Sunday Colours: die allgemeine Wurschtigkeit


Sicher habt Ihr es auch schon dick und rot in Eurem Kalender markiert: morgen, genauer gesagt am 22. Februar, ist ein ganz besonderer, wichtiger und geschichtsträchtiger Tag! Jetzt sagt bloß nicht, Ihr habt keine Ahnung! Hal-looo? Morgen ist natürlich der "Tag der Weißwurst". In München wird dieser festliche Ehrentag auf besondere Weise begangen: die Kirchenglocken läuten stundenlang (aber niemals 12 Uhr, denn Ihr wisst ja, das 12-Uhr-Läuten ist der Weißwurscht ihr Tod... äh, ja. Oder so.) Kein Mensch geht zur Arbeit oder in die Schule, alle sitzen im Wirtshaus, beten zum heiligen Augustiner - und machen sich bereit zum Zuzeln.

Glaubt Ihr nicht? Ts. Na gut, okay, morgen ist kein Feiertag in München, die Kinder gehen zum Wechsel- Schicht- und/oder verkürzten Präsenzunterricht (mit haarsträubenden Zeiten wie Montag von 7.55 Uhr bis 11.25 Uhr, Dienstag von 8.15 Uhr bis 12.10 Uhr... und so weiter, kein Witz!) aber was nicht ist, kann ja noch werden... den Tag der Weißwurst hab ich allerdings nicht erfunden, den gibt es wirklich! Das Datum bezieht sich auf ein angeblich konkretes historisches Ereignis am 22. Februar 1857. An diesem Tag sollen dem Münchener Wirt Sepp Moser die Schafsdärme für seine legendären Bratwürste ausgegangen sein und er soll das Brät in vorrätige Schweinsdärme gefüllt und in heißes Wasser gelegt haben.



Die Original Münchner Weißwurscht ward geboren und ihrer wird heute noch allseits gehuldigt. Und da man zur Zeit ja nirgends ein offenes Wirtshaus findet, kann man das traditionelle Weißwurschtfrühstück auch zu Hause stattfinden lassen. Man muss dazu auch nicht zwingend ein Weißbier trinken. Schöntrinken muss man sich die perfekte Weißwurscht nämlich nicht. Dafür aber die Gesamtsituation... also her mit dem edlen Gesöff! 

 


Und wer jetzt denkt, eine Weißwurscht ist eine Weißwurscht ist eine... hat sich folgenschwer geirrt! Denn die an sich so harmlos und unschuldig daherkommende weiße Brühwurst ist nicht nur vom ganz bestimmten Weißwurscht-Dealer des Vertrauens und nur mit eindeutigen Zutaten wie dem süßen Senf von Händl***er und den Lieblingsbrezen genießbar, sondern auch nur innerhalb einer exakt festgelegten Region zu verspeisen. Unterhalb des so genannten Weißwurstäquators nämlich, der den Freistaat ab dem 49. Breitengrad nordwärts vom Rest Deutschlands (und Teilen des eigenen Bundeslandes) trennt. Also, selbst Bayern ist nicht überall Bayern, wie Ihr bestimmt schon festgestellt habt.

Mit der Zutatenliste der berühmten Münchner Spezialität möchte ich mich hier allerdings eher nicht beschäftigen, denn die ist eigentlich strenggenommen zum Schämen. Ich sag nur: Kalbfleisch, Schweinespeck und so... aber zu meiner Verteidigung muss ich auch sagen, dass es nur drei "fleischliche Gelüste" sind, denen ich ab und zu nachgebe: Rinderhack, Leberkassemmeln (mein "Fast-Food"!) und besagte Wurscht. 





Über die Zutatenliste der allgemeinen Wurschtigkeit könnte ich hier allerdings schon berichten, denn die greift zur Zeit nicht nur wieder schwer um sich, sondern besteht exakt zu gleichen Teilen aus falsch verstandener Genügsamkeit und egozentrischer Kurzsichtigkeit für gewisse Entwicklungen und Zustände. Gewürzt mit einem halben Teelöffel Grant. Aber während ich in meinem derzeitigen Alltag so vor mich hin wurschtle,  merke ich selbst, wie wurscht mir das alles gerade ist. 




OUTFIT:
Pullover: Shego
Leggings, Schuhe, Kette und Sonnenbrille: alt
Tasche: Heine

Location: an der (zugefrorenen) Floßlände und am Isarkanal, München


Vor sich hin wurschteln (also einfach immer weiter machen) 
ist derzeit eh das Sinnvollste, 
was man tun kann.
Und nächsten Sonntag sind wir dann hoffentlich alle blau! 


Farbenfroh wird's auch bei den Ü-30-Bloggern,
die Bloggeraktion im Februar steht unter dem Motto:

Kommentare

  1. Mir ist auch wurscht, dass man nördlich des Weißwurstäquators keine Weißwurst genießen kann. Das tu ich, seitdem ich in der Siebziger Jahren vom bajuwarischen Onkel meines Ex in Traunstein ins zünftige Weißwurstessen samt Schnupftabak eingeführt worden bin. Da ist mir auch wurscht, was in der Zutatenliste steht, und dass das Weißbier dazu alkoholfrei ist. Mir schmeckt's. In Mänchen wär es mir noch lieber aus Gründen, aber ich wurschtel mich aus anderen Gründen durchs sonst konforme Leben.
    Heute sind die Temperaturen hier so, da könntest du locker nur in diesem munteren Pullover herumlaufen.
    Einen schönen Sonntag!
    Astrid

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    1. Ja, hier sind die Temperaturen auch frühlingshaft geklettert, der Pulli in der Sonne wär schon wieder zu warm. Schnupftabak und Weißwürscht - und dann alkoholfreies Weißbier...? Finde den Fehler :-DDD In den Schnupftabak wurde ich übrigens in Emden (!!!) mal eingeführt, damals wohnte ich schon in München und dachte, wo bin ich jetzt eigentlich...? :-DDD
      Vielen Danke, Dir eine schöne Woche!
      Maren

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  2. Ah, die Weißwurst hat sogar einen eigenen Tag. Nicht nur einen eigenen Vormittag bis zum 12 Uhr Läuten.
    Ein eigenes Museum hat sie auch und das steht in Neumarkt in der Oberpfalz. Sehr schön, dass Du von Frau Luise H. den Senf dazu nimmst, denn nur mit diesem Senf schmeckt sie richtig gut.
    Die Geschichte von Frau Johanna H. , denn sie hat diesen unvergleichlichen Senf erfunden und Frau Luise H. ist übrigens auch interessant. Ich liebe solche Geschichten hinter Produkten.
    Schön, dass Du im Moment eine gewisse Wurschtigkeit hast, anders gehts nicht derzeit...
    Dein feiner, nordischer Look passt gut zum Schnee. Aber das ist Schnee von gestern... wir haben hier heute mindestens 15 Grad. Plus!
    Einen schönen Sonntag - im wahrsten Sinne des Wortes - wünscht Dir
    Sieglinde
    (ich freu mich schon aufs Blaumachen nächstes Wochenende :-))



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    1. Ah, da siehst Du's mal wieder, von dem Museum und auch der Geschichte der Händlm**** wusste ich gar nix! Kenn nur die von Heinz, der nach Amerika auswanderte :-))) und insgesamt wohl nicht gerade zur Kultiviertheit dieses Volkes beigetragen hat :-DDD
      Nein, es geht nicht ohne Wurschtigkeit. Wenn ich nun bald mit dem Impfen dran bin, werden die einen sagen, dass ich gefährliches Quecksilber im Körper habe und krank werde, und die anderen werden mich hassen wegen des "grünen Freifahrtsscheins" (z.B. zu Veranstaltungen).
      Wurscht!
      Eine schöne Woche, genieß den Frühling zumindest bis zum Wochenende!
      Herzliche Grüße Maren

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  3. schön, dass es dir schmeckt! aber gut, dass wir hier nördlich vom weisswurst-äquator leben - ich kann diesem essen gar nix abgewinnen....... hu.
    ...obwohl ich gern fleisch esse. aber eben fleisch. wurst nur in notfällen. ebenso weissbier. ich fürchte, ich würde verhungern und verdursten bei euch da uneten ;-DDDD

    aber schlimmer als wurscht-essen finde ich wurschtigkeit beim menschen..... da haben wir den gleichen "geschmack". leider kann man das nicht immer ignorieren - vor allem wenn die kommunale verwaltung davon betroffen ist und man selbst grund&hausbesitzer. soviel geduld und flüche kann man gar nicht aufbringen.......

    hübscher pulli! ein bissl wie ´n 50er-jahre skihaserl - süss!
    krass der winter-paddler auf der isar!
    xxxx

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    1. Hihi, konnte ich auch nie, aber südlich des Äquators muss man das irgendwie...
      Weissbier mag ich auch überhaupt nicht, ich mag eh nur dunkles Bier, das dafür aber sehr... :-)

      Stimmt. Oh, kann ich mir vorstellen, dass Du Dich nicht gerade an der Verwaltung erfreust... :-(

      Danke! <3 Mein Freund sagte auch sowas in der Richtung, "Skihaserl". Wobei das "echte Skihaserl" von uns beiden bist ja eindeutig DU! :-D
      Ja, da waren mehrere unterwegs, die kennen da nix. Dürfen nur nicht das Gleichgewicht verlieren... !
      xxxxx

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  4. Hach klasse siehst Du aus Maren, ich fliege auf das Orange im Pulli. Frag mich so langsam wo die Orangeliebe so plötzlich herkommt. Wurde ich etwa hypnotisiert? Wie ein "Schaf" guck ich nur da drauf.
    Weisswurst okay jetzt musst Du tapfer sein, gibts bei mir als Salat gemacht gern mal zum Frühstück. Mit Dressing aus Zwiebeln, süßem Senf, Orangensaft, Essig, Salz Pfeffer.
    Vor mich hinwurschteln, ja so könnte man das Leben grad beschreiben... ich möchte leider einfach zur die Zeit hinter mir haben.
    Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag, Tina

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    1. Weißwurst zu Frühstück? Echt jetzt? Also das Dressing klingt gut. Sowas zimmer ich schon auch gern mal zusammen. Aber zu Weißwurst. Schluck.
      Wurstsalat? Für mich aus Lyoner bitte.
      BG Sunny

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    2. Stell ich mir lecker vor, so als Wurstsalat mit süß-säuerlichem dressing, warum nicht`? Ich bin ja eh für "Fusion", weiß Du doch.
      Vermutlich wurdest Du hypnotisiert, Tina! Oder Du hast meinen "Orange"-Post zu intensiv gelesen, hihi :-DDD Aber das mit Orange ist gerade in Deiner Lage vollkommen logisch, Du sehnst Dich halt stark nach Genießen, Feiern, raus aus dem frustigen, schweren, alles andere als lustigen Alltag, ist doch verständlich!
      Also versuchst Du das mit Orange zu kompensieren. Farbpsychologie am lebenden Beispiel praktisch erklärt!!! ;-DDD
      Ganz liebe Grüße und Dir eine erträgliche Woche (bei viel Wärme und Sonne!)
      Maren

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  5. Liebstige Maren,
    zu deinen Wurscht-Geschichten fallen mir tatsächlich gleich zwei Büro-Geschichten ein, die auch mit "Wurscht" (in zweierlei Bedeutungen) zu tun haben. Erstens hatte ich mal einen Chef, der liebte Weißwurscht, und deshalb lud er die Belegschaft 1 x im Jahr dazu ein, mit ihm zusammen in der Büroküche Weißwurst zu essen und Weißbier zu trinken. Wobei sich die Einladung tatsächlich nur DARAUF bezog, denn er war ziemlich knauserig, - wir "durften" uns Wurst, Gebäck und Bier ums eigene Geld kaufen, aber sie dann mit ihm zusammen in der Küche zubereiten und verzehren / trinken. Naja, immerhin hat er den original bayerischen Senf beigesteuert. Allein schon, weil es Bier während der Arbeitszeit gab, war ich auch immer dabei, aber um ehrlich zu sein, reißen mir Weißwürste nix raus. Ich hab sie auch in Bayern mal versucht, um zu testen, ob es an "uns" liegt, aber nein - die waren dort auch nicht gschmackiger. Ohne den Senf würden sie nach kaum was schmecken. Ich weiß, einem eingefleischten (oder eingewursteten) Bayern darf man das wohl kaum so direkt ins Gesicht sagen - und mein Chef war irgendwie auch beledigt, als ich es ihm sagte - aber es ist die Wahrheit. Da kann ich mit gut gewürzten Bratwürstln schon um einiges mehr anfangen ;-)
    In ebenjenem Büro hatte ich eine Kollegin, mit der ich mich gut verstand - genauer gesagt, verstehe ich mich mit ihr immer noch gut, denn sie war eine der wenigen, die mit dem ganzen seltsamen Betrieb und den Menschen dort genausowenig anfangen konnte wie ich. Und mit den seltsamen Regeln, die sich immer wieder änderten. Sie brachte den Spruch auf "Weil's wurscht is'!", den wir dann immer wieder schulterzuckend und lachend sagten, wenn es mal wieder eine absurde Neuerung gab, bei der wir uns nur an den Kopf greifen konnten. Ich glaube, manche Menschen haben diese Wurschtigkeit einfach schon von Kindheit an eingebaut oder mit dem Löffel gefressen, wir hingegen mussten sie uns mühsam antrainieren, um zumindest nicht jedes Mal alles laut in Frage zu stellen (was dort nie auch nur annähernd etwas gebracht hat, abgesehen von Schwierigkeiten...)
    Im Zusammenhang mit den Coronaregeln empfindet ein Teil von mir ebenfalls eine gewisse Wurschtigkeit bzw. Bereitschaft zur Hinnahme der absurdesten Regelungen, aber mich betrifft's ja auch nicht allzu sehr. Ich muss nicht unter widrigen Bedingungen arbeiten, verliere auch keinen Arbeitsplatz oder sehe meine gesamte Existenz gefährdet... DIe Menschen, bei denen es anders läuft, sind mir keinesfalls wurscht...
    Dein Outfit ist mir auch nicht wurscht, das gefällt mir nämlich - lässiger Pullover mit sehr hübschem orangerotem Eye-catcher-Muster und mit feiner, hüftumspielender Länge!
    Lustig, dass in der Isar auch bei winterlichen Bedingungen gepaddelt wird!
    Schönen Sonntag noch und eine gute neue Woche!
    Herzhafte Drückers, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2021/02/zwei-ausfluge-und-ein-blumchenkleid.html
    PS: Haha - Marineblau ist für mich der "Brutalismus der Farben" 🤣🤣🤣
    Ich hoffe, du berätst mich, welches Blau ich wo verlinken kann oder soll, weil ich hätte jetzt meine ETWAS helleren blauen Sachen im ersten Linkup angebracht, aber eigentlich ist das schon ein bisserl Yves-Klein-Blau. (Echtes Hellblau habe ich ja nicht, es sei denn, du lässt ein ins Türkise gehendes helles Blau auch gelten 😉)... Während hingegen ich die dunkleren blauen Sachen ins 2. Linkup gesteckt hätte, aber irgendwie sind die schon ein bisserl "marinig"... 🤔

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    1. Liebstige Traude, oh weh, da hab ich was gesagt von wegen "Brutalismus der Farben", bin nämlich beim letzten Stöbern im Kleiderschrank auf folgende Erkenntnis gestoßen: hab selbst irgendwie mehrere "marinige" Töne im Schrank! Hab ich etwa verpennt, dass ich marineblau inzwischen sogar mag oder wie??? Tja, aber Namen sind ja eh Schall und Rauch und unter Marineblau stell ich mir so ein "hartes Mittelblau" vor, vielleicht etwas dunkler als auf den deutschen Einbahnstraßenschildern. DAS mag ich nicht.
      Ansonsten hab ich ja selbst beim Blau-Outfit eine dunkelblaue Hose an, weil ich echt nix hellblaues fand außer einem seidenen Sommerrock - und mal ehrlich, ich tu ja viel für meine Leserinnen, aber ich hol mir nicht den Kältetod :-DDDD Also mach Dir da keinen "Stress", ich bin eh immer ganz geflasht, wie toll Du bei den Link-ups mitmachst! Du weißt ich bin da wirklich nicht "dogmatisch".
      Also dass Euer Chef so knauserig war, ist ja wohl der Hammer! Ich würd davon ausgehen, dass er natürlich die Weißwürscht plus Zubehör besorgt, wenn er Euch schon "einlädt" - das finde ich ganz schön dreist, ehrlich gesagt! Gut, dass Du solche Menschen in Deinem Leben "los bist". Die Kollegin andererseits, das sind Menschen, die einem gut tun. Ich fände es teilweise unerträglich auch in meiner Arbeit, wenn man nicht ab und zu mal einen Joke macht oder einen flapsigen Spruch sagt, und zu "pädagogisch korrekte und perfekte" Menschen sind mir diesbezüglich nicht ganz geheuer, das wirkt irgendwie un-authentisch und kein Kind nimmt einem das ab, btw. Die merken das sofort.
      Nein, das geht mir genauso, die Menschen, die es hart trifft, sind mir auch keinesfalls wurscht. Ich bin ja auch für "Sozialstunden" für Politiker, die irgendwie oft davon ausgehen, die Familie sei ein sicherer Hafen etc. Die sollten mal in die sozialen Brennpunkte gehen, bevor sie was in diese Richtung bemerken. ich rede nicht von den Regeln, die sind meinetwegen notwendig, aber davon, was oft wie gesagt wird...!
      Alles Liebe, herzliche Drücker und Dir auch noch eine gute Woche mit traumhaftem Wetter!
      Maren

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  6. Lieber Maren. Ich habe noch nie von diesem Feiertag gehört. Ich hatte schon diese Wurst, ich liebe diese Würste.
    Somethingbykate

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    1. Liebe Kate, ja, die sind lecker, aber leider auch nicht so gesund... :-D
      Liebe Grüße!

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  7. Hallo, liebe Maren,
    Auch bei uns kennt man die Weißwurst. Ich mag sie übrigens auch gerne - nicht immer, aber hin und wieder mit dem süssen Senf dazu und einer Laugenbrezel oder -stange. Das haben wir früher mal auch in der Bank zum Weltspartag ausgeschenkt. Dazu für mich KEIN Weißbier - ein normales Helles oder Pils tut´s auch. Und auch der -bei uns Fleischkässemmel kann ich manchmal nicht widerstehen.
    Sonst hast du recht - wurschteln wir uns durch- es wird besser -irgendwann. Dein Outfit gefällt mir gut . Diesmal grau ohne gelb - aber auch das rot macht sich sehr gut.
    Und auf Deinen Post mit Blau habe ich mich schon vorbereitet - wenn Du möchtest kannst mal bei mir reinschauen.
    Und weil ich grade den Post der Traude sehe - ja Dein Pullover ist ein echter Eye-catcher :-)
    Alles Liebe und eine gute Zeit
    Gerda

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    1. Hallo liebe Gerda,
      nein, natürlich nur hin und wieder, und natürlich immer mit Brezen und süßem Senf. Ich trink auch kein Weißbier, schmeckt mir nicht. und auch wenn die Leberkassemmel ziemlich fettig und ungesund ist, dafür geh ich nie zu MacDo*** und Konsorten! Ansonsten ess ich eh kaum Fleisch.
      Gerne schau ich bei Dir rein, bis bald!
      Alles Liebe und eine gute Zeit!
      Maren

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  8. Sogar im Norden isst man ab und zu eine Weißwurst. Aber doch eher selten. Dann doch lieber eine Hamburger Dom-Bratwurst :)

    Dein Pulli ist ja ein echter Hingucker. Schon mal sehr farbenfroh.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Na klar, andere Bundesländer, andere Spezialitäten. Ich würd hier in Bayern auch nicht unbedingt Meeresfisch essen... :-)

      Vielen Dank!

      Liebe Grüße, Maren

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  9. Ja.... Wenn es gute Weißwürst und guter Leberkäs sind. Dann es ich das schon auch mal. Aber letztlich ist es nur salziges Fett. Und wenn da dann die Würzung nicht passt und der Leberkas ist nicht richtig "ausgebacken", dann nützt auch der Gute H. Senf nichts.
    Bei Rinderhack bin ich allerdings ganz bei Dir. Das gibts hier öfter, in allen möglichen Varianten und Gerichten.
    BG Sunny

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    1. Ja, stimmt schon, es ist irgendwie eklig, fettig und ungesund. Deshalb isses ja auch mein "Fast Food". Ansonsten ess ich, wenn ich selbst koche, eigentlich nie Fleisch, geh auch nie zu MacDoof und Konsorten. Eigentlich bin ich im Herzen Vegetarier, aber "das Fleisch ist schwach" :-))))
      Liebe Grüße Maren

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  10. Nein Danke. Selbst der besten Weißwurst kann ich nix abgewinnen. Ich schwöre, ich habs versucht, denn ich probiere immer die Gerichte in anderen Gegenden. Das gehört sich so, wenn man mitreden möchte😁 Die Weißwurst kommt mir vor wie eine Mischung aus etwas Fleischigem gepaart mit Semmelmehl. Wo muß ich den Geschmack suchen? Hm, und dann dieser Senf, neenee, das wird nix mit mir und der Weißwurst. Nördlich des Weißwurstäquators aufgewachsen, darfs bei mir gerne eine deftige Bratwurst mit dem blauen Bautzner sein. So unterschiedlich ist das. Schöner Pulli.
    Liebe Grüße und Dir eine gute Woche!
    Susan

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    1. Hihi, da hab ich also nicht Deinen Appetit angeregt :-) Semmelmehl? Hab ich noch nie rausgeschmeckt. Aber selbst in München gibt es Unterschiede, und es muss die "richtige" sein, auch die richtige Breze!
      Danke!
      Liebe Grüße und Dir auch eine gute Woche,
      Maren

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  11. Oh Gott, die Schulzeiten sind ja... zum Haareraufen... Puh.
    Da amüsieren wir uns doch lieber gleich mal über den Weiswurschttag. ;)

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    1. Ja, da sagst Du was... der Horror! Und da unsere Kids mit dem Sammeltaxi gefahren werden , kannst Du Dir vorstellen, wie ich diese Zeiten durchgegeben hab :-DDD
      Ja, den fad ich auch amüsant :-)

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  12. Der Grauton passt wirklich super zu der Winterlandschaft. Gefällt mir sehr gut. LG Romy

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  13. Witzig, was es doch für besondere Tage gibt ;-). Ich oute mich, ich habe nämlich noch nie eine Weißwurst gegessen. Ist ja auch kein Wunder als echtes Nordlicht ;-). Toll siehst Du aus liebe Maren. Ich finde den Pullover besonders schön. Er ist von der Farbe und vom Muster her ein wahrer Hingucker.
    Hab noch einen schönen Abend.
    LG
    Ari

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    1. Hihi, ist ja klar, hier in Bayern ess ich dafür auch eher keinen Nordseefisch etc.
      Vielen Dank, ja, das sind so Farbtupfer im grauen Alltag :-)
      Danke, hab eine schöne Woche,
      LG Maren

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  14. Selbst wenn ich im Herzen eine "Münchnerin" bin, Weißwurst und süßen Senf mag ich überhaupt nicht, liebe Maren, aber für eine Brezel sage ich nie Nein! ;)
    Dein norwegischer Pullover ist wirklich superklasse und steht dir sehr gut. Ein echter Hingucker! Die Kulisse passt natürlich auch absolut perfekt.
    Ich freue mich schon darauf, beim nächsten Mal viel Blau zu sehen! ;)
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Hihi, nein, das ist sicher nichts für jede/n. Aber immerhin hat sie einen eigenen Ehrentag bekommen...! :-)
      Vielen Dank, inzwischen ist es so warm geworden, dass ich noch nicht mal das Wort "Norweger" aussprechen kann :-)...
      Liebe Grüße,
      Maren

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  15. Liebe Maren, ich bin wieder einmal begeistert von deinem Beitrag zur Wurstigkeit, der einerseits erheiternd ist, aber auch Wichtiges beinhaltet. Zuerst einmal zum Kulinarischen: eine Weißwurscht habe ich das erste Mal ganz stilgerecht im Biergarten in München zum Frühstück gegessen. Aber als wir sie dann zu Hause ebenfalls zubereitet haben, dann war dieser Geschmack nicht gegeben – wahrscheinlich haben aber auch damals diese Atmosphäre im Englischen Garten, der prachtvolle Frühlingstag mit gefühlten 35 Grad und natürlich auch unser Hunger dazu beitragen. Zum Bier habe ich absolut keinen Zugang gefunden, aber das hat mir ohnehin noch geschmeckt, egal in welcher Variante. Aber wie mein Gatte immer sagt, es ist doch egal, was man trinkt, entscheidend ist doch nur, mit wem man etwas trinkt. Bei der anderen Wurschtigkeit hat ich bereits die Erfahrung gemacht, dass von einem wirklichen Lock-Down nicht mehr viel zu spüren ist, abgesehen von den geschlossenen Betrieben und den Auflagen mit Maske und Tests. Da werden etwa genauso wie früher Treffen durchgeführt, eben nicht in den Lokalen, sondern zu Hause mit einer großen Anzahl an Menschen aus verschiedenen Haushalten und dergleichen.
    Hab ein ganz wunderbares Wochenende und alles Liebe Gesa

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