Colours of the World: the All American Girl


Da ich mich ja brennend für andere Länder und Kulturen interessiere (der/die ein oder andere wird's vielleicht schon gemerkt haben... 😀!), soll es in meiner neuen Blog-Reihe COLOURS OF THE WORLD um die (modischen) Einflüsse dieser Welt gehen.

Beziehungsweise um meine persönliche Interpretation davon. Die sich selbstverständlich aus Erfahrungen, aber auch aus Fantasien, (idealistischen) Vorstellungen und - ja: natürlich - auch aus Vorurteilen! zusammensetzt - unabhängig davon, ob ich das entsprechende Land selbst schon bereist habe oder nicht. Statt irgendwelcher Fakten, die man sich woanders viel besser herholen kann, wird es eher kleine persönliche Geschichten und Gedanken zum Outfit - das nicht zur "Persiflage" verkommen, sondern tragbar bleiben soll - geben, mit denen ich den vorgestellten Teil dieser Erde verbinde.

Weil ich durchaus dafür Verständnis habe, dass nicht jede(r) ständig meine ganzen Texte liest (naja: Ihr wisst halt nicht, was Euch da entgeht 😁), schreibe ich in diesen Posts alles, was das OUTFIT betrifft, fett und kursiv... so können sich auch diejenigen beteiligen, die sich für Mode, aber weniger für langatmige Texte interessieren...

Für COLOURS OF THE WORLD wird es kein festes Datum und kein Linkup geben (so wie bei den "Colour of the month"-Posts), aber ich denke, sie werden so im Schnitt einmal monatlich zur Mitte des Monats erscheinen - und alle sind natürlich herzlich willkommen, "den Faden aufzunehmen und weiterzuspinnen", die das wollen...

Inspiriert haben mich übrigens - wie könnte es in dem Fall anders sein! -

TINA von TINA'S PINK FRIDAY - z.B. HIER oder HIER - und

BEATE vom BAHNWÄRTERHÄUSCHEN, v.a. mit DIESEM

umwerfenden Look vor gigantischer Kulisse! Ich denke, Ihr seht jetzt, worauf es hinausläuft...


Und wie kann es anders sein: auch in meinem kleinen bescheidenen Blog gilt natürlich das Motto: America first! Höhö, kleiner Scherz... wollte nur mal testen, ob Ihr noch konzentriert bei der Sache seid. Trotzdem, es stimmt: ich starte mit den USA. Und muss gleich mal gestehen: Ich war noch niemals in New York! Ich war noch niemals auf Hawaii! Tja. Aber ich gehöre zur "Generation PX" - und hatte die Staaten deshalb lange Zeit vor der Haustür, sozusagen.

Nicht nur in Form von amerikanischen Militärstandorten wie dem Patrick-Henry-Village in Heidelberg und den Warner Barracks (nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen "Brothers"!) in Bamberg - sondern auch in Form von real American food & drink wie Marshmallows, Barbecue-Chips und amerikanischem Gin aus den PX-Stores, in deren "Genuss" ich dank einer amerikanischen Freundin (bzw. deren Eltern) kam. Und damals war das deutsche Supermarktangebot keineswegs so international wie heute! 



Gerne taten besagte Freundin und ich aus Spaß beim abendlichen Ausgehen so (was, wie ich zugebe, mit einigen amerikanischen Gin-Oranges verbunden war) als wäre sie die Amerikanerin, die kein Wort Deutsch verstand (was natürlich dazu führte, dass wir massenhaft so einige interessante Männer Menschen kennen lernten, die uns deshalb neugierig ansprachen). Dabei erlebten wir jede Menge lustige und verrückte Situationen. Spannend war auch, dass nicht alle so positiv auf the All American Girl reagierten. Es gab damals wie heute viele Ressentiments bis hin zu offenen Anfeindungen. Ich erlebte also quasi am eigenen Leib, wie es war, sozusagen "auf der Seite der Unerwünschten" zu stehen. Eine interessante Erfahrung!



Die meisten der in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten waren halt auch nicht gerade die amerikanische Harvard-Elite. Nicht mal der amerikanische Durchschnitt. Auch das muss man bedenken. Sondern eher diejenigen, welche oft, sagen wir mal, wenig Perspektive im eigenen Land erlebten. Während sich der American Dream für die einen also gar nicht erfüllte, war die Stimmung bei uns in Deutschland eher: mit den Amis ließ man sich als Mädel mit Hirn besser nicht ein, die waren doof und konnten nicht bis drei zählen. (Fürs Protokoll: das ist nicht meine Meinung, aber dieses Gerücht kursierte damals...!).



Weshalb ich nie in den USA war? Tja, das möchte ich selbst mal gerne wissen. Ehrlich gesagt, ist es nach wie vor einer meiner Reiseträume... aber einer, der mir gleichzeitig ein bisschen Angst einjagt. Meine Befürchtung ist nämlich mehr denn je, eine Enttäuschung zu erleben. Dafür ist mir so eine Reise nämlich zu kostspielig... und die Staaten sind leider echt richtig teuer! Irgendwie hab ich wohl den perfekten Zeitpunkt verpasst. Weil das Amerika von heute natürlich ein ganz anderes ist, als das, was ich mir heimlich vorstelle. Und da es (noch) keine Zeitreisen gibt, warte ich mal ab, wie sich noch alles so entwickelt.


Was mein OUTFIT betrifft, so habe ich versucht, aus bereits vorhandenen Sachen aus dem Kleiderschrank ein "All American Girl"-Ensemble zusammen zu stellen 😋:  
  • die amerikanischen Nationalfarben seht Ihr hier im Rock und im Shirt
  • "Star(s) & Stripes" gibt's noch dazu... 
  • ich wollte etwas Unkompliziertes und Sportliches (das Shirt!), aber auch
    etwas "Braves", vielleicht "Spießiges" (der Rock!) - und
  • auch einen Hauch von "Amerikanischem Ureinwohner" in Form der Kette, den Schuhen und der Tasche mit Fransen aus braunem Leder 
Als KULISSE wählte ich eine geschlossene (Sonntag!) Tankstelle im Münchner Euro-Industriepark. Ich fand diese etwas trostlose, leicht heruntergekommene, menschenleere "Location" perfekt! So schaut's halt aus bei uns im Mittelwesten, hihi... Have fun with it!



Shirt: Saint James (aus der Bretagne)
Rock: H&M
Kette: Zara
Tasche: Urban Originals
Schuhe: Gabor
Brille: Furla
Ring: C&A



Kommentare

  1. Deine Schreibweise ist einfach herrlich. Ja, ich habe nicht nur das Fettgedruckte gelesen. Mein Becher Kaffee ist inzwischen leer und ich bekomme bei Dir immer gute Laune. Als American Girl gefällst Du mir. Dein Outfit steht Dir wieder richtig gut. Die Idee mit der geschlossenen Tankstelle als Kulisse finde ich genial.
    Schöne Pfingsten wünsche ich Dir.
    LG
    Ari

    ARI SUNSHINE BLOG

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    1. Danke, liebe Ari! Das ist ein riesen Kompliment, über das ich mich total freue! Dass Du gute Laune bekommst... schön :-) !!! Ich lese auch sehr gerne beim morgendlichen Kaffee andere Blogs... auf alle Fälle bekommt man bessere Laune als beim Zeitunglesen :-)
      Ich wünsche Dir auch schöne Pfingsten
      LG
      Maren

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  2. merci cherie! <3

    grossartige idee, diese blogreihe! und ein formidabler start! ich mag deinen "forth of july" anzug sehr und sogar ganz ohne ami-bezug - ist einfach ein lässiger & schicker stil - vor allem mit den "native" lederelementen, die geben dem ganzen eine 3.dimension!
    und ein plissee-rock in midilänge steht dir richtig gut!!!
    interessant finde ich deine erfahrungen aus der "besatzungszeit" - das habe ich ja ganz anders erlebt auf der anderen seite des eisernen vorhangs.......
    in nordamerika - kanadische & amerkanische westküste vancouver-san francisco - war ich gleich 1990 im schlepptau einer freundin die da eine familie besucht hat. nuja. falls ich da nochmal hinfahre dann NUR um jemanden zu besuchen......
    rock´n roll!
    (da hams ma was gscheits erfundn!)
    xxxxx

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    1. Thanks, Honey! <3 - "fourth of july" - Anzug, genau, das ist eine gute Bezeichnung!
      Und dass Du ganz anderes erlebt hast auf der anderen Seite des eisernen Vorhangs, kann ich mir gut vorstellen. Schon irre, dass man heute sagen kann, man war Teil der großen Geschichte... damals kam's einem alles ganz normal vor.
      Ja, wow, dann warst Du also schon in Nordamerika - und das überrascht mich jetzt schon, dass Du selbst von einer Gegend, die ja nicht gerade als "Hardcore-America" gilt, sagst, Du würdest nur hinfahren, um jemanden zu besuchen... hört sich ja nicht so begeistert an.
      Andrerseits... rock'n'roll! Aber dazu bräuchte man halt eine Zeitmaschine. :-DDD
      xxxxx

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  3. Liebe Maren,
    eine tolle Serie und ein großartiger Start! Wobei ich behaupten möchte mit diesem Look bist Du Weltbürgerin. Damit bist Du auf allen Boulevards der Welt bestens gekleidet.
    Ich war auch noch nie in USA, meine einzigen amerikanischen Erfahrungen machte ich auf American Car Treffen. Mit Deinem Look wärst Du auch dort nicht fehl am Platz.
    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Liebe Sabine, vielen lieben Dank! "Weltbürgerin" bin ich natürlich sehr gerne... so würde ich mich ohnehin am liebsten sehen :-D Da schmeichelst Du mir natürlich jetzt sehr!
      Oh, ein American Car Treffen wär bestimmt auch eine geniale Kulisse für einen Fotoshoot!!! Das war bestimmt auch eine tolle Sache.
      Liebe Grüße
      Maren

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  4. Liebe Maren, eine tolle Idee, deine neu Blogreihe! Ich bin in Schweinfurt aufgewachsen. Dort waren sehr viele GIs stationiert. Und auch bei uns war es so, dass wir "anständigen", deutschen Mädels uns keinesfalls mit ihnen einlassen durften. Und natürlich wurden wir vor den bösen, schwarzen Männern, die nur Ungutes im Schilde führen, eindringlich gewarnt! Du liebe Güte, waren das Zeiten...
    Die PHV in Heidelberg ist mittlerweile geschlossen, die Truppen sind abgezogen...

    Ich war schon ein paar Mal in USA, in den verschiedensten Ecken. Landschaftlich wundervoll, aber -so wie du befürchtest, manchmal auch enttäuschend. So hat man ab und zu das Gefühl, in die 80er Jahre in Europa zurückversetzt zu werden. Abseits der großen Städte scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Menschen sind sehr freundlich und gechillt (zumindest im Cali und in Florida), das ist positiv zu bewerten.
    Meine Begeisterung für Urlaub in USA hat durch den dusseligen, peinlichen US-Präsidenten aber merklich nachgelassen.
    Dein Outfit gefällt mir sehr, Streifen gehen ja sowieso immer. Und die Kette ist cool! Du hast das Thema USA toll umgesetzt, ohne dass es plakativ wirkt.
    Herzliche Grüße
    Birgit


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    1. Liebe Birgit, Dankeschön, das freut mich! O ja, die bösen schwarzen Männer... ts, ts. Echt unglaublich. Nein, DIE Sprüche kenne ich nicht mehr... Ja, dass die Truppen in Heidelberg abgezogen sind, wurde auch Zeit, die haben sich im schönen Heidelberg ja eh sehr lange gehalten...

      Dass Du schon einige Male in den USA warst, darum beneide ich Dich direkt! Denn irgendwie hab ich glaub ich den Zeitpunkt verpasst. Jetzt, mit diesem peinlichen, dusseligen Präsidenten hat's mir auch irgendwie den Spaß genommen. Interessant, was Du über die Gegenden und menschen in den USA schreibst... genauso stell ich mir das vor.
      Nochmal Danke!
      Herzliche Grüße
      Maren

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  5. Pah wer Deine Texte nicht liest ist selbst schuld;)
    Ich weiss genau wovon Du sprichst, ich bin gegenüber dernTurley Kasernen aufgewachsen. Ja so war das, damals. Und wenn Deutsch amerikanisches Volksfest war, in der Benjamin Franklin village waren wir dort. Onionrings.... due gabs nur dort und Eis aus dem Paket direkt gegessen. Oh undcwenn man so eine Regenbogenbunte Sahnetorte gewann... das war herrlich. ui danke für die Zeitreise Maren. Danke dass du mich linkst :)) und ich Dich inspirieren konnte.
    Dein Look mag ich total, würd ich eins zu eins so tragen. Du siehst klasse aus darin.
    Schöne Pfingsten, liebe Grüße Tina

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    1. Hihi - Danke ;-) !!!
      Ja, genau, an die DA-Volksfeste kann ich mich auch noch erinnern! Da ich selbst noch nie in den USA war, musste ich ja etwas schreiben, was mich mit den USA verbindet. Und das war eindeutig die Besatzungszeit.
      Onionrings! Stimmt. Ich erinnere mich... lecker!
      Lieben Dank und Dir auch schöne Pfingsten...
      liebe Grüße Maren

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  6. Das ist wirklich ein sehr schickes, an Dir fast ungewohnt damenhaftes Outfit. Gefällt mir aber gut. In USA war ich bisher nur einmal. Im Herbst 1995. Und rein Landschaftlich hätte es mir gut gefallen. Wenn da nicht nur so viele Amerikaner gewesen wären..... :-)
    Die waren zwar nett/höflich. Aber ich habe es als sehr aufgesetzt empfunden. Und es gefällt mir einfach nicht, was sie mit den Indianern gemacht haben und es gefällt mir auch nicht, was sie noch immer für einen Rassen-Dünkel haben. Ich mag nicht, dass sie noch immer denken, sie wären der Nabel der Welt. Ich bleibe also lieber hier.

    Mit Amis im eigenen Land habe ich bisher nur wenig Erfahrungen gesammelt. Wir hatten zwar noch bis weit in die 90er eine Kaserne in München oder Bad Tölz. Und die Festl die dort veranstaltet wurden waren immer schön.
    Auch meine Mutter erzählte von vielen guten Clubs mit "schön schwarzer Musik", die es im Nachkriegsmünchen gab.

    Auch heute gehe ich noch hin und wieder zu besonderen Konzerten ins Amirkahaus. Dass die Amis jetzt irgendwie rausgestochen wären oder auffällig gewesen wären, könnte ich jetzt nicht sagen. Im Verhältnis zu den türkischen Vierteln der Stadt eine zu vernachlässigende Minderheit.

    LG Sunny

    Hier gibt es zwei Beiträge zum Thema
    Nord-Amerika
    https://www.sunnys-side-of-life.de/2014/06/lieblingsstucke-11-nordamerika.html
    und New York von mir:
    https://www.sunnys-side-of-life.de/2012/12/shopping-queen-woche-16.html

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    1. Vielen Dank!
      Ja, das bringt es halt mit sich, wenn man nach Amerika reist - da wimmelt's von Amerikanern ;-DDD Ich verstehe, was Du meinst, denke aber immer an diejenigen, welche eben nicht so sind, also nicht Trump gewählt haben und keine Rassendünkel haben. Und was die "Indianer" betrifft... das sind ja nicht nur die Amis, sondern der weiße, westliche Mann per se - s. Australien, Neuseeland etc. Alle nix aus der Geschichte gelernt.
      Aber ich mag die Freundlichkeit der Amerikaner, auch, wenn sie nur aufgesetzt ist. Die Unfreundlichkeit so mancher Europäer ist vielleicht nicht aufgesetzt - da kann ich aber auch locker drauf verzichten :-D
      Inzwischen gibt es gefühlt wieder mehr US-Bürger in München - vielleicht sind es "Trump"-Flüchtlinge...? Da gab's ja eine Massenflucht... :-)

      Danke für die links!
      LG Maren

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  7. Liebe Maren,
    ich mag dein Outfit! Und mal abgesehen davon, dass ich keinen marineblauen Rock besitze, könnte ich es sogar wieder ein bisserl "abkupfern", denn ich habe ein sehr, sehr ähnliches Shirt: https://rostrose.blogspot.co.at/2016/10/schwarz-wei-rot-ringel.html
    Okay, aber keine Holz-Lederkette und keinen Sternenring... so ein richtiges "All American Girl" bin ich also wohl doch nicht. Und das, obwohl ich schon ein paarmal "drüben" war, aber weder in New York noch auf Hawaii: Das erste Mal in Florida, als Jana noch klein war. Das war dann vor allem ein Bade- und Disney-Urlaub, also genau richtig mit einem kleinen Mäderl, das gern Arielle spielt. Das zweite Mal wenige Jahre später eine Mixtur - ein paar Tage in Mexiko-City, von dort per Flieger nach New Orleans, dann per Mietwagen durch Mississippi nach Memphis. In Mexiko City wandelten wir vor allem auf Frida Kahlos Spuren - hochinteressant. New Orleans, eine spannende Stadt, allerdings nicht ganz perfekt geeignet, wenn man mit einem Kind unterwegs ist, weil man dann nicht in die Clubs reinkommt (denn da wird Alkohol getrunken, und selbst wenn die Eltern keinen Alkohol trinken, darf da kein Kind rein. Und ein Kind darf auch in einem Motel nicht mit einem anderen Kind, das es dort kennengelernt hat, an der Bar sitzen, weil da theoretisch Alkohol getrunken werden könnte... That's America...) Die Fahrt durch Mississippi fand ich furchtbar - das war wirklich Ödnis und Tristesse pur - ähnlich trostlos wie die geschlossene Tanke), und Memphis hatte außer Graceland, schlechten Speiselokalen und Clubs, in die wir nicht reinkamen, auch nicht viel zu bieten. Danach waren die USA ein paar Jahre lang für mich gestorben - ich hatte meine Meinung zu den Menschen und der "Kultur" dort und fand das alles einfach nicht bereisenswert - obwohl ich San Francisco in den 70ern auch gern erlebt hätte usw. Aber dann ... ich weiß gar nicht genau, wie es kam, wir mussten eine andere Reise absagen und uns spontan neu entscheiden, und so wurde es 2012 der Südwesten der USA. Und das ist eine jener Reisen, die bei uns unter den Top Five rangiert, weil sich dort so viele unvergessliche Bilder in unsere Gehirne eingenistet haben! Vor allem die so unterschiedlichen, aber wunderschönen Landschaften haben mich umgehauen, aber auch San Francisco im 21. Jahrhundert ist toll, spannend, schön. Falls du noch nicht in den Reisebericht reingeschaut hast und mal Zeit und Lust dazu verspürst - er ist hier:
    https://rostrose.blogspot.co.at/p/servus-ihr-lieben-zunachst-einmal.html
    Solange sie dort Trump als Staatschef haben, werden sie mich allerdings nicht sehen. Der und ich im selben Erdteil das geht einfach nicht.
    Weiterhin ein schönes Pfingstwochenende und alles Liebe, Traude

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    1. PS: Noch vergessen, mit meiner (leider jung verstobenen) Jugendfreundin Gina gab ich mich in der Wiener Innenstadt auch mal als Ami-Girl aus. Den Burschen, die wir auf diese Weise kennenlernten, drückten wir rein, wir kämen aus "Orange, California!" ;-)

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    2. Liebe Traude - Orange, California, soso! Meine Freundin kam immer aus Chicago und da sie eine "echte", zwar in Deutschland geborene, Amerikanerin ist, glaubte es natürlich auch jeder.
      Danke für das Outfit-Lob! Vor allem hat es mir einfach unglaublich viel Spaß gemacht, mir das Outfit und die "Location" für dieses Thema auszudenken... ich liebe sowas ja!
      Ich weiß nicht, ob Du Bill Bryson kennst - aber wie ich Dich einschätze, ganz bestimmt. Ehrlich, ich bin am Boden gelegen vor Lachen, wie er Amerika beschrieben hat... diese teilweise völlig absurden Vorschriften, keiner weiß, weshalb es sie gibt, aber vermutlich haben die Leute wirklich Schiss, ständig wegen irgendwas verklagt zu werden! Also, falls Du Bryson nicht kennen solltest: "Streiflichter aus Amerika" - der Knaller! Unbedingt lesen! Britischer Humor vom feinsten - obwohl der Mann ja Amerikaner ist. Da sieht man's mal wieder...
      Ich glaube Dir gerne, dass San Francisco toll ist, und die ganze Südwestküste. Das wäre dann auch mein Top-Reiseziel - und New York natürlich!
      Ja, das mit Trump ist ein echtes Problem. Als Obama noch dran war, dachte ich in meiner Naivität, das ginge jetzt irgendwie ewig so weiter... tja. Falsch gedacht. Aber es gibt in den USA ja diese TV-Nachrichten-Sender, die den Durchschnittsamerikanern eine Gehirnwäsche nach der anderen verpasst. Wir werden ja auch "gebrainwashed". Manchmal merken wir es wenigstens - zum Glück.
      Liebe Grüße und Dir auch schöne Pfingsten!
      Maren

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  8. Was für eine tolle Idee, liebe Maren und als 'the girl next door' gefällst Du mir richtig gut.

    Liebe Grüße
    Gabriele

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    1. Vielen Dank, liebe Gabriele! Genau, the Girl next door - das ist ja auch sowas typisch amerikanisches... :-D
      Liebe Grüße
      Maren

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  9. Sehr hübsch Dein American Style. Ich finde den Mix aus Faltenrock und Streifen total schön. In Amerika war ich noch nie. Eben aus den selben Gründen. Momentan hätte ich auch kein Bedürfnis, obwohl es sicherlich phänomenal schöne Landschaften dort gibt.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Vielen Dank, liebe Sabine! Ja, ja, im Moment wird's einem auch wirklich sehr schwer gemacht, die USA toll zu finden :-D Denn ich glaube auch, dass es dort unglaublich schöne Landschaften gibt!

      Liebe Grüße Maren

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  10. Hi Maren, wieder eine sehr coole Idee für Outfit-Serien! In den USA war ich auch noch nie und hatte sie auch nicht so vor der Haustüre wie Du :) Was Du und Deine Freundin Euch geleistet habt, da muss ich ja schon wieder sehr schmunzeln. Ehrlich gesagt stehen die USA auf meiner Reise-Wishlist sehr weit unten. Ich weiß nicht mal, ob sie drauf sind. Und ich glaube, der Hauptgrund ist das Essen :) Also simple Vorteile ;)
    Gar kein Vorurteil hab ich dagegen in Bezug auf Dein Outfit, denn das ist von hinten bis vorne und von oben bis unten toll. Ich kann mich nämlich immer begeistern in Kombis in rot-blau-weiß und Deine Kombi ist perfekt, auch wenn noch braun dabei ist!
    Danke für die schöne Inspiration und noch eine tolle Woche.
    Alles Liebe von Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Hi Rena, vielen Dank! Das mit dem Essen verstehe ich gut. Da hab ich auch schon alle möglichen Horrorgeschichten gehört... Ich denke das sind nicht nur Vorurteile... das ist schon eine andere Esskultur. .. Ich wünsch dir auch noch eine schöne Woche. Bin selbst grade mit den Kindern auf Ferienzeit und freu mich auf nächste Woche... Erholung😁
      Liebe Grüße Maren

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  11. Dein Outfit ist perfekt für ein American Girl liebe Maren. Ob das wirklich stimmt kann ich mitnichten beurteilen, weil ich noch nie in Amerika war ;). Diesbezüglich bin ich ähnlich vorurteilsbehaftet wie du und so manch anderer hier. Die aufgesetzte Freudlichkeit, die ich hier bereits bei einigen Amerikanern erlebt habe, entspricht mir so überhaupt nicht. Als Reiseland ist Amerika teuer und steht daher auf meiner Prioritätenliste eher weiter unten. Deine Schreibe und das Outfit finde ich trotzdem klasse. Liebe Grüße Ursula

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    1. Liebe Ursula das freut mich dass du mich als American Girl outfitmässig gut findest, denn ich mag die Amerikaner schon ganz gern. . Also DIE Amerikaner gibt's ja eh nicht... und wie gesagt ich komm auch mit der aufgesetzten Art gut klar. Teuer ist das Land trotzdem und deshalb auch als Reiseland leider nicht so attraktiv...
      Lieben Dank für dein Feedback und Liebe Grüße Maren

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  12. Ich liebe es, deine Beiträge zu lesen, also lese ich natürlich den ganzen Artikel!
    Ich war schon ein paar Mal in USA und habe dort sogar ein Jahr lang als "exchange student" in Hudson, Chicago bei einer einheimischen Gastfamilie gelebt. Es war eine wundervolle Erfahrung und eine der besten Jahre meines Lebens.
    Ich habe derzeit einen guten Freund, der in South Carolina lebt und und ein Neffe in Atlanta. Und ich versuche, sie von Zeit zu Zeit zu besuchen.
    Auf jeden Fall gefällt mir dein Outfit super gut, du bist eine wunderschöne american girl!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Liebe Claudia vielen Dank für die Komplimente das weiss ich echt zu schätzen! Dass Du einen Freund bzw. Neffen in den Staaten hast u d selbst schon für so lange dort warst, ist ja echt beneidenswert 😁
      Liebe Grüße Maren

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  13. Die Idee zur Postreihe ist klasse, genauso wie das Outfit. Aber bitte, so geht das nicht.
    a) sind deine Text gar nicht langatmig, sondern sehr humorvoll und klasse zu lesen
    b) finde ich das ungerecht, dass wir nur die langweiligen Engländer hatten. Ich habe erst als Erwachsene gelernt, dass es tatsächlich auch hübsche Exemplare gibt. Die, die bei uns stationiert waren - äh ja. Die haben die wohl nicht nach Optik ausgesucht.
    c) hast du gar keine orangen Haare zum Outfit kombiniert. Wo doch orange Haare DAS Erkennungszeichen für die USA von heute sind. Viiiiiel intuitiver als Stars & Stripes ;-)
    d) falls Du dich in die USA bewegst, dann guck einfach mal, ob du irgendwelche ganz-entfernt-bekannten-oder-verwandten ausfindig machen kannst und die besuchst. Ich habe die Amerikaner weit besser kennengelernt, als ich dort gearbeitet habe als als Nur-Zuschauer. New York habe ich nur als Tourist kennengelernt und ja, es ist beeindruckend. Aber die Stadt bleibt einem irgendwie fremd, wenn man "nur" als Tourist da ist. In Washington habe ich gearbeitet und bei einer Kollegin (also einer Amerikanerin) gewohnt. Das war ein ganz anderer Einblick in das Land und in die Leute, und es war nicht nur lehrreicher, sondern auch wesentlich spaßiger.
    So, Roman beendet. Und du musst den ganz lesen, ich schreibe nix kursiv *grins*
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Danke für die Blumen😁. Von wegen langweilige Engländer. Damals fand ich seltsamerweise Amis langweilig- naja, vermutlich aus denselben Gründen wie Du die Briten... aber Du hast Recht... ein Land oder eine Stadt lernt man nur dann richtig kennen wenn man sich so fühlt und bewegt wie die Einheimischen. Und schwupps sind auch sämtliche Vorurteile verschwunden...
      Das war bestimmt eine tolle Erfahrung... Liebe Grüße Maren

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  14. Liebe Maren,
    coole Idee mit der Blogreihe. Da bin schon gespannt. Amerika ist mir persönlich zu weit weg. Wenn man so wie ich nicht so gerne fliegt :-)
    LG Natascha

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    1. Liebe Natascha,
      Danke schön! Ja, wenn man nicht gern fliegt, ist Amerika natürlich echt keine Option, das verstehe ich! :-)
      LG Maren

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  15. Oh was für ein schönes Thema liebe Maren. Muss jetzt aber los und komme daher später zum ausführlichen Kommentar nochmal vorbei...Sei lieb gegrüßt oder c u later xxx

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  16. So, da bin ich wieder, wie versprochen und mit mehr Zeit, um hoffentlich nicht deinen Server zu sprengen ;-)

    All American Girl finde ich ein schönes Thema. Da verlinke ich bei nächster Gelegenheit mal drauf. Weil es ja so schön zu meinem Blog passt.

    Das All American Girl ist ja eigentlich so wie Heidi Klum: Blond und Blauäugig und immer gut drauf. Sehr sportlich mit T-Shirt, Shorts und Sneakers. Das All A Girl ist streng genommen ein CA Girl und stammt aus der Gegend um L.A. herum. Kennst du die Serie O.C. California?

    Ich habe sie selbst nie gesehen, aber Bilder natürlich. Außerdem habe ich genug davon an meiner Universität in San Diego persönlich kennenlernen dürfen. Wobei das Äußere nichts über das Innere unbedingt sagt ;-)

    Ohne Amerika wäre ich ganz sicher nicht die, die ich heute bin. Mein Kopf und die Hälfte meines Herzens leben in D, aber meine Seele und der Rest meines Herzens sind in CA.

    Ich denke und rede dreiviertel des Tages Englisch. Berufsbedingt. Ich war seit meiner Rückkehr regelmäßig da. Jedes Jahr mindestens einmal, vor allem dann in NYC.
    Dass ich vor 20 Jahren zurück nach D gekommen bin, ist eher Zufall. Sonst wäre ich dageblieben. Und kann mir auch immer noch vorstellen, später zurück zu gehen.

    Ich habe dort die freundlichsten und aufgeschlossensten und fittesten und spannendsten Menschen überhaupt getroffen. Vor allem sind es Leute, denen sehr wichtig ist, was der Rest der Welt über die denkt.

    Hilfsbereitere Menschen sind mir nie begegnet. Die sich um andere kümmern. Die etwas auf die Beine stellen. Die in einem Land leben, dass einem viel abverlangt. Dass einem aber auch viel bietet und ermöglicht.

    Natürlich hatte ich unglaubliches Glück in einer Gegend leben zu dürfen, von der andere nur träumen. Aber auch da müssen Leute jeden Tag aufstehen und das Geld für ihr Haus verdienen. Dafür arbeiten sie mindestens zwei Jobs. Ich liebe die Leute dort, die einen beim Einparken einfach nur loben, weil sie finden, dass war toll. Nirgendwo ist es leichter, mit anderen ins Gespräch zu kommen oder eingeladen zu werden.

    Als ich mal beim Sport draußen unterwegs war, hielt neben mir auf der Straße - wo sonst nur Ocean und Steppe war, ein Wagen: Eine Frau ließ das Fenster runter, um sich zu erkundigen, ob ich hilfe bräuchte. Sie war aber so rücksichtsvoll, dass sie mich nicht erschrecken wollte, weil sie ja eine Fremde war. Und so sagte sie als erstes: "I am a teacher". Was mir sagen sollte, sie ist eine Person, vor der ich keine Angst zu haben bräuchte.

    Die Geschichte habe ich unzählige Male schon erzählt. Aber bis heute werde ich ob dieses Einfühlungsvermögens ganz emotional.

    So, ich glaube, noch auf keinem Blog jemals einen so langen Kommentar hinterlassen zu haben :) Aber das sagt wohl alles, nicht???

    Hab einen schönen Abend und sei lieb gegrüßt. Sabina

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