Sunday Colours: immer noch besser als gar nix essen: meine Fasten-Selbstversuche Teil 1


WERBUNG WEGEN BUCHEMPFEHLUNGEN.

Seit Jahren hadere ich immer wieder mal mit meinem Gewicht. Trotz "mehr Sport - weniger essen" habe ich so das Gefühl, dass es langsam, aber stetig immer mehr wird, je älter ich werde. So richtige Diäten mache ich keine, da ich Angst vor dem Jojo-Effekt habe. Ich sehe das ja an anderen... jetzt habe ich für mich etwas Neues entdeckt, was eigentlich gar nicht neu, sondern uralt ist, wenn man's genau nimmt... und zum ersten Mal seit Jahren Erfolg zu verbuchen! 

Deshalb hab ich beschlossen, Euch an diesem Thema - das da meinetwegen auch heißen könnte "Ernährung hinterfragen - Gesundheit verbessern - Gewicht verlieren" - teilhaben zu lassen. Diejenigen, die deswegen jetzt mit den Augen rollen und laut gähnen, tun dies völlig zu Recht!  Ich weiß schon... man kann's nicht mehr hören... aber mir geht's immer so: wenn ich begeistert von einer Sache bin, hab ich direkt das Bedürfnis, es der ganzen Welt kundzutun. Und meinen zwei Millionen Lesern...😀. Logisch ist dieser Post nicht für diejenigen unter Euch gedacht, die mit sich zufrieden sind und kein Thema mit ihrer Gesundheit oder ihrem Gewicht haben. Warum solltet Ihr etwas verändern? 

Für alle anderen möchte ich unbedingt noch erwähnen, dass ich niemandem empfehle, irgendwas auf irgendwelche Tipps zu geben. Auch nicht auf meine. Jeder Mensch ist anders, und meine "Ernährungs-Erkenntnisse" müssen nicht zwingend die Euren sein. Vielleicht darf ich Euch aber ein wenig inspirieren...

Essen ist doch Genuss! Warum um alles in der Welt sollte man darauf verzichten?

Ich möchte mich nicht zur Sklavin meiner Waage machen! Oder, schlimmer noch: nervig kokettieren oder herumnölen... es ist nur so: das oberste Gut in meinem Leben ist meine Freiheit. Das Gefühl, alles schaffen und zudem Bäume ausreißen zu können ist nun mal das Schönste, das ich kenne! Aber in meinem augenblicklichen Zustand fühle ich mich nicht besonders frei. 

Weil ich Tabletten wegen Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen nehmen soll. Weil mein Cholesterinspiegel irgendwie immer zu hoch ist und ich inzwischen recht kurzatmig beim Treppen steigen und Berge erwandern bin. Weil ich, seit ich vor zwei Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe, trotz aller Ungläubigkeit meinerseits dennoch 3 bis 5 weitere Kilo zugelegt habe. Das ist nicht gerade, was ich mir immer erträumt habe. Außerdem: wenn beim Bäume ausreißen alles so rumschwabbelt... nö, muss echt nicht sein.

Wie jetzt? Gar nix essen? Geht das überhaupt?

Nach meinem Südtirol-Kurzurlaub habe ich spontan beschlossen, es mal mit dem Buchinger-Heilfasten zu versuchen. Naja, sagen wir: mit dem Heilfasten, aber nicht unbedingt nach Buchinger, sondern "in Anlehnung an...". Mehr so... abgewandelt. Es ist ja schließlich mein Körper, mein Leben, meine Fastenkur! Schließlich koche ich ja auch nie nach Rezept...! Aber während dieser Fastenwoche habe ich so irre viel über Stoffwechsel, Grundumsatz, Blutzuckerspiegel, Hunger, Fasten, Intervallfasten und Low-Carb gelernt wie ich es nie für möglich gehalten habe. Weil ich dachte, ich wüsste schon alles darüber. Stimmt natürlich nicht.


Tag 1: Dienstag
Nachdem ich also sehr spontan mit dem Fasten beginne, besorge ich erst mal Sauerkraut- und Gemüsesaft. Friere jegliche feste Nahrung, die noch in meinem Kühlschrank rumliegt (Hahaha: z.B. ein riesiges Stück frischer Parmesan aus Italien!), ein. Koche mir aus sämtlichem noch vorhandenen Gemüse Gemüsebrühe. Nach Buchinger-Rezeptur. Und trinke erstmal 2 Gläser Sauerkrautsaft. Sorry, aber dieses Glaubersalz, das man normalerweise als Fasteneinstieg verwendet, hab ich ein einziges Mal getrunken - das kriege ich kein zweites Mal runter! Der Sauerkrautsaft tut schließlich auch, was er soll.

Tag 2: Mittwoch
Die Waage zeigt direkt nach dem Aufstehen 2 Kilo weniger an! Obwohl ich weiß, dass dies vor allem auf die Erfolge des Sauerkrautsafts zurückzuführen ist und die Zahl allein überhaupt keine Bedeutung hat, geht es mir schlagartig besser... 2 Kilo in 24 Stunden, na, wenn das mal kein Erfolg ist 😀. (Na, kommt schon. Seid jetzt keine Spielverderber...!).

Ansonsten kann ich nur sagen, dass es eine Herausforderung ist, während der Ferien-Öffnungszeiten mit den Kindern zu fasten. Denn in den Ferien machen wir einige Ausflüge... so wie heute zum Beispiel ausgerechnet zu "meinem" Viktualienmarkt. Obwohl ich meiner Kollegin versichere, dass das alles kein Problem für mich darstellt, ist es natürlich trotzdem eins. Knackige Äpfel... leckerer Käse! Der Duft von frischem Brot! Die Welt ist grausam und gemein... ach ja, stimmt. Ich mach das ja freiwillig. Muss unbedingt an meiner Einstellung arbeiten. Fasten ist nicht Hungern, sondern freiwilliger Verzicht auf feste Nahrung. Sagt Buchinger. Ts. Who the f... is Buchinger!? Aber echt.

Wandern oder einfach nur Spazieren gehen ist super beim Fasten!

Nach der Arbeit habe ich Lust, spazieren zu gehen. Was soll ich auch sonst machen? Kochen und essen fällt ja schon mal flach... 😀Und ausnahmsweise schaffe ich 10 000 Schritte heute locker. Sogar mehr. Gar kein Problem. Ich könnte gehen und gehen und gehen... bin voller Energie!

Tag 3: Donnerstag
Und das macht sich heute auf der Waage bemerkbar. Wieder ein Kilo weniger. Was nimmt man da eigentlich ab? Vermutlich Wasser. Andererseits trinke ich ja Unmengen. Schon aus Verzweiflung. Habe einen sehr unangenehmen Geschmack im Mund, könnt alle 30 Minuten meine Zähne putzen. Ich habe gelesen, das sind Zeichen der Entgiftung. So gesehen, kann man sich selbst mit dem ekligen Geschmack anfreunden.

Zweite Herausforderung am heutigen Tag: Grillen mit den Kiddies! Was nix anderes heißt, als an zwei Grills zu stehen, Würstchen- Hähnchen- und Maiskolbendämpfe einzuatmen und hungrige Kindermünder damit zu füttern! Fange bereits an, mir philosophische Gedanken über das Essen im Allgemeinen zu machen... sind vermutlich die ersten Hunger-Halluzinationen...😀. 


Leider geht es mir kreislaufmäßig gar nicht so gut, aber das liegt jetzt nicht unbedingt am Fasten, sondern am ganz normalen Monatszyklus. Bin heute also eh "mimimi"... andererseits: wenn man es geschafft hat, am zweiten Fastentag (der soll der Schlimmste sein!) mit Kreislauftief am Grill zu stehen und Essen nur einzuatmen, dann schafft man doch alles! Oder???


Am Nachmittag mache ich mir einen Leberwickel und lege mich aufs Sofa. Das tut gut und soll die Entgiftung beschleunigen. Außerdem zelebriere ich das Zubereiten meiner Gemüsebrühe... diesmal aus Karotten, Tomaten, Sellerie und Lauch. Schmeckt herrlich! Hätte nicht gedacht, dass ich mal wegen so etwas wie Gemüsebrühe in Verzückung geraten würde...

Essen ist fertig! Naja...

Tag 4: Freitag
Na, ratet mal: inzwischen sind tatsächlich 3 Kilo runter... was aber eigentlich gar nicht sein kann. Aber die Waage sagt es so, und meine knallenge Jeans gibt ihr Recht. Meinetwegen ist das alles nicht echt. Meinetwegen nehme ich es sofort wieder zu, wenn ich wieder feste Nahrung zu mir nehme. Aber ich weiß jetzt, was für ein tolles Gefühl es ist, wieder ein wenig leichter zu sein, fast wie früher, in meiner schlankeren und sportlicheren Zeit. Und allein dafür lohnt es sich. Als Motivationsschub, sozusagen. So dass ich weiß, wofür ich auch nach der Fastenwoche weiter abnehmen oder zumindest mein Gewicht halten möchte. Und dass ich es kann! Auch mit 50. Mein Blutdruck ist jetzt schon deutlich gesunken. Klasse. Nehme heute mal nur noch eine halbe Tablette. Nicht, dass ich noch umkippe...

Beim Fasten soll man tun, wonach einem ist...

Ich lese viel. Vorrangig natürlich über Ernährung und Fasten. Und während ich die Bücher "verschlinge" (na, wenigstens geistige Nahrung ist noch erlaubt!), denke ich ein ums andere mal: was kann und will ich überhaupt noch glauben? Gerade zum Thema Ernährung wurde doch schon so unglaublich viel Mist behauptet... zunächst mal sollte man sich bei jeder "Statistik" oder "Untersuchung" immer fragen, welche Lobby am jeweiligen Ergebnis interessiert sein könnte. 

Wenn offiziell belegt würde, dass Fasten gesund sei, müsste ja die Food-Industrie, die uns beispielsweise weismachen will, dass wir ohne Schokoriegel alle 30 Minuten ins Hungerkoma fallen, immense Verluste hinnehmen. Im nächsten Post werde ich auf einige der Vorurteile und Mythen rund um das Fasten eingehen... und ganz unten findet Ihr ein paar Bücher, die mir persönlich in diesen insgesamt 8 Tagen ohne Essen sehr geholfen haben.

Tiere fasten instinktiv, wenn sie krank sind, um die körpereigenen Heilkräfte freizusetzen. Kinder, Schwangere, Stillende und süße Hundebabies sollten aber nicht fasten. 

Zum Thema Heilfasten selbst: als ich las, dass jemand, der mehr als 7 Tage fasten will, dies auf gar keinen Fall im Alleingang tun sollte, wurde ich erst stutzig, als mir auffiel, dass der Autor selbst eine Fastenklinik am Bodensee betreibt, in der man für eine 14-Tage-Kur einen Betrag hinlegen soll, der vermutlich höher ist als ein Wellness-Urlaub im 5-Sterne-Hotel. Mit dem Unterschied, dass es in der Bodensee-Klinik kein 4-Gänge-Menü gibt. Von der Weinkarte gar nicht erst zu reden. Tja, noch Fragen?

Wellness geht auch ohne 4-Gänge-Menü

Ich glaube lieber das, was mein Körper mir sagt.

Tag 5: Samstag
Meinen Freund habe ich inzwischen auch angesteckt, der ebenfalls gestern spontan beschlossen hat, es mit dem Fasten zu versuchen. Zusammen verbringen wir eine schöne Zeit mit "meditativem Einkaufen im Bio-Supermarkt" (Gemüse für die Brühe, Sauerkraut- und andere Biosäfte...) und anschließendem Stadtbummel.

Samstag in München: irgendwie fällt mir nun ganz besonders auf, wie viel Essen es überall gibt! An jeder Ecke, (nicht nur) gefühlt alle 10 Meter: ein Café, ein Restaurant, ein Imbiss, eine Bäckerei, ein Obststandl... schon echt krass. Wir trinken einen Cappuccino. Hunger haben wir keinen, aber Milchkaffee-Gelüste. Buchinger würde die Hände überm Kopf zusammenschlagen! Na und? Ich denke immer, wenn Koffein die einzige Droge sein sollte, die mir noch bleibt - dann steh ich voll dazu. Hab keine Lust auf zusätzliche Kopfschmerzen wegen Kaffee-Entzug zu all der Disziplin und dem Standhaft-Bleiben.

Am Nachmittag ab 14 Uhr beginnt für mich zusätzlich eine "wasserfreie" Zeit, weil ich noch eine Leberreinigung einschieben möchte. Wenn ich eh schon mal dabei bin. Die Leberreinigung soll natürlich diesem wichtigen Organ helfen, noch effektiver seiner Hauptaufgabe nachzugehen: zu entgiften. Außerdem soll so eine Leberreinigung auch von Gallengries und kleineren Steinen befreien, der Verdauung helfen, und sogar chronische Schmerzen und Allergien lindern. Angeblich. Ausprobieren schadet jedenfalls nicht.


Kleiner Haken (war ja klar...): ich komme diesmal nicht drumherum, eine Bittersalzlösung zu trinken. Sogar ganze VIER Mal! Einmal um 18.00 Uhr, einmal um 20.00 Uhr - und dann auch noch am nächsten Morgen um 6 und um 8!!! Brrrr. Aber wat mutt, dat mutt: um die Gallengänge zu öffnen, hilft Magnesiumsulfat, also Bittersalz. Besser beim Trinken die Nase zuhalten und anschließend einen Zitronenschnitz lutschen. (Und sich einbilden, es sei Tequila 😀!!!).

Bin irgendwie ganz froh um das grottenschlechte Wetter. Basenbäder, Leberwickel, nichts essen und trinken und ab 22.00 Uhr still liegen wegen der Olivenöl-Grapefruit-Mischung, die den Gallensteinchen den Garaus machen soll, sind bei Regen und Kälte irgendwie besser zu ertragen...


Tag 6: Sonntag
Nachdem ich die Nacht erstaunlicherweise super durchgeschlafen habe, trotzdem mir von der Leberreinigung bzw. von den ekligen Bittersalzlösungen und Öl-Grapefruitsaft-Gemischen zunächst richtig schlecht wurde, gibt es am nächsten Morgen um 6.00 Uhr ein weiteres Gläschen aufgelöstes Bittersalz. Danach sinke ich ermattet zurück ins Kissen. Um 8.00 Uhr das gleiche nochmal. Dann ist es überstanden: ich darf laut Beschreibung ab 10.00 Uhr wieder "ganz normal essen". Nur mit dem Unterschied, dass ich ja eh nichts esse. Dafür gönne ich mir ein Gläschen Buttermilch mit ein wenig Saft, um den widerlichen Bittersalz-Geschmack aus dem Mund zu bekommen (der trotz mehrmaligem Zähneputzen und Zitronenschnitzen penetrant dort hängen bleibt...). Man sollte sich eh frei davon machen, was man "darf" und was nicht... die Buttermilch schadet jedenfalls nicht und die Waage gibt mir Recht.

Fazit Leberreinigung nach Dr. Hulda Clark: ehrlich gesagt, ich glaub, das kann man sich sparen. ich merke jedenfalls nichts von Höhenflügen, neuer Energie und irgendwelcher Gallensteinchen, die man damit angeblich los wird. Liegt vielleicht daran, dass keine vorhanden waren? Wer weiß... der Aufwand und vor allem das stundenlange Übelkeitsgefühl ist es jedenfalls nicht wert... für mich. 

Tag 7: Montag
Ich muss heute wieder arbeiten. Dummerweise habe ich mir im unteren Lendenwirbelbereich durch eine blöde Bewegung irgendwas verrenkt - eine Art Hexenschuss. Nicht lustig. Trägt jetzt nicht gerade positiv zu meiner Stimmung bei - hat aber eher nix mit dem Fasten zu tun. Der Vorteil: bin durch die Schmerzen derart abgelenkt, dass Appetit oder Gelüste auf Essen gerade  zweitrangig sind.


Tag 8: Dienstag
Komischerweise gewöhnt man sich schnell daran, nichts zu essen. Weniger Energie hat man deshalb nicht, eher mehr. Nach der Arbeit gehe ich wieder spazieren: Bewegung ist das einzige, was meinem Lendenwirbel gerade gut tut. Und Wärme. Und wie ein Käfer auf dem Rücken liegend ein wenig yogamäßig herumrollen.


Beim Spaziergang komme ich an einem Gemüsestand vorbei. Sie verkaufen grünen Spargel. Ich habe plötzlich Lust auf grünen Spargel - und ehe ich es selbst so richtig checke, habe ich zwei Bund gekauft. Und genauso spontan, wie ich mit dem Fasten angefangen habe, höre ich wieder damit auf. Zu Hause brate ich mir den grünen Spargel mit Tofu und ein bisschen Schafskäse an und esse ihn langsam, fast ehrfürchtig.

Laut Buchinger soll man das Fasten ja mit einem Apfel brechen. Und danach nur Suppen und leichte Kost zu sich nehmen. Sonst spielt der Magen nicht mit. Mein Magen spielt locker mit, der kennt da nix, der Spargel schmeckt, aber es ist jetzt nicht so, dass im Hintergrund die Engel "Halleluja" singen. Was mir jedoch auffällt, ist, dass ich nach einer klitzekleinen Portion so pappsatt bin, dass ich einen Teil des Essens für den nächsten Tag aufhebe. Wann hab ich das zum letzten Mal gemacht? Wenn ein Effekt des Fastens der einer operativen Magenverkleinerung ist - nur ohne chirurgischen Eingriff und gefährliche Folgen - umso besser! 

Tag 9: Mittwoch
Die Waage sagt noch immer dasselbe wie gestern. Ha! Beschließe, mit Intervallfasten weiterzumachen. Wundere mich selbst, wie easy es ist, trotz Fastenbrechens den ganzen Tag nix zu essen - und mich am frühen Abend dem restlichen grünen Spargel zu widmen. Habe insgesamt 4 Kilo abgenommen. Meine knallengen Jeans sitzen zwar noch immer knalleng - aber sie passen wieder! Fühle mich super!

Immer noch zu eng, aber der Reißverschluss geht wieder zu! Yippieh!

Mir persönlich hat das Fasten gezeigt, was ich nie für möglich gehalten hatte, da ich kein sehr maßvoller Mensch bin: gar nicht essen geht wesentlich einfacher als sich einzuschränken. Richtigen Hunger hatte ich keinen. Auch das hätte ich nie gedacht! Mein Blutdruck hat sich deutlich gesenkt. Mein Hautbild hat sich sichtbar verbessert. Ich hatte während des Fastens keinerlei Beschwerden (die aufs Fasten zurückzuführen waren!) und merkte auch bei der Arbeit keinen Leistungstief oder Energieabfall. Im Gegenteil. Ich war konzentriert, hellwach, schlief nachts durch und wachte morgens erholt auf. Ich dachte viel über Maßlosigkeit und den Überfluss, in dem wir leben, nach. Und als sehr netter Nebeneffekt purzelten die  Pfunde! Bei einer "Klamotten-Anprobier-Session" (was man halt alles so macht statt zu essen 😀!) geriet ich in wahre Verzückung! Alles sah wieder so gut aus! Das motiviert.

Wenn Ihr wissen wollt, wie es mit meinem Selbstversuch weitergeht und welche Erkenntnisse ich daraus gewonnen habe: die Fortsetzung folgt bald... 


BÜCHER ZUM THEMA FASTEN:

1.



Mein absoluter Favorit! Sehr gut geschrieben, abwechslungsreich und verständlich. Vor allem, was Mythen und Vorurteile über das Fasten angeht, gibt das Buch sehr einleuchtende Erklärungen, die diese widerlegen.

Auch Stoffwechselprozesse des Körpers, Aufgaben einzelner Organe und die Sache mit dem Blutzuckerspiegel und dem Insulin werden gut erläutert. Am Besten fand ich, dass dem Leser hier auf äußerst verständliche Weise nahegelegt wird, weshalb das "Biggest-Loser"- Prinzip (also weniger essen und mehr Bewegung) dazu führt, dass nach solchen Diäten der Grundumsatz auf Dauer gesenkt und der berühmte "Jojo"-Effekt daher unausweichlich ist.

2.


Ebenso gut lesbar, auch hier wird das Prinzip des Heilfastens gut erklärt und mit vielen Beispielen belegt. Dr. med. Hellmut Lützner ist "Fastenarzt" und hat hier ein wertvolles Begleitbuch, einen "Fastenführer" geschrieben, der die verschiedenen Formen des Fastens beleuchtet, sowie am Beispiel einer 7-Tage-Kur ganz konkrete und praktische Tipps für zu Hause gibt - von der Einkaufsliste über die genauen Abläufe der Fastentage bis hin zu den "Aufbautagen".

3.


Dr. Andreas Buchinger (der Enkel des bekannten Dr. Otto Buchinger, der die Methode entwickelte) beschreibt hier sehr verständlich und sehr praxisnah die Methode des Heilfastens nach Buchinger. Empfehlenswert für Menschen, die sich erst einmal mit dem Begriff vertraut machen wollen bzw. noch nie etwas von "Buchinger" gehört haben.

4.


Die bekannte Moderatorin und Buchautorin Susanne Fröhlich schreibt gewohnt ehrlich, humorvoll und in klaren Worten über ihre eigenen Fasten-Selbstversuche. Zu ihrer eigenen Freude (und zum Erstaunen ihrer Ärztin) konnte sie dabei nicht nur Gewicht verlieren, sondern auch ihre Gesundheit verbessern: ihre Rheuma-Beschwerden bekommt sie mittlerweile durch eine jährliche Fastenkur in den Griff.

Kommentare

  1. wenn ich nur das wort *fasten* lese bekomme ich schlagartig hunger!!!
    ;-D
    gratuliere zu deinen erfolgen und drücke die daumen dass das ganze auch vorhält!
    ich bewege mich definitiv zu wenig - dadurch wird der stoffwechsel ganz lahm.... weniger oder gesünder essen muss ich eher nicht - da habe ich einen ganz guten stand. wobei MEIN gesund natürlich nicht das gesund der medienhypes ist :-D
    wunderbaren sonntag! xxxxxx

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    1. Hihi, so dachte ich ja auch :-DDD
      Danke, bis jetzt schaut's ganz gut aus, und ich will ja auch noch bis zum Sommerurlaub weiter abnehmen. "Beschweren" möcht ich mich jedenfalls nicht mehr :-)
      Du ernährst Dich ganz bestimmt sehr gesund und "clean", da hab ich keine Zweifel, Das hab ich bisher ja auch gemacht... geholfen hat es aber nix ;-)
      Auf Medien und deren Ideale braucht man eh nix geben, is klar!
      Danke, eine wunderbare Woche Dir xxxxxx

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  2. Klingt super. Herzlichen Glückwunsch. Ich denke da muss es einfach klick machen, damit man mit sowas beginnt und es auch durchzieht. Weiterhin viel Erfolg. BG Sunny

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    1. Danke! Ja, da muss man einfach den richtigen Zeitpunkt abwarten, sonst funktioniert's nicht, das stimmt absolut... Merci! Liebe Grüße, Maren

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  3. Liebe Maren, jetzt wird mir einiges klar ;)
    Toll dass Du gefastet hast...noch fastest? Und so schönen Erfolg. Die Jeans sieht doch schon mal klasse aus. Das Fasten kannst Du wirklich getrost öfter machen, das ist gegen hohen Blutdruck super. Auch zum Einstieg für eine gute Ernährung eignet sich das total. Wir begleiten Patienten öfter einmal beim Fasten und die Blutdruckmedikation kann oft halbiert werden. Meist leider nicht auf Dauer, aber trotzdem schon recht lange.
    Ich wollte auch schon mal loslegen, aber leider für mich nicht gut geeignet. Intervallfasten darf ich aber und das ist super.
    Aber diese Leberreinigung..... vorsichtig ausgedrückt... die brauchst Du nicht Maren.
    Ich liebe Deine Beschreibung, du hast einen schönen Humor und ich verstehe auch genau was Du meinst und weshalb Du fastest. Ich wiege ja viel zu viel und muss das auch angehen. Für ein gesundes Leben.
    Liebe Grüße und weiter so, Tina

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    1. Liebe Tina, ja gell ? ;-)
      Danke, inzwischen mach ich weiter mit Intervallfasten, kombiniert mit kohlehydratreduziert bzw. "ketogen": mal schauen... das mit dem Blutdruck war besonders bei meinem Freund sehr stark, der auch ne Woche gefastet hat und dessen Blutdruck komplett in den Keller gegangen ist :-)
      Ja, ich hab verstanden, weshalb Du das nicht machen kannst - dass Du Intervallfasten darfst, ist ja super. Damit haben schon viele Menschen abnehmen oder ihr Gewicht halten können. Nicht nur Hirschhausen und Co, sondern ich kenne auch welche...
      Ach ja, die Leberreinigung kann man sich getrost schenken... :-)
      Vielen Dank!!! Auch Fasten lässt sich ohne ein wenig Humor kaum durchstehen - so wie einfach alles :-DDD Toitoitoi und alles Gute für Dein Vorhaben!
      Liebe Grüße und Danke, Maren

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  4. Schön, dass Du solche Erfolge mit dem Fasten erzielt hast. Ich glaube, das würde ich nur im Zusammenhang mit einer Kur durchstehen. Für ein paar Tage kann man es sicherlich versuchen. Aber eher nicht. Ich werde richtig grantig, wenn ich Hunger habe.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Lieben Dank, das dachte ich auch... aber ehrlich gesagt, bin ich eher der Typ, der es eher ohne Kur (und merkwürdige Fastenfanatiker... :-) durchsteht. Eine Woche in so ner durchgeknallten Truppe, da bräuchte ich jeden Tag nen Schnaps :-DDDD Hihi.
      Der Witz ist, man hat gar keinen Hunger. Hunger hab ich dagegen bei "Diäten".

      Liebe Grüße Maren

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  5. Hm, ohne Glaubersalz, Sauerkrautsaft und Co würde ich das Ganze ja auch gern mal versuchen. Weniger um zu entgiften - was an Gift in mir drin ist, bleibt da bitte auch - sondern um herauszufinden, ob ich das überhaupt kann. Ich bin nicht sicher, ob ich nicht an Tag 2 des Fastens heimlich die Topfblumen verspeisen würde... Das wäre also definitiv einen Versuch wert, zumal alle Fastenden behaupten, dass der Hunger ausbleibt.
    Was du schreibst, klingt auf jeden Fall gut und nach der Schlemmerei der letzten Wochen könnte ich das eine oder andere Gramm auch mal wieder loswerden. Nur Sauerkrautsaft - äh ja. Den kriege ich genauso wenig runter wie Bittersalzlösungen oder Ähnliches. Das geht nicht in mich rein.... Ananassaft, der geht ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Sauerkrautsaft finde ich gar nicht schlimm, na hör mal, als Deutsche schaff ich ja wohl Sauerkraut in flüssiger Form :-))) Glaubersalz hingegen löst bei mir schon Brechreiz aus, wenn ich nur dran denke, da kann ich Dich absolut verstehen. Nase zuhalten hilft immer - nur bei Glaubersalz nicht, das dringt trotzdem durch! :-DDD
      Es stimmt, der Hunger bleibt aus, weil ja auch kein Insulin mehr gelockt wird, das ist ja der Gag. Bei "Diäten" und FdH hab ich jedenfalls ständig Hunger...
      Hm. Ananassaft ist eher kontraproduktiv, glaube ich :-) Schade eigentlich :-)
      Liebe Grüße
      Maren

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  6. Freut mich, dass du auch so gute Erfahrungen mit dem Fasten gemacht hast! :) Ich faste ein Mal im Jahr. Jetzt Ende Mai ist es immer am 2. und 3. Tag wirklich schlimme Kopfschmerzen, die von den Entzugserscheinungen vom Zuckerentzug kommen. Das ist immer schlimm aber die Reinigung ist es total wert finde ich. Bin ja auch selber Schuld, wenn ich sonst so viel Zucker mampfe. ;) Nach dem Fasten fühle ich mich immer so unglaublich fit, habe überhaupt kein Verlangen mehr nach Süßem und brauche wie du auch viel weniger zu essen. Man muss nur zusehen, dass man das ausnutzt und auch sofort anfängt kleinere Portionen zu kochen, sonst ist man ganz fix wieder bei den alten Essensmengen. ;) Empfehlen kann ich dir zu so einer Fastenwoche auch die Entgiftung des Körpers mit Glutathion. Ich nehme das immer über meine Fastenwoche ein und unterstütze meinen Körper so bei der Entgiftung. Glutathion ist eine ganz normale Aminosäure, die mit ihren Eigenschaften den Körper bei der Entgiftung hilft. Du kannst dazu auch Einiges bei www.vitaminexpress.org/Aminosaeuren nachlesen, wenn es dich interessiert. :) Viel Spaß nun erstmal mit deinem neuen Lebensgefühl und einen wundervollen Start in den Sommer! :)

    LG
    Louisa

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    1. Danke, Louisa :-) Toll, dass Du auch regelmäßig fastest und Deine Erfahrungen mit mir teilst. Oh, das mit den Kopfschmerzen hört sich ja übel an... ich kann mir gut vorstellen, dass das mit dem Zuckerkonsum zusammenhängt. Ich hatte ja vorher schon auf Zucker verzichtet, daher hatte ich keine Probleme in der Hinsicht. Das Verlangen nach Süßem geht komplett weg, und danach hatte ich eher Lust auf gesunde Sachen wie den Spargel und sowas - wo ich normalerweise durchaus ungesund essen kann :-)
      Danke für den Tipp mit den kleinen Portionen, ich mache derzeit eh Intervallfasten und stelle meine Ernährung um... mal sehen, was draus wird... es wird auf jeden Fall noch einen Post dazu geben.
      Danke für den Tipp mit dem Gluthation - hatte ich zuvor nie gehört! Werde ich beim nächsten mal berücksichtigen...
      Vielen Dank nochmal fürs Teilen Deiner Erfahrungen und Dir auch einen wundervollen Start in den Sommer :-)
      Liebe Grüße
      Maren

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  7. Liebstige Maren,
    ich habe zwar noch nie gefastet, aber ich finde es toll, dass du eine Methode gefunden hast, mit der du dich wohl fühlst, bei der das eine oder andere Kilo purzelt und wo auch andere positive Effekte - wie Energie, schöne Haut usw. - dazu kommen. Ich fürchte, ich würde zumindest an den ersten beiden Tagen jemanden zum Frühstück fressen, denn ich werde echt unleidlich bei Nahrungsentzug (z.B. wenn ich zu Blutabnahmen nüchtern sein muss oder so). Aber ich habe auch so meine Wohlfühlmethoden - hab das mal im Oktober 2015 thematisiert, vielleicht interessiert's dich ja, falls du es noch nicht kennst: https://rostrose.blogspot.com/2015/10/nebenposting-wie-ich-10-kg-abgenommen.html ) AUf jeden Fall wünsche ich dir, dass du dran bleibst und immer fitter und fitter wirst! :-)
    War schön, dich kennenzulernen - hab ich mir aber eh auch schon im Vorfeld gedacht - und ich hoffe, wenn das mit dem WIener Bloggertreffen klappt, bist du auch dabei! :-))
    Alles Liebe, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/05/fruhlings-ausflug-und-fruhlings-capsule.html

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    1. Liebstige Traude,
      ich denke ja auch, dass jeder so ganz anders ist und deshalb seine eigene Methode finden und ausprobieren soll, wie er sich wohlfühlt. Bei mir ist der Hunger nach 2 tagen weg gewesen, komplett verschwunden, während ich bei "weniger essen" ständig grantig bin - ist wohl das Insulin, das nach Nahrung schreit! Besonders nach Kohlehydraten, denn das hab ich jetzt auch festgestellt: lass ich die weitgehend weg, wache ich nachts nicht mehr auf, traumwandle an den Kühlschrank und könnte ein Pferd (na ja, in Form einer Schokoladentorte oder so...) verschlingen! Ich habs ausprobiert: abends keine Kohlehydrate und die Nacht gehört dem Tiefschlaf :-) Cool, was? Aber wie gesagt, so isses bei mir... ich erheb ja keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit :-)
      Danke, es war auch sehr schön, Dich kennenzulernen... :-))
      Alles Liebe,
      Maren

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  8. Fasten , wer es mag und möchte . Warum nicht. Meins wär es nicht. Das Nicht-Essen ist kein Thema . Ich verzichte öfter als mir lieb ist. Aber diese Säfte und anderen Getränke würde ich nicht runter bringen.
    Allerdings stellt sich mir eine Frage, wo von sollte ich entschlacken ? Ich rauche seid Ewigkeiten nicht mehr, FastFood beinahe nie, Koche fast immer frisch. Konvenienz eh nicht. Und Alkohol trinke ich gerade mal 1 Glas Wein pro Woche wenn überhaupt.
    Und meine Magen- und Darmflora wieder ins Lot zu bekommen , ist nur mit Medikamenten möglich. Musste ich vor Jahren machen. Das war eine Qual. Ich denke ich esse wie gehabt Frisch , und innerhalb von 8 Stunden meinen Tagesbedarf. Da kommen meine Organe super mit zurecht.
    Bin gespannt was Du am Ende schreibst .
    LG heidi

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    1. Ja klar, jeder wie er mag und möchte, das ist sowieso klar. Verzichten muss ich persönlich eher, wenn ich weniger essen soll, das lockt mein Insulin und das nervt mich. Beim Fasten hatte ich nach 2 tagen gar keinen Hunger mehr. Natürlich entschlackt kein Mensch, das ist eh bewiesen! Und daran hab ich nie geglaubt - vor allem möcht ich mal wissen, was Schlacken überhaupt sind... ;-) Ist ein Mythos...
      Ich trinke ja auch nur 1 Glas Wein wenn überhaupt - ansonsten eher Bier und Prosecco :-) hihi.
      Innerhalb von 8 Stunden - heißt das, Du machst Intervallfasten? Denn dann beweist es mir nur mehr, dass das funktioniert! Klasse. Mach ich jetzt nämlich auch.
      Danke!
      Liebe Grüße, Maren

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  9. Ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinem Erfolg und wünsche dir weiterhin viel Erfolg und durchhalten!!! Intervallfasten lässt sich leichter durchhalten, ich glaube man kann sogar als "Lifestyle" es machen! Mal sehen... Vielleicht schaff ich das ja auch! :)
    Vielen Dank für die Motivation!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Lieben Dank! Intervallfasten ist wirklich eine Art "Lifestyle" geworden, und das Gute ist, es lässt sich einfach überall (in jedem Land, auf Reisen, im Urlaub, bei der Arbeit...) durchführen, ohne großen Aufwand, daher ist es für mich bestechend... und natürlich schaffst Du das auch, Claudia, hab ich keinen Zweifel. Du bist so (willens-)stark, wie ich es kaum schon erlebt hab!
      Gerne!
      Liebe Grüße,
      Maren

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  10. Hallo Maren,
    das habe ich letztes Jahr im Winter nach einer OP gemacht, weil ich da einfach 8 Wochen auf meinen heiß geliebten Sport verzichten musste und dachte... 8 Wochen auf der Couch und evtl. sinnlos futtern... hilfe. Mir ging es genau wie Dir, huch, ohne Essen ist garnicht schlimm, allerdings weiß ich nicht, ob ich hätte nebenher arbeiten können/wollen, denn ich war schon etwas schlappi, kann aber auch dran liegen, dass es a... kalt war und somit der Spaziergang ausfallen musste.
    Obwohl ich mir damals vorgenommen hab, das ich auf die Kilos achte und auch Intervallfasten machen werde, habe ich leider die Kilos längst wieder drauf und statt Intervallfasten - könnte es eher Schoki und Naschfasten heißen, aber vielleicht nehme ich die nächste Reise vom Schatz mal dazu doch drüber nachzudenken... zwinker!
    Liebe Grüße Jacky

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    1. Hallo Jacky,
      auch Dir vielen Dank, dass Du hier Deine Erfahrungen mit dem Fasten teilst. Ich kann das gut nachvollziehen, dass Du gefastet hast, als Du quasi "lahmgelegt" warst, denn gerade durch null Bewegung baut ja auch die Muskelmasse ab und man nimmt oft unweigerlich zu! Das Arbeiten lenkt auf der anderen Seite auch ab, deshalb war es gar nicht so verkehrt - an "normalen" Arbeitstagen bzw. im Büro ist es besser, da man ja nicht dauernd mit Essen konfrontiert wird :-)
      Schoki- und Naschfasten ist eine ganz neue Form, die kenn ich noch gar nicht, hihi :-D
      Aber wenn Du nach der OP das Gewicht halten konntest, ist das doch auch super...
      Danke nochmal und liebe Grüße, Maren

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  11. Hallo liebe Maren, Respekt! Ich finde es klasse, dass Du das so durchgezogen hast und ich habe auch schon von anderen Seiten gehört, wie gut es einem mit dem Fasten geht. Selber hab ich das noch nie direkt getestet, von dem her war es besonders interessant für mich zu lesen, wie es Dir dabei erging. Was ich wirklich an Dir bewundere, ist dass Du das durchziehst, was Du Dir vornimmst und dabei war es gar nicht einfach für Dich, mit all diesen Versuchungen. Ich hoffe, Du bist sehr sehr stolz auf Dich, denn das kannst Du zu 100 % sein!
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Hallo liebe Rena, vielen Dank! Ehrlich gesagt, hab ich es mir viel schlimmer vorgestellt, nach 2 Tagen ist das Hungergefühl weg... und wenn es ganz "normale" Arbeitstage gewesen wären, hätte ich auch die Versuchungen nicht gehabt, aber ich muss ja ausgerechnet dann fasten, wenn es grad überhaupt nicht passt :-)))
      Ich bin schon stolz auf mich (jaja, selbst ich! :-D), dass ich das geschafft habe, aber vor allem froh, dass es mich so motiviert hat, denn nun sehe ich, dass die Zahl auf der Waage nicht festgetackert bzw. nur nach oben offen, sondern sich auch nach unten bewegen kann :-)
      Liebe Grüße, Maren

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  12. Hallo Maren, ich habe Deinen Beitrag schon am Erscheinungstag gelesen! Komme leider jetzt erst dazu Dir zu sagen das ich super finde, wie Du das durchgezogen hast - ich bin in dieser Hinsicht eher Disziplinlos - aber groß im jammern! Ich drücke Dir die Daumen das Du mit Intervallfasten zum angestrebten Ziel kommst! ♥liche Grüße Patricia

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    1. Hallo Patricia, vielen lieben Dank! Oh ja, ich dachte eigentlich auch, dass ich disziplinlos bin, ganz ehrlich :-) Aber vom Jammern verändert sich leider nix - hab ich leider auch schon festgestellt :-) Jetzt bin ich gerade am Ausprobieren, was ohne "Diät" funktioniert, weil ich auf keinen einen Jojo-Effekt haben möchte - in ein paar Wochen mehr... :-) ♥liche Grüße, Maren

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  13. Ich freue mich für Dich, dass Dir das Fasten so gut getan hat. Und dass Du Dich so gut dabei gefühlt hast!
    Für mich käme es schon wegen der Getränke nicht in Frage - bekomme nun leider mal weder Tees noch Wasser runter. Und dieses Bittersalzzeug ganz sicher erst recht nicht!
    Und nix essen ...?!?? Och nö ...

    Abgesehen davon habe ich bei Deinem Text überhaupt nicht gegähnt, denn das Thema Gewicht trage ich bereits seit über 40 Jahren mit mir herum.
    Gut nachvollziehen kann ich auch Dein Gefühl, mit weniger Gewicht plötzlich sauglücklich zu sein. Ich hatte das Gefühl (nach inzwischen 2 Jahren des Zunehmens) letztens während meiner wochenlangen Kopfschmerzen auch mal kurz - 2 kg waren weg. Leider sind die inzwischen - inklusive Zinsen - wieder da, dafür geht's dem Kopf besser.

    Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Erfolg halten und Dich weiterhin darüber freuen kannst.

    Lieben Gruß
    Gunda

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    1. Danke, Gunda!
      Im Normalfall trinke ich auch eher Kaffee als Wasser, was aber beim Fasten ähnlich war :-) Aber irgendwas muss der Mensch ja an Flüssigkeit aufnehmen, deshalb zwinge ich mir halt ab und zu ein Glas Wasser rein, sozusagen... :-)
      Wie gesagt, nix essen fand ich entspannter und leichter, als weniger essen.

      Danke, dass Du bei meinem Text nicht gegähnt hast ;-) Ich denke nur, wir werden halt immer wieder mit den "neuesten Diäterkenntnissen" bombadiert - und nix hilft irgendwie...
      Leider, leider muss ich Dir jetzt recht geben, irgendwie ist es wohl ein ewiger "Kampf" mit den Kilos... und gar nicht so einfach :-(
      Natürlich ist es das Entscheidende, dass es Deinem Kopf besser geht, viel wichtiger als ein paar Pfunde mehr. Alles Gute weiterhin!

      Vielen Dank!

      Lieben Gruß
      Maren

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