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Kein X für ein O: die Psychologie der Figurtypen: H

Kaum ein Thema wird so leidenschaftlich kommentiert, fehlinterpretiert und überfrachtet wie der weibliche Körper. Körperformen werden selten einfach gesehen - sie werden gelesen. Als Aussage, als Symbol, als vermeintlicher Hinweis auf Charakter, Sexualität oder gesellschaftliche Rolle. Genau hier setzt meine kleine Serie Psychologie der Figurtypen an. Nach dem Auftakt zur A-Figur widme ich mich heute einem Figurtyp , der oft unterschätzt, falsch eingeordnet oder schlicht übersehen wird: das schöne, gerade  H . Dieser Figurtyp ist gekennzeichnet durch Schultern und Hüften von etwa gleicher Breite sowie eine wenig ausgeprägte Taille . Die Silhouette wirkt insgesamt gerade, klar und ruhig . Bauch, Po und Oberschenkel zeigen wenig Rundung , der Körper erscheint flächiger, reduzierter und manchmal auch  androgyn . Kurven, falls vorhanden, treten eher punktuell auf, etwa in Form einer Oberweite . Die H-Proportionen wirken dabei weder unweiblich  noch maskulin , sondern zu...

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