahne!) positiv auf ein eher alkoholfreies Leben einstimmen? Alles nicht so prickelnd (...wie die BlĂ€schen im noch schĂ€umenden Proseccoglas!). Hmmm. Ich meine natĂŒrlich: ich will ja nicht leben wie ein Mönch (schon wieder ein missglĂŒckter Vergleich - zumindest im abendlĂ€ndischen Raum, ich sag nur: Franziskaner! Augustiner! Paulaner!...).

Äh, was ich eigentlich ausdrĂŒcken will ist: Man kann auch ohne Spaß Alkohol haben! Oder so. Also ab sofort: Kamille statt Promille?! Wein oder nicht Wein??? Das ist doch hier die eigentliche Frage! Dabei macht Alkohol bekanntlich dumm und gleichgĂŒltig! (Kapier' ich nicht, ist mir aber auch egal!). Und er schĂ€digt das KurzzeitgedĂ€chtnis. Im Übrigen schĂ€digt er auch das KurzzeitgedĂ€chtnis... (hatte ich das bereits erwĂ€hnt??). Überhaupt brauch ich ja eh keine Drogen - in meinem Alter erreicht man denselben Effekt schon, wenn man morgens zu schnell aufsteht!

Ich weiß, ich erzĂ€hl Euch nix Neues, aber mich hat die scheinheilige Doppelmoral schon immer irritiert, mit der manche Menschen andere, die "ganz schlimme Drogen" konsumieren, als kriminelle Versager beschimpfen, wĂ€hrend sie gleichzeitig die vierte Flasche Bier vor dem Fernseher aufmachen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute seit Jahrzehnten mehr oder weniger kreuzfidel als (heimliche) Alkoholiker leben. Was sie sich und anderen natĂŒrlich nie eingestehen könnten, denn sowas bedeutet wiederum soziale Ausgrenzung. Wenn nĂ€mlich Bekannte und Verwandte spitzkriegen wĂŒrden, dass da ein kleines Promillchen-Problemchen existiert, welches man eher nicht mehr "im Griff" hat... ibah! Pfui, igitt. Mit sowas will man ja nix zu tun haben!

AbhĂ€ngigkeit ist ein noch schlimmeres Tabu als der Tod, möchte ich mal behaupten. Und apropos Tod: ĂŒberlegen wir doch mal, wie viele Menschen, die wir kannten, an den Folgen von Alkoholmissbrauch gestorben sind  - weia, Doppel-Tabu!! Asche auf mein Haupt!! (Aber bitte nicht die aus der Urne eines der Verstorbenen...). Mir fallen jedenfalls so einige Beispiele ein... darauf einen Dujardin!

Wobei ich (hab ich in den Bars und Kneipen von Bloggershausen inzwischen gelernt 😀!) natĂŒrlich ganz deutlich klarstellen möchte, dass ich niemanden verurteile, weil er Alkohol/ andere Drogen/ Fastfood/ nur 1 Salatblatt am Tag/ RTL2 konsumiert oder online shoppt, bis der Gerichtsvollzieher zweimal klingelt. Konkret heißt das fĂŒr den heutigen Post: ich mache mich ĂŒber Alkohol lustig. Nicht ĂŒber Alkoholiker (David Hasselhoff mal ausgenommen...!). Dies bitte ich höflichst zu beachten.












Und die Moral von der Geschicht? Gibt keine. Weder eine doppelte, noch ĂŒberhaupt eine. Ich möchte einfach nur darauf hinweisen, wie allgegenwĂ€rtig das Thema Alkohol in unserem Leben doch ist. Sogar in unserer Sprache! Glaubt Ihr nicht? Achtung, hier kommt meine kleine Abschluss-Rede (pling! pling!):

"Meine sehr verehrten Alkoholiker und Alkoholikerinnen! Liebe Co-AbhĂ€ngige!

Statt zu tief ins Glas zu schauen, weil man auf einem Bein angeblich nicht stehen kann, sollte man sich lieber an die eigene Nase fassen und die Sache mal nĂŒchtern betrachten. Vielleicht auch nicht immer alles so bierernst nehmen. Das heißt ja nicht, dass man deshalb stets feucht-fröhlich feiern oder trunken vor GlĂŒck sein muss! Man kann auch ohne Prosecco die Korken knallen lassen!

Ist vielleicht nicht so berauschend, aber Ihr solltet bedenken: in vino veritas... und die Wahrheit kommt trotz Schöntrinkens beim Blick in den Alkoholspiegel noch deutlicher zutage, wenn man sich dabei fragt, ob man nun ein Spiegeltrinker ist!? Und an welche der beiden Nasen, die man da sieht, man sich jetzt fassen soll!?

Aber es ist noch nicht Hopfen und Malz verloren! Blau kann auch eine Farbe sein... und die Schnapsdrosseln und Haubitzen, voll... der Freude am weiß-blauen Himmel bis zum AlpenvorglĂŒhen ĂŒber unserem schönen Bayern tirilieren:

Wiesn is over! Deshoib: O-Saft is!!"

(Tusch!)



Outfit: 
mein "altes" Dirndl hab ich mit einer neuen SchĂŒrze und anderem Jankerl, sowie ein paar Accessoires, neu interpretiert... zum Vergleich: links das Dirndl im letzten Wiesn-Jahr, rechts das aktuelle Dirndl-Styling:







Location: das MĂŒnchner Oktoberfest 2019


Kommentare

  1. Prost!
    😜
    Kein Alkohol ist auch keine Lösung- den haste vergessen. Hihi. Hin und wieder ein hĂŒbscher Rausch, befeuernd und richtig genossen, ist eine gute therapeutische Maßnahme - schamanistisch gesehen. Leider kennen die Leute kein Maßhalten, jeden Tag Fasching, Oktoberfest, Big Sale..... Das Leben eine Kreuzfahrt. Und bloß nicht so genau hingucken.....
    Bigotterie regt mich auch auf. "ICH trinke höchstens mal ein Glas Wein an Weihnachten etc., NIE Schnaps, igitt." Jaja. Dadurch ist man ja automatisch ein besserer Mensch......
    Dont get me started.

    Dirndl, die Zweite, ist dir super gelungen! Die neue SchĂŒrze sieht schön aus, sĂŒĂŸ die pinken Socken! A fesches Dirndl 💕
    Xxxxx

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    1. 😜! Doch, doch, Alkohol IST ja eine Lösung, frag mal einen Chemiker 😜😜!!!
      Absolut, schamanisch gesehen! Wenn die Reizgalle und der Kopf mitspielt...:-D!!
      WENN dann Leute mal nicht mehr rauchen, nicht mehr trinken, dann werden einige von ihnen die hĂ€rtesten Moralapostel und schlimmsten Kritiker, stimmt! Militante Abstinenzler... aber vielleicht mĂŒssen die es so, damit sie es durchstehen :-)) Das mit dem ewigen "Battle" um bessere und schlechtere Menschen ist ja ĂŒberall spĂŒrbar, nicht nur beim Alkohol.

      Merci💕 Socken sind sogar StrĂŒmpfe, bei KĂ€lte hochzuziehen, ganz praktisch :-)
      xxxxx

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  2. Auch wenn ich LEIDER noch nie auf den Wiesn war, so freue ich mich jedes Jahr wieder auf die Zeit und all die wunderbaren Dirndln, die es dann zusehen gibt!! Das ist definitiv etwas, was jeder mal erleben sollte, sowie Karneval in Rio!
    Da Bier so gar nicht mein GetrĂ€nk ist, wĂŒrde ich wahrscheinlich im Weinzelt bleiben, gibt es???
    Ich sehe den „BesĂ€ufnis der Massen“-Rausch nicht unbedingt als Privileg des Oktoberfestes an, sinnloses Besaufen ist weltweit ĂŒberall, wenn solche Veranstaltungen stattfinden.
    Ich kann verstehen, dass das nicht gut fĂŒr alle die in MĂŒnchen leben ist, aber solange die Leute fröhlich und friedlich sind, gibt es sicherlich Schlimmeres.
    Und dein Dirndl ist sooo schön mit all den schönen Details! Du siehst einfach fabelhaft aus, liebe Maren!
    Vielen Dank, dass du ein wenig Wiesn-Stimmung in den Norden bringst!
    Liebe GrĂŒĂŸe,
    Claudia

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    1. Dabei hast Du so ein schönes Dirndl - oder sogar mehrere? Da musst Du echt mal auf die Wiesn kommen!
      Es gibt natĂŒrlich auch ein Weinzelt auf der Wiesn :-)
      Ach, schlimm ist es nicht, aber Betrunkene sind halt nĂŒchtern echt schwer zu ertragen!
      Vielen Dank, Du Liebe! Gell, die SchĂŒrze macht einen großen Unterschied, find ich auch!
      Liebe GrĂŒĂŸe,
      Maren

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  3. Gern gelesen, da sprachlich und sprachbetrachtend interessanter Post ( und das Dirndl finde ich hĂŒbsch umgemodelt ). Was die Maßlosigkeit betrifft, zeigt die sich ja nicht nur beim Alkoholkonsum, sondern in unserem Umgang mit unseren irdischen Ressourcen ( oder muss man sich wegen solch möglicher Konsequenzen benebeln? )
    Hab dir zu deinem Kommentar bei mir was geschrieben, denn das PhĂ€nomen, dass man keine unterschiedlichen Standpunkte aushalten kann, sondern sich gleich moralisch unter Druck gesetzt fĂŒhlt, finde ich eine recht zeitgeistige AttitĂŒde.

    Einen schönen wiesenfreien Sonntag!
    Astrid

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    1. Vielen Dank, Astrid! Naja, das bietet sich natĂŒrlich prima als Ausrede an: Ich trinke wegen des Zustands unserer Umwelt! Vermutlich wĂ€r: "Saufen fĂŒr den Klimaschutz" die meistbesuchte Veranstaltung ĂŒberhaupt - ha, das ist die Idee, um die Leute auf die Straßen zu bringen :-)))
      Stimmt, aus Ă€hnlichen GrĂŒnden mĂŒssen ja auch alle gleich aussehen... was ist das, die neue Harmoniesucht???

      Vielen Dank, ich genieße es! Dir auch eine wunderschöne Zeit!
      Maren

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  4. Vorbei? aus? uff und wieder geschafft nicht hinzufahren :) Ich drĂŒcke mich seit Jahrzehnten um den Besuch zum Oktoberfest. Mir isses einfach zu viel Trubel. Und ich sitz nicht gern in lauten Zelten. Und alkoholisierte Menschen finde ich fĂŒrchterlich.

    Maren Deine neue SchĂŒrze lĂ€sst Dein Dirndl ganz anders aussehen, gefĂ€llt mir sehr gut. Du siehst toll aus im Dirndl. Sarah sucht gerade ein Dirndl, ihr altes ist zu klein und wir haben es schon rausgelassen, also den Saum. Nun geht dies nicht zu und dort ist die SchĂŒrze nicht schön etc- etc. Da hab ich ihr gesagt dass es auch nur SchĂŒrzen gibt und sie sich auch eine SchĂŒrze kaufen kann wie sie möchte, das wusste sie gar nicht.

    Dein Post hat mich sehr amĂŒsiert, ich liebe Deinen Humor. Gut dass Dus nochmal schreibst wie gemeint, Ironie kann nicht jeder, muss ich leider immer wieder feststellen.

    Schönen Sonntag, liebe GrĂŒĂŸe Tina

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    1. Ach, ehrlich gesagt, da hast Du nicht wirklich was verpasst. Nimm die Monnemer Mess mal zehn, fĂŒge jede Menge Besoffene hinzu, ein paar Dirndl, Lederhosen und Promis - da hast Du's! :-)

      Lieben Dank! Ja, das ist das Praktische, man kann ein "Basic"-Dirndl durch Bluse, SchĂŒrze etc. komplett umstylen. Neulich hab ich ein Bild gesehen, da trug eine Frau ein enges Leoshirt unter dem farblich passenden Dirndl: das sah super aus!!! Seither liebĂ€ugele ich ja mit sowas, aber das wird die Traditionsbewussten aus den Trachtensocken hauen :-) !!! Jedenfalls kann Sarah sich eben "Einzelteile" kaufen, ist eh viel individueller.

      Vielen Dank :-) Nö, manchmal versteh ich meine eigene Ironie auch nicht. Glaub mir, ist alles nicht so einfach :-D

      Dir eine schöne Woche, liebe GrĂŒĂŸe, Maren

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  5. Ach, Du warst auch in der Schönheitsköniging. Bei Dir sieht das ja richtig gesittet aus. DAs hĂ€tte dem Rudi gefallen. In der ersten Wiesnwoche hab ich öffentlich nichts mitgekommen. Ich dachte schon, dass Fest wĂŒrde heuer ausfallen. Letzte Woche hatte ich Urlaub. Und war erkĂ€ltet... Wiesn-Grippe. Dabei hatte ich doch nur eine Rußnmass zum Essen. Habe nicht gefroren, bin nicht nass geworden und hab meine HĂ€nde vor dem Essen desinfiziert. Himmel aber auch.
    Was Alkohol betrifft, sind wir uns einig. Extrem tĂŒckisch das Zeug. Und auch noch frei erhĂ€ltlich, allgegenwĂ€rtig und gesellschaftlich anerkannt.
    Das grĂ¶ĂŸte Drogenfestival der Welt. Is klar. Verdient sich die ganze Stadt und das Umland eine glĂ€nzend goldene Nase. Da sagt ma nix. Ich halte es hier ĂŒbrigens mit Jes Sirach:

    "Auch beim Wein spiele nicht den starken Mann. Schon viele hat der Rebensaft zu Fall gebracht. Wie der Ofen das Werkzeug des Schmiedes ist, so ist der Wein eine Probe fĂŒr die Spötter. Wie Lebenswasser ist der Wein den Menschen, wenn er ihn mĂ€ĂŸig trinkt. Was ist das fĂŒr ein Leben, wenn man keinen Wein hat. Der da von Anfang an zur Freude geschaffen wurde. Frohsinn, Wonne und Lust bringt Wein zur rechten Zeit und genĂŒgsam getrunken. Kopfweh, Hohn und Schimpf bringt Wein getrunken in Erregung und Zorn. Viel Wein ist eine Falle fĂŒr den Toren. Er schwĂ€cht die Kraft und schlĂ€gt viele Wunden. Beim Weingelage nörgle nicht am Nachbarn. Verspotte ihn nicht, wenn er heiter ist. Sprich zu ihm kein SchmĂ€hwort und streit mit ihm nicht vor den Leuten. (Jes Sirach 31,25-31)"

    Prost
    BG Sunny

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    1. Naja, wir waren recht frĂŒh dran... war aber ein schönes Zelt, fand ich.
      Ich weiß, was z.B. so eine Bedienung auf der Wiesn leistet, daher gönne ichs den einzelnen Leuten natĂŒrlich, dass sie auch ordentlich (angemessen fĂŒr den Stress!) verdienen.

      Aber was ich generell schon fragwĂŒrdig finde, ist die Alkohol-Mafia. Dagegen ist die gesamte Zigarettenindustrie ein Witz. Sag was gegen Alk in der Öffentlichkeit, Du wirst sofort gelyncht. An das Thema traut sich keiner ran. Ist so. Bei 10 Millionen Leberzirrhosen könnte man ja meinen, es wĂŒrde mal ein Thema... weit gefehlt!

      Slaithe Mhath!
      Liebe GrĂŒĂŸe, Maren

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  6. Liebe Maren,
    meine GĂŒte, wie fallen dir nur diese lustigen Wortwitze am laufenden Band ein? Dein Schreibtalent ist einmalig :)
    Deine Fotos vom Oktoberfest sind klasse. Leider waren wir dieses Jahr nicht dort. Schade!
    Ich bin total begeistert von dem Umstyling deines Dirndls. Was eine neue SchĂŒrze ausmachen kann! Es sieht jetzt richtig fein aus. Super gefĂ€llt mir auch deine Bluse. Ich mag es, wenn die Ärmel lĂ€nger sind. Das sieht dann nicht so girliehaft aus.

    Noch kurz zum Thema Alkohol: Ich habe letztes Jahr im Sommer 4 Monate Alkoholpause gemacht. Mein Bekannten- und Freundeskreis hat sehr besorgt darauf reagiert. Ob ich etwa krank sei, Magenprobleme hÀtte oder schwanger sei (OK, das waren die Scherzkekse, die das gefragt haben). Eigentlich sollte es doch normal sein, nichts zu trinken. Es ist aber genau umgekehrt. Die Reaktion
    der Leute hat mich echt geschockt. Eigentlich könnte es den anderen ja egal sein, aber man wird dann echt noch dumm angeguckt.
    Mittlerweile trinke ich wieder Alkohol, und nun ist die Welt fĂŒr meine Freunde wieder in Ordnung. Ob es fĂŒr mein Wohlbefinden und meine Gesundheit ebenfalls so gut ist, sei dahingestellt.
    Herzliche GrĂŒĂŸe
    Birgit
    fortyfiftyhappy.de

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    1. Liebe Birgit,
      es macht mir halt einfach Spaß! Wenn ich mir sowas ausdenke, hab ich selbst eine diebische Freude, deshalb blogge ich ja so gern. NatĂŒrlich auch wegen der Mode, die macht nĂ€mlich auch Spaß!
      Vielen Dank, ja, die SchĂŒrze macht echt viel aus! Bei der Bluse finde ich es auch gut, dass die Ärmel lĂ€nger sind, diese Art Blusen gibt es jetzt wieder mehr, der Trend geht zum GlĂŒck weg von diesem "immer kĂŒrzer, offener, sexyer...". Das ist echt nur was fĂŒr Girlies!

      Ich finde es hochinteressant, was Du zum Thema Alkohol schreibst, denn es bestÀtigt meine eigenen Erfahrungen. Wenn man nichts trinkt, löst das einen regelrechten Schock bei anderen aus! Stimmt, und irgendwie reicht es nie, zu sagen: ich mag einfach nicht. Man muss gleich mal hinterherschieben, dass man nicht bei den AA gelandet, schwanger oder todkrank ist! (Naja, so abwegig ist selbst das "schwanger" heutzutage dank Caroline Beil etc. nicht mehr :-)))
      Aber daran sieht man mal wieder, was fĂŒr ein großes Thema das ist. Dabei sollten wir doch alle nur das tun, womit wir uns wohlfĂŒhlen...
      Herzliche GrĂŒĂŸe,
      Maren

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  7. Liebe Maren,
    ich frage mich auch, wie Du das machst mit den Wortwitzen??? Dieser Humor und diese Ironie, es ist unglaublich:))) Und das mit KurzzeitgedĂ€chtnis ist der Knaller! Nur fĂŒr den Unterhaltungswert Deiner Posts gebe ich Dir 5 Sterne:))

    Und jetzt ist Schluss mit lustig. Bei Thema Alkohol werde ich todernst, weil ich aufgrund des Alkoholkonsums meines Vaters ein gebranntes Kind bin. Aufwachsen mit dem Vater Alkoholiker und der Mutter, die mit den Nerven am Ende ist, ist alles andere als lustig.

    Mir ist klar, dass Alkohol an sich, kein Thema ist. Die Flasche kauft sich nicht vom allein, die öffnet sich nicht selbstĂ€ndig und zwingt keinen, zu trinken. Und genauso ist mit den Zigaretten, Schokolade und und und. Es sind nur Werkzeuge. Ein Smartphone kann auch nichts dafĂŒr, dass er missbraucht wird.

    Es ist immer der Mensch, der aus welchen GrĂŒnden, wie immer ĂŒber die Grenze, die ihm nicht gut, geht. Wie Du schon geschrieben hast - das richtige Maß ist ein Zauberwort. Aber wir wissen, zaubern hört sich gut an, aber wer kann es?
    Mein Vater hat gesagt, wenn ich wollen wĂŒrde, wĂŒrde ich damit aufhören.
    Und er hatte recht: man kann niemanden zwingen, niemanden Augen öffnen.
    Es ist harte Arbeit und die nimmt keiner ab und man muss selbst bewusst in die AbgrĂŒnde hinschauen wollen.

    Danke dafĂŒr, dass Du uns solche Posts schenkst:))
    Alles Liebe und eine gute Herbstwoche, GraĆŒyna

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    1. Liebe GraĆŒyna,
      hach, lieben Dank! Weißt Du, mir macht das einfach diebische Freude, mit der Sprache zu spielen - ich freu mich wie Bolle, wenn dann so ein Kompliment kommt! <3

      Ich kann Dich da gut verstehen. Meine Mutter hab ich inzwischen an Jahren ĂŒberlebt, sie war Alkoholikerin und starke Raucherin, und ich hab sehr frĂŒh gelernt, mich abzugrenzen und quasi "zuzusehen", wie es immer weiter bergab ging. Das war bei einigen anderen Familienmitgliedern auch der Fall. Hört sich grausam an, ist aber der einzige Weg. Alkohol war und ist auch fĂŒr mich ein Thema, schon immer, aber zum GlĂŒck sagt meine Intuition, dass ich vorsichtig damit sein muss. NatĂŒrlich war das nicht immer so!

      Das mit Deinem Vater tut mir sehr Leid. FĂŒr ihn, aber vor allem fĂŒr die ganze Familie. FĂŒr Dich. Sowas betrifft ja leider immer alle.

      Mich darĂŒber lustig zu machen, ist einfach ein Weg fĂŒr mich. Es geht mir dann einfach besser damit. Ich stell mir immer vor, dass uns, wenn wir sterben, auf einen Schlag voll die Erkenntnis umhaut - und dass wir wegen der ganzen AbsurditĂ€t, uns so ernst genommen zu haben, schallend lachen mĂŒssen!

      Danke dafĂŒr, dass Du sie liest ;-))
      Dir auch eine gute Herbstwoche, alles Liebe, Maren

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  8. Ja, genau, hoolariahooo, liebste Maren! :-))
    Dabei ist Wien in meinem Land noch gar nicht die Spitze des klimawandelbedingt abschmelzenden Eisbergs. In meiner Jugend jedenfalls war es eine kleine Niederösterreichische Ortschaft, die sich durch ein paar Skilifte und einen Ganzjahrescampingplatz auszeichnete. Dort gab es jahrelang - prozentuell auf Österreich und seine Einwohner umgerechnet - den grĂ¶ĂŸten Alkoholverbrauch. Was wohl auch mit den Campern zu tun hatte. Und mit der Campingjugend, Ă€hemmm. Und damit, dass die mĂ€nnliche Dorfjugend versuchte, die weibliche Campingplatzjugend mit Allohol zugĂ€nglicher zu machen und deshalb ein GetrĂ€nk nach dem anderen springen ließ, doppelĂ€hemmm. Das gab manchen samstĂ€glichen Gratisrausch, aber interessanterweise hielt ich - obgleich ich wochentags brav wie ein Lamm war - an den Wochenenden ziemlich viel aus. Die spendablen Burschen hatten also leider nicht sehr viel von ihrer GroßzĂŒgigkeit und lagen hĂ€ufig schneller als meine Freundinnen und ich unter dem Tisch. Wiener Heurigenbesucher sĂ€mtlicher NationalitĂ€ten, auch der eigenen, waren Weisenknaben und -mĂ€dels gegen uns - hoolariahooo!
    Und dann hat es mir irgendwann die Lust verschlagen auf diese Zudröhnerei. War einfach nicht mehr lustig, und vor allem fand ich die Bsoffenen nicht mehr so lustig, wie sie glaubten zu sein. Da wollte ich nicht mehr dazu gehören. Und genau, wie du zu Beginn sagst: Wenn man selber O-Saft, Wasser oder Kamillentee trinkt, werden sie nicht ertrÀglicher. Da merkt man dann erst, wieviel Blödsinn man im Rausch ozapft... nein verzapft. (Ich glaube, verzapfen ist auch so ein Wort, das aus der Alloholkultur stammt.)
    Wie dem auch sei, zu Massenveranstaltungen a la Wiesn wird man mich in diesem Leben wohl nicht mehr bringen können; Rockkonzerte und Klimademos sind so ziemlich das einzige, wo ich GetĂŒmmel-mĂ€ĂŸig noch ĂŒber meinen Schatten springe.
    Wenn ich dich dann so strahlend in deinem wunderbaren Dirndl sehe - das dank unterschiedlicher SchĂŒrzen und Janker auch jedesmal wie neu wirkt - bedauere ich das zwar ein bissl, denn eine Ansammlung von schönen Dirndln und Lederhosen könnte mir schon gefallen. Aber eben ohne kampfsaufenden Leuten rundum und ohne Nepp und Gegröle.
    Auf jeden Fall danke ich dir sehr fĂŒr deinen umwerfenden Beitrag - ich habe ihn Edi gestern schon vorgelesen und wir haben uns beide darĂŒber zerwuzelt. (Kennst du dieses Wienerische Wort? Heißt ungefĂ€hr dasselbe wie abgepeckt :-))) Und dank dir auch fĂŒr deinen wunderbaren Kommentar bei mir - ich liebe deine Romane! <3
    Herzliche RostrosengrĂŒĂŸe
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/10/vorgarten-renovierung-verlosung-und-was.html

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  9. Antworten
    1. Liebste Traude - holariahoo! :-)
      Ich erhebe meine Tasse Kaffee (pssst! Nicht meiner Ärztin weitersagen...!) auf Deinen ebenso tollen - "Roman"... :-)
      Was Du ĂŒber die niederösterreichische Ortschaft mit abgefĂŒllten Burschen und Madel schreibst, kommt mir auch irgendwie bekannt vor. Ich denke mal, zu jeder anstĂ€ndigen Jugend gehört es, abzufĂŒllen bzw. abgefĂŒllt zu werden... bei mir war letzteres aber auch total schwierig, weil ich trinken konnte, so viel ich wollte, alle haben immer gesagt, dass man mir ĂŒberhaupt nix anmerkt. Eine Freundin hat mal gesagt, sie hĂ€tte mich noch nie betrunken erlebt. Erstaunlich bei den Mengen, die ich in mich reinschĂŒttete! Aber da kommt mein "Kontroll"-Charakter raus und außerdem meine Abneigung gegen betrunkene Menschen. Ich hasse es, wenn die Bewegungen so fahrig und die Stimme so schleppend wird - und sie ĂŒberhaupt: so viel MĂŒll reden! Getoppt wird diese Aversion nur noch von der gegen bekiffte Menschen, OMG, was ich mir fĂŒr einen Schrott hab anhören mĂŒssen von einigen - und sie selbst hielten es fĂŒr genial (in Wirklichkeit: einen halben, völlig unverstĂ€ndlichen Satz pro Stunde hielten die noch fĂŒr ein GesprĂ€ch!).
      Mir fĂ€llt noch was interessantes ein: ich war mal auf einem Rock-Open-Air und trank drei Bier. Am hellichten Tag. Dementsprechend war ich auch (gefĂŒhlt) betrunken (auch, wenn man mir ja nie was anmerkte :-). Und anschließend fand ich heraus, dass ich drei alkoholfreie Bier getrunken hatte. Interessanter Placebo-Effekt... aber da sieht man mal wieder, wie die Psyche selbst das Trinken steuern kann! Und deshalb "glaube" ich nicht wirklich an Sucht. Alles mental!
      Hoffentlich hab ich jetzt nicht so viel Unsinn verzapft.. hihi. Verzapft hat noch gefehlt... und zerwuzelt (ĂŒberhaupt: Wuzel!) kenn ich natĂŒrlich, mein Freund kommt aus der NĂ€he zur niederösterreichischen Grenze, und die sind sprachlich ziemlich verwandt :-)
      Ich freu mich, dass ich Edi und Dich zum Lachen bringen konnte! Yeah! Lieben Dank!!! <3
      Herzliche GrĂŒĂŸe <3 Maren

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    2. Hihi, und vor lauter Romaneschreiben hab ich dann gleich ganz drauf vergessen, dass ich dir ja noch einen Trick verraten wollte - wegen der kleinen Schrift in meinem PS. Ich hab das jetzt dort dank deines Hinweises gleich mal ergÀnzt:
      FĂŒr alle, die die Schrift grĂ¶ĂŸer brauchen: DrĂŒckt auf der Tastatur gleichzeitig die Tasten Strg und + (so oft, bis die GrĂ¶ĂŸe passt) und zum Wieder-Verkleinern Strg und -
      😊
      Stimmt, bei Alkohol und anderen Rauschmitteln GIBT es einen Placeboeffekt - und in Notsituationen schaffen es ja zum GlĂŒck einige, schlagartig nĂŒchtern zu werden. Ich gehöre da jedenfalls dazu und du garantiert auch. (Die berĂŒhmte "Restkontrolle", die wir nicht verlieren wollen ;-))) Und was Nikotin und Sucht betrifft: Ich hab u.a. mit Hilfe von Nicorette Inhalator aufgehört - aber obwohl ich eine starke Raucherin war, war mir die angegebene Menge fĂŒr Menschen, die mehr als 20 Zigaretten am Tag geraucht haben, viel zu viel. (Da sollte man 4-6 Nikotinkapseln verwenden - ich kam mit einer solchen Kapsel zwei bis drei Tage aus. Mir ging es nur ums "an der Zigarette ziehen". Und ums Prickeln auf der Zunge und Kratzen im Hals. Und ums "im Rauch sitzen - was allerdings bei diesen Inhalatoren fehlte. (Ich glaube, bei den neuen Modellen qualmt es jetzt schon, aber ich bin mir nicht sicher ;-)) Meine Sucht war somit wohl kaum eine Nikotinsucht, sondern eine Angewohnheit - was aber nichts daran Ă€nderte, dass ich ungefĂ€hr 5 ernsthafte AnlĂ€ufe brauchte, bis es mir endlich gelang, aufzuhören... (Ich musste mir einen strengen Brief schreiben, dann klappte es - offenbar hab ich ordentlich Schiss vor mir selbst und vor meiner Meinung ĂŒber mich ;-))
      Na sowas, dein Freund ist oder war also ein NÖ-Nachbar - ich winke mal in seine Richtung und sag "Griaßdiservas"! Und weils schon spĂ€t ist, natĂŒrlich auch "Pfiatdi" :-)
      Alles Liebe und gute Nacht, Traude

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    3. Danke fĂŒr den Tipp mit der Ü-50-Schrift <3 :-))

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  10. Du bist die Beste, ich musste so viel lachen .. und das schon am Morgen, der Tag kann nur mehr gut werden. Ich liebe es das unser Heuriger ebenfalls ErwÀhnung findet in deinem Beitrag, ein Prösterchen darauf! :))
    Dirndl steht dir super hĂŒbsch Maren, eines schöner als das andere. <3

    Liebe GrĂŒĂŸe

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    1. Hihi, das freut mich total, vielen Dank!
      In Grinzing war ich ja auch schon gesessen - und hab nebenbei auf die Nachbartische geschielt, die einen gefĂŒllten Krug nach dem anderen plattmachten... Respekt! :-))
      Vielen Dank, Andrea! <3

      Liebe GrĂŒĂŸe

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  11. Liebe Maren, ich muss jetzt noch immer grinsen ĂŒber diesen wunderbaren Beitrag und die tolle Ausdrucksweise. Ja, darum komme ich auch so gerne bei dir vorbei und bin immer schon gespannt, welche Schmankerl du uns wieder servierst. Du schaffst es einfach wieder ein doch ernstes Thema total ansprechend aufzubereiten und zeigst dabei auch auf, wie viel Einfluss dies sowohl auf unsere Wörter, auf unseren Sprachgebrauch hat und wie sehr dies auch unbewusst direkt in unser Leben einfließt. Oftmals gebrauchen wir dann AusdrĂŒcke, ohne uns dabei des Zusammenhangs bewusst zu sein. „Ein GlĂ€schen in Ehren kann niemand verwehren“ – ein Spruch, der auch immer wieder auftaucht und der manche doch unter Druck setzt. Es wird damit doch indirekt vorausgesetzt, dass jeder Alkohol trinken will, dass er sich nicht aus der Runde ausschließen darf, dass Alkoholtrinken einfach dazu gehört. Ich denke, jeder soll hier selbst entscheiden können und nicht mit SĂ€tzen „Ein GlĂ€schen kannst du doch mittrinken“ unter Druck gesetzt werden soll. Bei jungen Frauen kommt dann oftmals auch gleich die Frage „Bist du leicht schwanger?“. Alkohol wird in unseren Kreisen als gesellschaftsfĂ€hig angesehen – Raucher hingegen werden total verpönt. Ich will hier bestimmt keine Lanze fĂŒr die Raucher brechen – ich selbst habe nie geraucht und hatte auch nie das BedĂŒrfnis, es zu versuchen, aber unabhĂ€ngig von den gesundheitlichen Aspekten in beiden FĂ€llen, sind durch Alkohol mehr Familien zerstört worden, sind mehr UnfĂ€lle unter Alkoholgenuss passiert und das wird dann oft noch als Kavaliersdelikt angesehen.
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe

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    1. Liebe Gesa, vielen Dank! Mir macht es einfach großen Spaß sowas zu verfassen, und gerade beim Thema Alkohol gibt es sooo viele sprachliche EinflĂŒsse und witzige Redewendungen, die sich geradezu anbieten. Daher ist das ein dankbares Thema.
      Trotzdem natĂŒrlich ein ernstzunehmendes Thema, denn wie Du schreibst, wird man oft quasi genötigt, ein Glas mitzutrinken, die Erfahrung hab ich auch gemacht. Und wenn Du nichts trinkt, hast Du's wirklich schwer! Die Leute haben dann gleich diese Schubladen, was mit Dir nicht stimmen könnte - krank, schwanger, zu den Mormonen konvertiert? "Einfach so" nix zu trinken geht ja mal gar nicht!
      Und dass sich niemand politisch ans Thema rantraut, liegt an einer riesigen Industrie, dagegen ist die Zigarettenindustrie ein Dorfverein! Beim Rauchen haben sie es ja geschafft, Raucher haben inzwischen ein unattraktives, fast "asoziales" Image. Das wird beim Alkohol so sicher nicht passieren, da hÀngt viel zu viel Geld dran.
      Viele Dank, ich wĂŒnsch Dir heute auch einen wunderbaren Tag! (Hier scheint sogar die Sonne :-) alles Liebe

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  12. Liebe Maren, kannst Du das Schreiben nicht irgendwie zu Deinem Beruf machen? Du wĂŒrdest grandios viel Geld verdienen damit! Deine Wortspielereien sind einfach genial - auch nĂŒchtern betrachtet :) Vielen Dank dafĂŒr und Dein umgemodeltes Dirndl finde ich einfach perfekt. WĂ€r ich nie drauf gekommen, dass die Basis die Gleiche war.
    Und was Alkohol anbelangt - hm, ich glaube ich kann dazu einfach nur noch sehr wenig sagen. Wer trinken mag, kann das gerne und ich denke, egal welche Meinung man vertritt, man kommt eh auf keinen gemeinsamen Nenner :) Wie ich das handhabe, weißt Du und fĂŒr mich zĂ€hlt alleine, dass es mir gut geht damit :)
    xx Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Liebe Rena, Dein Wort in Gottes Gehörgang! Das wĂ€r ein Traum fĂŒr mich. Na ja, vielleicht "entdeckt" mich ja mal jemand auf dem Blog :-)) Wobei, einige Wortspiele hab ich ja auch eiskalt "geklaut" - z.B. von diesem genialen Buchtitel: "NĂŒchtern betrachtet war's betrunken auch nicht so berauschend" - einfach klasse!
      Vielen Dank, ich hab mich selbst gewundert, was fĂŒr einen Unterschied die SchĂŒrze beim Dirndl macht!
      NatĂŒrlich hast Du recht! Ich wollte auch wie gesagt einfach nur ein bisschen zeigen, wie enorm Alkohol unser Leben beeinflusst - ob nun aktiv oder passiv :-) Ich sehe es auch so, dass jeder tun und lassen soll, was ihm/ihr gut tut. Unbedingt. Leider trinken eine Menge Menschen, obwohl es ihnen ĂŒberhaupt nicht gut tut, aber auch das ist natĂŒrlich ihre Verantwortung! Und ich finde es klasse, wie Du es handhabst.
      xx Maren

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  13. Liebe Maren, erst die Dosis macht das Gift, das wusste schon der alte Paracelsus. Das der Alkohol so sehr unser Leben mitprĂ€gt und im Gegensatz zu anderen "substanzerweiternden" Mitteln gesellschaftsfĂ€hig ist, ist aber schon etwas merkwĂŒrdig und entbehrt nicht einer scheinheiligen Doppelmoral, wie Du so richtig geschrieben hast.

    Großes Kompliment zu Deinen Wiesn-Looks! Beide Varianten stehen Dir großartig, wobei mir die Kombination Deines heurigen Dirndl-Outfits mit der neuen SchĂŒrze und einem anderen Jankerl noch ein bisschen besser gefĂ€llt.

    Leider habe ich es heuer wieder nicht auf die Wiener Wiesn geschafft, aber vielleicht findet sich im Herbst doch noch eine Gelegenheit, mein Dirndl auszufĂŒhren ;-)

    Alles Liebe und herzliche GrĂŒĂŸe,
    Nadine

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