Kein X für ein O: die Psychologie der Figurtypen: Y


... oder auch: wie Ihr als Sportskanone Proportionen schafft, nachdem Ihr kurz einen Triathlon absolviert habt. Wieder einmal kredenze ich euch einen, wie ich finde, spannenden weiblichen Figurtyp. Einen Figurtyp, bei dessen Anblick man(n) sich bis zum Beginn der letzten Dekaden des 20. Jahrhunderts wohl noch widerwillig geschüttelt hätte - weil diese Körperform halt so gar nicht ins Frauenbild des "schwachen Geschlechts", welches bislang vorherrschte, passte. Aber dazu später mehr...

Der Y-Typ zeichnet sich vor allem durch einen athletischen Körperbau aus. Die Schultern sind deutlich breiter als die Hüften, die Oberweite eher klein, die Taille wenig ausgeprägt. Die Beine wirken dagegen meist schlank und lang. Viele Frauen tragen deshalb oben eine größere Konfektionsgröße als unten, weil ein breites Kreuz allein schon Blusen und Blazer "sprengt". 


Das Interessante dabei: dieser Körper vermittelt völlig unabhängig von der Persönlichkeit eine ganz bestimmte Botschaft. Der Y-Typ wirkt diszipliniert. Nicht zart oder verspielt, sondern kraftvoll, sportlich und entschlossen. Andere Menschen verbinden mit dieser Figur häufig Eigenschaften wie Leistungsbereitschaft, Ehrgeiz und Selbstbeherrschung.

Egal, ob Ihr tatsächlich regelmäßig joggt oder schon beim Gedanken an einen Dauerlauf Schnappatmung bekommt - euer Körper erzählt oft eine ganz andere Geschichte. Während Frauen mit einer X-Figur als sinnlich gelten oder Frauen mit einer O-Figur häufig "harmos" wirken, strahlt der Y-Typ - ähnlich wie der bereits beschriebene V-Typ - vor allem eines aus: "Ich schaffe das."


Man(n) traut Euch zu, Krisen souverän zu meistern, den Familienalltag zu organisieren und nebenbei vermutlich noch einen Halbmarathon zu laufen. Depressive Phase? Burn-out? Auf der Couch Chips essen? Quatsch! Morgen früh um sechs steht ihr doch schon wieder im Fitnessstudio.


Natürlich ist das Unsinn. Denn auch die stärkste Sportskanone (und gar diejenigen, welche nur so aussehen als ob...!) braucht Pausen, Erholung und manchmal einfach einen gemütlichen Fernsehabend unter der Kuscheldecke. Doch genau darin zeigt sich wieder die Macht unserer ersten Wahrnehmung: wir beurteilen Menschen innerhalb weniger Sekunden anhand ihrer äußeren Erscheinung - und der athletische Körper sendet nun einmal Signale von Kraft und Belastbarkeit.


Bestimmte Epochen und Zeiten lassen nicht nur ein bestimmtes Lebensgefühl entstehen, sondern eben auch die dazu passende Körperform. Tatsächlich passt der Y-Typ fast perfekt zu den 1980er Jahren - einer Epoche, in der Frauen sich immer stärker beruflich behaupteten, Führungspositionen anstrebten und das Bild der "Powerfrau" entstand. 

Die Frauenbewegung der vorherigen Dekaden war auf ihrem Höhepunkt angelangt: in den 80ern ging es darum, dass viele Frauen die bereits erkämpften Freiheiten nun auch im Berufsleben umsetzen wollten. Sie eroberten zunehmend Führungspositionen, wollten wirtschaftlich unabhängig sein und selbstbewusst ihren Platz in einer lange männlich dominierten Arbeitswelt einnehmen. Stärke war plötzlich kein Widerspruch mehr zur Weiblichkeit.


Und das spiegelte sich auch in der Mode wider. Die berühmten Schulterpolster ließen Frauen größer, geradliniger und durchsetzungsfähiger erscheinen. Blazer bekamen beinahe militärisch anmutende Silhouetten. Die damit verbundene Botschaft lautete: "Ich nehme meinen Platz ein." 

Parallel dazu brachte eine starke Frau, nämlich Jane Fonda, Aerobic in die Wohnzimmer, Fitnessstudios schossen wie Pilze aus dem Boden, Joggen wurde Volkssport und Bodybuilding war längst keine reine Männerdomäne mehr. Ein trainierter Körper galt als Ausdruck von Disziplin, Erfolg und Kontrolle über das eigene Leben.


Das damalige Schönheitsideal rückte deshalb deutlich näher an den Y-Typ heran: breite Schultern, schlanke Hüften, lange Beine und ein insgesamt sportlicher Gesamteindruck. Der athletische Frauenkörper wurde zum Symbol der modernen, unabhängigen Frau.

Was heißt das nun für euer Styling, wenn ihr diesem Figurtyp entsprecht? Vielleicht: mehr Balance statt noch mehr Schultern...? Gerade weil der Oberkörper optisch dominiert, darf beim Styling ruhig etwas geschummelt werden. Ziel ist ja wie immer eine harmonischere Silhouette. Und ich werd nicht müde, zu erwähnen: natürlich nur für diejenigen, die das möchten.


Wenig ausgleichend wirken oft oben sehr helle, glänzende oder stark gemusterte Stoffe, Schulterpolster oder auffällige Schulterdetails, Querstreifen am Oberkörper und kurze Ärmel, die an der breitesten Stelle des Oberarms enden. Auch tiefe ("leere") V-Ausschnitte oder U-Boot-Ausschnitte, Taschen unter den Arm geklemmt oder direkt am Oberkörper getragen wirken eher disharmonisch.

Sehr harmonisch hingegen wirken sich dunklere Oberteile und hellere Unterteile, auffällige Farben oder Muster an Röcken und Hosen, Schmuck und Details an Handgelenken, Dekolleté, Beinen oder Füßen, Lagenlooks, runde oder weich geschwungene Ausschnitte, lange Ärmel oder 3/4-Ärmel, die die Schulter optisch verschmälern, Push-up-BHs, wenn etwas mehr Rundung gewünscht ist, Taschen auf Hüfthöhe getragen, damit der Blick nach unten gelenkt wird, für den Y-Figurtyp aus.


Der Y-Typ erinnert mich immer an Powerfrauen, die scheinbar niemals müde werden, immer alles im Griff haben und dabei noch aussehen, als würden sie gleich zum nächsten Berglauf aufbrechen. Ob das tatsächlich immer stimmt? Natürlich nicht. Aber genau darauf soll diese Serie aufmerksam machen.

Denn sie zeigt, wie unglaublich viele Geschichten unser Gehirn allein aufgrund einer Silhouette erzählt. Und manchmal genügt schon ein Blazer mit Schulterpolstern, damit aus einer ganz normalen Frau in den Augen anderer plötzlich eine unerschütterliche Fitnesskanone wird. Auch das kann Styling!


Nachdem ich euch die Figurtypen A, H, I, O, V, X und Y vorgestellt und beschrieben habe, würde ich natürlich gerne wissen, ob ihr euch bisher in einem oder mehreren Figurtypen wiedererkannt habt. Im September (nach meiner "Sommerfrische") werde ich mich mit zwei bis drei Posts noch der Körpergröße und -fülle widmen, die ja auch eine nicht zu unterschätzende Rolle beim ersten Eindruck eines Menschen spielt.

Abschließend gibt es wie gewohnt bei meinen Serien eine Zusammenfassung und dann bin ich wie immer gespannt, ob es überhaupt noch Farb- oder Stylingthemen gibt, mit denen ich mich auf dem Blog beschäftigen kann. Aber so wie ich mich kenne, fällt mir bestimmt wieder etwas ein... 😂 .

Wir sind nicht unser Körper, was uns als Menschen ausmacht, sind unsere Seelen, Herzen und Gedanken. Trotzdem ist unser Körper weit mehr als nur eine "Hülle". Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieser Reihe: unsere Figur darf uns gerne etwas über uns erzählen, aber sie darf niemals darüber entscheiden, wie liebenswert oder wertvoll wir sind. Und: unser Körper trägt uns durch unser ganzes Leben. Das allein ist Grund genug, ihm mit Respekt, Fürsorge und etwas mehr Milde zu begegnen.

Kommentare

  1. Liebe Maren,

    an die 80er Jahre mit den breiten Schulterpolstern, den auftoupierten Haaren kann ich mich sehr gut erinnern. Jane Fonda, Aerobic und Co.

    Obwohl ich viel und gern schwimme, bin ich kein Y. Meine Schultern sind nicht breiter als meine Hüfte, ich habe mich jetzt extra vor den Spiegel gestellt.

    Ich finde deine Veröffentlichungen echt interessant, auch wenn ich mich selbst schwertue, mich einem Buchstaben zuzuordnen.
    Der schwarze durchlöcherte Badeanzug ist auch sehr interessant, 😂wenn ich so ins Schwimmbad gehen würde, hätte ich für den Rest der Saison freien Eintritt. 😂

    Die Schwimmbilder sprechen mich sehr an, das erinnert mich an die Corona-Zeit, als die Bäder geschlossen waren. Sobald im Fernsehen ein Film kam, der Szenen in einem Schwimmbad hatte, musste ich etwas weinen.

    Liebe Maren,
    ich hoffe, du lüftest bald das Geheimnis um deinen Urlaubsort ,
    ich kann schon nicht mehr schlafen,

    Viele Grüße
    Claudia

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    1. Liebe Claudia,
      ich glaube, bei den meisten Menschen ist der Körpertyp auch nicht so ausgeprägt. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass es schwer ist, eine Zuordnung zu finden. So lange du Kleidung von der Stange kaufen kannst und alles passt, ist es ja auch gar nicht notwendig, den Figurtyp zu kennen.
      Hihi, der schwarze Badeanzug, Da erkennt man aber gleich die Schwimmerschultern! Früher haben mich die Leute immer gefragt, ob ich eine Schwimmerin bin, obwohl ich mich gerade so über Wasser halten konnte :-))) Da sieht man mal wieder, alles mehr Schein als Sein... :-)))
      Hahaha, das Geheimnis wird am 8. August gelüftet... hab noch ein wenig Geduld. Dass du nicht schlafen kannst, liegt wohl eher an der neuen Hitzewelle... auch die ist bald vorbei. Durchhalten!!! :-D
      Viele Grüße Maren

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  2. Guten Morgen Maren , ich finde den Post wieder mega schön erklärt und wertschätzend dem Menschen und Körper gegenüber. Tatsächlich ist es oft schwierig dem Gehirn und seiner oft vorgefassten Meinung zu entkommen. Wenn ich solche Meinungen in einem Gespräch wahrnehme und mal hinterfrage, weiss der Mensch oft gar nicht, wie er auf diese Annahme kommt. Oft lustig und erhellend.
    Ich würde mich als X einschätzen, wobei die Taille mit zunehmendem Gewicht als erstes schwindet.🤭 Mich stört manchmal beim Styling, dass meine Taille ziemlich weit oben sitzt. Vielleicht ist das ein ungleiches X, auf alle Fälle manchmal schwierig.
    So schöne Tipps hast du wieder im Gepäck und ich liebe ja deine Zeichnungen.
    Beginnt dein Urlaub mit den Ferien und berichtest du uns wieder 2 x pro Woche? Ich freu mich immer sehr über die Beiträge, weil ich den Sommer ja immer arbeitend verbringe.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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    1. Guten Morgen, Tina, danke dir sehr! <3
      Vor allem lustig und erhellend, seinen eigenen Vorurteilen und Meinungen "auf die Schliche zu kommen"... oft ist man ja blind dafür :-)))
      Je höher die Taille, desto länger wirken die Beine... auch nicht so schlecht, oder?
      Mein Urlaub beginnt erst in der zweiten Augustwoche, ich hab noch eine Woche "Ferienbetreuung", aber dann...!
      Und dann auch wieder 2x pro Woche... freu mich echt schon auf mehr Zeit, auch fürs Lesen und Bloggen...
      Einen schönen Tag dir, liebe Grüße Maren

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  3. Genau, wir sind nicht unser Körper, sondern unsere Gedanken, Herzen, Geschichte, Seele, Energie. Wenn wir uns jemandem vorstellen, kommen meist als erstes Äußerlichkeiten, nicht was uns eigentlich ausmacht.
    Dein Beitrag ist wieder toll geschrieben, ich bin mit jedem Typ aber unsicherer geworden, irgendwie finde ich mich in vielen...😵‍💫 Macht nichts, denn gute Tipps habe ich mir auf jeden Fall mitgenommen!
    Eine Woche noch bis zum Urlaub? Angenehme Arbeitstage und lg

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    1. Genau gesagt, noch zwei Wochen... :-))) aber bald hab ich's geschafft!
      Danke dir sehr, das freut mich!
      Dir einen schönen Tag und liebe Grüße zurück!

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  4. Wie immer spannend und angenehm lehrreich geschrieben, liebe Maren. Und wertschätzend. Das ist mir das Wichtigste. Denn wie Du schon schreibst, ist der Mensch und in diesem Fall ja immer die Frau viel mehr als ihr Körper. Dass muss schon noch bei einigen Menschen - v.a. Männern, aber auch Frauen - ankommen...
    Ich denke, dass ich ein O-Typ bin. Zumindest schaue ich inzwischen so aus :-). Muss ich dann nochmal nachlesen, was Du da geschrieben hast.
    Dein Umgang mit den Körpertypen ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es geht und wie aussagekräftig oder auch nicht die jeweiligen Zuschreibungen sind.
    Bin schon gespannt, was Dir noch einfällt dazu...
    Und natürlich gehts mir wie den anderen hier:
    wohin gehts in Urlaub und berichtest Du wieder So und Mi?
    Das würde mich auch sehr freuen. Aber natürlich sollst Du vor allem Urlaub haben und keinen Stress. <3<3<3
    Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir herzlich,
    Sieglinde

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    1. Vielen lieben Dank, liebe Sieglinde! <3 Ehrlich gesagt, macht uns das Älterwerden (Wechseljahre, Hormone und was weiß ich noch alles...) wohl alle ein bisschen zum "O", Männer wie Frauen :-)))
      Ich werd mich auf längere Sicht dann aber doch lieber wieder den Farben zuwenden :-)))
      Ja, ab 9. August berichte ich wieder SO und MI. Das ist kein Stress, bin froh, wieder mehr Zeit zum Bloggen und Lesen anderer Blogs zu haben... :-)))
      Danke, hab einen schönen Mittwoch <3 Herzlich, Maren

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  5. Einen schönen Sonntag liebe Maren - und viel Vorfreude auf die Ferien :-). Ehrlich gesagt, viele Frauen im Y-Typ sind mir noch nicht begegnet. Ich kenne das eher von den Schwimm- und Athletikbewerben, wo die Damen ihre Muskeln trainieren. Y-Typen sind doch (für mich leider) eher männlich. Aber man darf das mit den Typen wahrscheinlich nicht zu eng sehen. An die Schulterpolster kann ich mich auch noch gut erinnern. Die 80er waren ja, was Mode angeht, ein ganz eigenes Kapitel. Da brauche ich nur im Fotoalbum blättern.
    Alles Liebe und eine gute Zeit
    Violetta

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    1. Vielen lieben Dank! Ich bin jetzt wirklich auch "durch" und freu mich schon sehr auf den Urlaub...
      Ja, vor allem die Schwimmerinnen haben dieses breite Kreuz. Charlene von Monaco ist ein gutes Beispiel, aber sie sieht trotzdem schön weiblich aus, finde ich. In den 80ern wurde ich auch ständig gefragt, ob ich schwimme, dabei war ich überhaupt keine Sportskanone, ts.
      Danke, dir auch alles liebe und eine gute Zeit, Maren

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  6. Figurtyp Y wirkt auf mich sehr hübsch. Da ich diese Figur nicht habe, helfe ich ganz gerne mal nach. Oversized Blazer mit Schulterpolstern und eine schmale Jeans, solche Outfits trage ich ganz gerne.
    Insgesamt hat jeder Figurtyp etwas schönes. Deine Blogreihe darüber ist toll.
    Zu deiner Frage: Ich fühle mich als A bestätigt. :)

    Eine wundervoll, schöne, tolle Sommerfrische für dich! <3
    Liebe Grüße

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    1. Ja, ich finde diesen Figurtyp auch hübsch. In den 80ern wurde er ziemlich gehypt. Ich mochte das.
      Vielen herzlichen Dank, dein Lob freut mich sehr! <3
      Ja, A hätte ich auch am ehesten gesagt - und mit deiner "Nachhilfe" im Styling machst du es goldrichtig :-))
      Vielen Dank, noch 1 1/2 Wochen...! Der Urlaub rückt immer näher...
      Liebe Grüße

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  7. An die großen Schulterpolster der 80er erinnere ich mich noch sehr gut. Bei etwas größeren Frauen sah das echt toll aus. Bei kleineren wie mich eher nicht. Ich bleibe dann lieber beim X, auch wenn sich die Figur im Laufe der Jahre doch stark verändert hat.

    Dein Beitrag ist wieder sehr gelungen.

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Ja, stimmt, man musst eine bestimmte Körperlänge aufweisen, sonst wirkte das Ganze eher quadratisch :-)))
      Ja, X hätte ich auch gesagt, da sorgt dein sportlich-frisch-jugendlicher Style für den perfekten "Bruch", wie ich finde! Ohja, die Figur hat sich nicht nur bei dir verändert, das kennen wir doch fast alle... --DDD
      Lieben Dank!
      Und liebe Grüße
      Maren

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  8. I really enjoyed this post because it shows how much meaning people attach to appearance, sometimes without even realising it. I found the part about the Y body type and the assumptions people make about athletic-looking women interesting because it is so true that we often create a whole story about someone before knowing anything about them. A strong-looking person can still have difficult days, need rest, or simply enjoy a quiet evening at home. Fashion can be a fun way to express ourselves, but who we are goes much deeper than a silhouette.

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    1. Thank you, Melody. Yes, strength of course has a lot to do with your mind, more than with your body type. But you're totally right, we often create a story about people we don't know yet.
      Have a nice day!

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  9. In den 80ern hatte wir wirklich tolle, schräge, bunte und vor allem: individuelle Looks. Ich mochte die Zeit damals sehr und bin froh damals aufgewachsen zu sein. Wie alle Figur-Typen hat das Y seine eigenen Vorzüge. Z.B. ein kleiner, schmaler Po. Da hätte ich vor 40 Jahren viel drum gegeben eher ein Y denn ein A zu sein.
    Obwohl. Ich hätte da schon meine Vorstellungen von einer perfekten, harmonischen Silhouette. Aber wenn ich ehrlich bin. Ich habe in meinem Leben selten solche Figuren gesehen. Und wenn, dann hat mir das Gesicht nicht so gut gefallen, die Nase, die Augenlieder, der Mund, die Lippen, die Zähne, die Haare, die Stirnhöhe oder die Knie, die Fesseln, die Zehen, der Fußrücken. Mein Gott. Ich schwöre Stein und Bein. Das für mich "perfekte" Aussehen gibt es "in echt" gar nicht.
    Also: verschwenden wir daran einfach keine Zeit und genießen unser Leben.
    BG Sunny

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    1. Das stimmt, es war wirklich differenzierter, auch das Denken :-))) Warum muss heute alles einander so ähnlich werden? Es ist gerade die Vielfalt, die uns als Menschen ausmacht. Dachte ich zumindest bislang immer...
      Ich glaub, ich hab nicht so viel über "meinen perfekten Body-Type" nachgedacht, und mich auch nicht so in Einzelheiten verstrickt. Perfektion gibt es natürlich nicht :-)))
      Liebe Grüße Maren

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  10. Liebe Maren, bitte entschuldige, dass ich erst jetzt zum Lesen und Kommentieren komme. Keine Ausreden – ich dachte einfach, ich hätte es schon geschrieben! OhOhOh💛
    Wie immer, ich finde deine Reihe nach wie vor total spannend, weil sie so viel mehr ist als reine Stylingberatung. Das fand ich diesmal besonders interessant.
    Die Rückblicke auf die 80er und den Wandel des Frauenbildes haben mir richtig gut gefallen, da merkt man wieder, wie eng Mode, Gesellschaft und unsere Wahrnehmung miteinander verbunden sind, nicht wahr?
    Und du hast so recht: Unser Körper erzählt vielleicht eine Geschichte – aber er entscheidet nicht darüber, wer wir sind oder wie wertvoll wir sind. Schöner kann man es eigentlich gar nicht zusammenfassen. ❤️
    Ich freue mich schon auf die nächsten Teile nach deiner Sommerpause und wünsche dir bis dahin eine wunderschöne, erholsame Zeit! 🌸☀️
    Gruß & Kuss,
    Claudia

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