Sunday Colors: Dankbarkeit

Es gibt ja wirklich eine beeindruckende Bandbreite an Dingen, über die ich mich problemlos täglich aufregen könnte. Der MVV streikt mal wieder. Eh klar. Und falls nicht, kommt mein Bus in die Arbeit trotzdem zu spät, zu früh oder gar nicht. Bin noch nicht wirklich hinter dieses fast schon künstlerisch anmutende Konzept gestiegen und glaube, dass ich wohl einfach zu schlicht gestrickt bin, um es zu begreifen. Egal. Außerdem hab ich zu viel Stress und zu wenig Freizeit. Und wenn ich dann endlich Freizeit habe, bin ich zu müde, um sie zu genießen. Manchmal bin ich sogar zu müde, um mich darüber aufzuregen. Gähn


Und dann sind da noch meine... Mitmenschen. All diese, ich sag mal: kommunikativ sehr aktiven Personen, die es schaffen, mit erstaunlich wenig Inhalt erstaunlich viel meiner Lebenszeit zu verbrauchen. Nennen wir sie ruhig Kolleginnen Energievampire. Ganz zu schweigen von all diesen komischen kleinen Biestern namens Hormone, die seit ein paar Jahren offensichtlich beschlossen haben, ihre eigene kleine Las-Vegas-Show in meinem Körper und meinem Kopf zu veranstalten. 

Ha! Nur, dass ich mal wieder die Letzte bin, die über das aktuelle Programm informiert wird. Also zum Beispiel ist Montag ganz plötzlich Tiefenentspannung angesagt, der Dienstagmorgen startet mit grundloser Melancholie und am Mittwoch steh ich sozusagen aus dem Nichts kurz davor, jemanden gewaltsam aus dem Bus zu schubsen

Erst kürzlich überkam mich mal wieder so eine unangekündigte Hormonwallung. Nach einem dieser Tage, die lang, anstrengend und voller Reizüberflutung sind... aaaaargh! Ich stieg aus dem Bus (nein, ich hab zuvor keinen geschubst, konnt mich grad noch zusammenreißen!) atmete tief ein und aus, schaute nach vorn… und erblickte das eher unspektakuläre mehrstöckige Haus, in welchem meine Wohnung liegt, von einer roten vorfrühlingshaften Abendsonne aus Westen beschienen. Und plötzlich schossen Erleichterung, Ruhe und Glück mitten durch meine Blutbahn, direkt in mein Herz. Oder wie und wohin auch immer, bin ja keine Medizinerin

Nur noch ein paar Meter, dann schließe ich die Wohnungstür auf und mit einem simplen Klicken wird etwas Magisches passieren: ich lasse alles draußen. Allesallesalles. Die schlechten Gerüche. Das Gedränge. Das Geschubse. Die kreischenden Kinder, die genervten Mütter, die grölenden Jugendlichen, die grantelnden Alten, diese seltsame Mischung aus Distanzlosigkeit und emotionaler Kälte, die mich manchmal so hart erwischt und fast zum Heulen bringt (sind vermutlich auch die Hormone...).





Hinter dieser Tür empfängt mich wohltuende StilleEntspannung. Es ist heimelig, kuschelig und ordentlich und alles ist so eingerichtet, wie ich es schön finde. In Farben, die mir guttun. Mit kleinen Details, die niemandem auffallen müssen außer mir. Ein Ort, an dem ich einfach sein kann, ohne Erwartungen, ohne Rollen, ohne Bewertung. Keiner redet mir da rein. Was für ein unfassbares Glück das ist.

Denn während ich mich noch darüber aufrege, dass der Bus zu spät kommt, gibt es Menschen, die halt ganz andere Probleme haben. Kinder, die mitten in dieser glänzenden Stadt auf engstem Raum leben müssen, mit der buckligen Verwandtschaft, die man sich doch nicht ausgesucht hat, in einem Zimmer, Matratzen auf dem Boden, weil für alles andere kein Platz mehr ist. Das Streiten, der laute Fernseher, der schale Geruch nach Essen und stickiger Luft, die Sorge, was wird und woher morgen bloß das Geld kommen soll, jeder Tag angefüllt mit Stress, Angst, Unsicherheit. 

Von wegen "nach Hause kommen". Von wegen Geborgenheit. Ich denke auch an einen Jungen, den ich betreue. Er hat mir vor Kurzem voller Stolz erzählt, dass er jetzt ein eigenes Bett hat, nachdem die Familie eine größere Wohnung beziehen konnte. Ein eigenes Bett. Ja, ja, mag schon sein, dass sich das jetzt alles grauenhaft pathetisch und nach Springsteen's "no home, no job, no peace, no rest..." anhören mag - aber he, wenn's doch so ist. Ich wage jetzt mal zu behaupten, dass meine Freiheit, meine Ruhe und meine Selbstbestimmung längst kein Standard mehr sind. Auch nicht in diesem wohlhabenden Land. Sie sind ein Privileg

Klar, dafür mag ich auch etwas getan haben - aber ich hab doch trotzdem das Privileg, überhaupt dazu in der Lage zu sein. Na, wie auch immer, im Grunde meines Herzens bin ich ein dankbarer Mensch. Auch wenn ich manchmal vielleicht sehr gut darin bin, das Selbstverständliche zu übersehen. Und auch, wenn ich mich morgen früh wahrscheinlich wieder über den MVV aufrege.


OUTFIT:

Bluse: 2. Hand, älter
Hose: Halara
Jacke: Donna Karan (2025)
Schuhe: älter
Tasche: Odi Lynch, London
Sonnenbrille: aus Bangkok

Kommentare

  1. Wie wahr, liebe Maren. Wir sind privilegiert und dürfen von Herzen dankbar dafür sein.
    Auch wenn die Dankbarkeit manchmal erkämpft werden muss im Alltagslärm und der allzugroßen Distanzlosigkeit, die weltweit um sich gegriffen hat. Sie ist das Gefühl, das uns befreit.
    Und die Orte wie Deine schöne Wohnung möglich macht.
    Einen gemütlichen Sonntag dort wünscht Dir herzlich,
    Sieglinde

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    1. Wie wahr, Dankbarkeit muss manchmal erkämpft werden, auch das, was einem nicht automatisch gegeben wird, muss man sich manchmal nehmen.
      Ich finde auch Distanzlosigkeit, aber gepaart mit manchmal so einer Kaltherzigkeit, das ertrag ich nicht immer...
      Danke, hab eine gemütliche Woche und geh es langsam an :-)
      Herzlich, Maren

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  2. Oh ja. Du hast vollkommen recht. Mich erinnert das an die Diskussion mit meiner Familie, weshalb wir plötzlich nur noch ungebleichtes Umweltfreundliches Clopapier haben. Als ich dann klargestellt habe, dass das ein Goldeimer Clopapier Abonnement ist und man damit anderen Menschen sauberes Wasser und überhaupt den Zugang zu Toiletten ermöglicht, war Ruhe. Wir haben das seit Jahren jetzt. Es ist alles nicht selbstverständlich.
    Aufregen tu ich mich täglich, aber weniger als früher. Wahrscheinlich haben sich die Hormone jetzt entgültig vom Acker gemacht Auch nicht so prickelnd.
    Die Ruhe und Ordnung daheim hast du nur, weil Du alleine lebst.😅
    Dein Look ist mega. Ich liebe diese Jeans. Schön zusammen mit der Bluse und der kurzen Jacke. 💕
    Klasse Location.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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    1. Ja, wie sagt man so schön: Jammern auf hohem Niveau. Aber manchmal muss man halt über Klopapier jammern :-)))
      Ehrlich gesagt, keine Ahnung, wo meine Hormone sind und was die so machen... ist vielleicht auch nur eine Ausrede, hihi.
      Ich muss gestehen, ich bin so glücklich, alleine zu leben :-DDDD
      Vielen Dank! <3
      Ich wünsch dir eine angenehme Woche, liebe Grüße Maren

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  3. Sehr schön hast Du das beschrieben, liebste Maren. Nachhause kommen, abschalten, entspannen, alles zurücklassen. Ich habe zum Glück nicht mehr Arbeitsstress und kann mir die Gesellschaft der Menschen, die ich treffe, zumeist aussuchen. Daher komme ich auch selten dazu, jemanden aus dem Bus stoßen zu wollen. Schön, daß Du da immer wieder Ruhe finden kannst. Das mit den Hormonen ist bei mir ja nicht so ausgeprägt :-). Aber Stimmungsschwankungen bin auch ich immer mal ausgesetzt...Ob der Nachtexpress noch fahren kann? Nettes Ouftit, besonders Schuhe und Tasche kombinieren sehr gut.
    Einen schönen Sonntag noch und eine gute Zeit.
    Alles Liebe
    Violetta

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    1. Ha, ich sag's dir, manche würdest du auch gern aus dem Bus schubsen! :-)))) Bisher hab ich aber noch keine Gewalt angewendet, nicht dass du denkst...! :-)))
      Nein, ich glaub der Nachtexpress fährt längst nicht mehr... Danke!
      Dir eine schöne Woche
      Alles Liebe Maren

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  4. Ja genau so isses. Wir haben eine Tür die machen wir auf gehen rein und ja es ist friedlicu. Und klar reg ich mich auf oder es ärgert mich, wenn der Bus um 12.28 fährt und ich ihn um 12.21 am mir vorbeifahren sehe, weil ich noch ein paar Schritte laufen muss bis zur Bushaltestelle Und so manchem MItmenschen könnte man..... was auch immer. Die öffis und die Bahn sind aber wirklich gerade grausam wenn man darauf angewiesen ist. Würd ja gerne ans Meer fahren mit dem Zug, aber ..... und dann all die anderen Widrigkeiten gerade....
    Toller sonniger Look.
    Schönes Wochenende.
    LG
    Ursula

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    1. Oh ja, das kenn ich auch, der Bus, der einfach an mir vorbeifährt...! Ja, die Öffis sind manchmal ein wenig grausam, was die Menschen angeht.
      ich glaub, ans Meer mit dem Zug zu fahren, ist eine andere Sache, glaub, dass die Leute da wesentlich entspannter sind. Langstrecken mit dem ICE zum Beispiel fahr ich gern...
      Lieben Dank!
      Dir eine schöne Woche
      Liebe Grüße Maren

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  5. Liebe Maren eine Geschichte mitten ins Herz.Ich glaube in meinen Alter für mich sagen zu können, dass der Ärger weder alleine mit Hormonen noch mit Undankbarkeit oder Alter zu tun hat. Für mich hat sich die Zeit und die Menschen verändert.
    Für mich ist leider der Ärger gekommen um zu bleiben. Egal wieviele Ohhmms ich herbei rufe. Trotzdem können wir Dankbar sein, wenn wir vier Wände haben, in die wir uns zurückziehen können um dort vielleicht das Glück zu haben durchzuatmen. Leider sieht man gerade in den Städten wie durch das hohe Bedarfsfeld wohnen , die Menschen in große Siedlungskolonien hineingesteckt werden. Ein großes umfangreiches Diskusionsthema.Und nicht immer reibungslos.Ein Wort das mir dazu auch spontan einfällt, natürlich kann alles noch schlimmer kommen. umso schöner, dass es Menschen wie dich gibt, die darüber schreiben und auch tolle Beiträge hier sendet über viele Themen. Das gelb sticht heute besonders ins Auge und ersonnt das Herz. Alles in allem sehr schönes Outfit in einer bodenständigen Umgebung . Wunderschönen Sonntag aus Wien sendet Dunja

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    1. Liebe Dunja, ich glaub auch nicht, dass die Hormone schuld sind, die schieb ich nur immer gerne vor ;-DDD. Eigentlich seh ich es auch wie Du, die Menschen sind viel mehr gefordert und im Stress, und drehen daher auch oft völlig am Rad! Manchmal holt mich die Realität brutal ein, und ich seh ja sozusagen an der Quelle, wie Menschen wohnen können. In Unterkünften mit Sicherheitspersonal, in Containern gepfercht, nicht schön und vor allem immer unsicher. Das würde mich fertigmachen, diese permanente Unsicherheit.
      Lieben Dank! Jetzt muss es die Frühlingssonne nur noch schaffen... im Moment ist schon wieder Schnee angesagt, urgs. Dir eine schöne Woche, liebe Grüße Maren

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  6. Also am nachdrücklichsten war mir nach der Lektüre, dass es immer noch (wieder) Kinder gibt, die nicht mal ein eigenes Bett haben. Das kann mich AUFREGEN.
    An die Menopause habe ich gar keine Erinnerungen. Ich habe wohl damals die bis dato schlimmste Erfahrung in meinem Leben machen müssen, da war ich gut gefordert. Ich rege mich auf meine alten Tage über nur noch wenige Dinge auf. Eher verunsichern mich manche Probleme oder ich bin fassungslos wie jetzt in diesen Tagen über die ans Tageslicht gekommene neueste Geschichte digitaler Gewalt gegen eine Frau. Da hilft ja nicht aufregen, da muss Druck & Forderungen an die gesetzgebenden Politiker weitergegeben werden und natürlich auch an die Männerwelt.
    Die weite Jeans mit der romantischen Bluse gefällt mir an dir.
    Sonntagsgrüße!
    Astrid

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    1. Ja, gibt es. Leider. Mich könnte es auch aufregen.
      Hört sich schlimm an und beweist mal wieder, dass ich wohl wirklich auf hohem Niveau jammere.
      Ja, darüber bin ich auch fassungslos. Vor allem, wenn ich bedenke, dass der Täter der eigene Partner war, das ist richtig furchtbar.
      Dankeschön! ;-)))
      Liebe Grüße Maren

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  7. Liebstige Maren, ja, manchmal könnte man sich die Welt, in der wir leben, noch weitaus besser ausmalen - eben z.B. mit PÜNKTLICHEN Öffis und mit einer angenehmeren Kollegenschaft, mit mehr Zeit für sich selbst und weniger hormonellen oder sonstigen Unpässlichkeiten und rundum mehr Friedfertigkeit und was auch immer... Aber wie hieß es mal so schön in irgendeiner Werbung: "Der Vergleich macht Sie sicher." Ich begann mich z.B. so extrem reich und privilegiert zu fühlen, nachdem wir in Südafrika die Kinder kilometerweit in ihren Uniförmchen (aber teilweise barfuß) am Rand stark befahrener Straßen zur Schule gehen sahen und sie lachten und scherzten miteinander und sahen nicht so trübsinnig drein wie manche Schulkinder bei uns.
    Generell haben mich unsere Reisen viel gelehrt, eben u.a. auch viiiel mehr Dankbarkeit. Es gibt Unmengen von Gründen für unsereiner, dankbar zu sein, ob es sich nun um die Tatsache handelt, HIER zu leben oder weitgehend gesund zu sein und Entscheidungsfreiheiten zu besitzen, die Menschen (überhaupt weibliche Menschen) in anderen Kulturkreisen nicht besitzen etc. Und ein Ort zum Zurückziehen, an dem wir uns wohl fühlen, an dem wir einfach WIR SELBST sein dürfen, ist definitiv Goldes Wert.
    Ich wünsche dir dennoch, dass auch die Hormone dich bald wieder mehr in Ruhe lassen!
    Alles Liebe und rostrosige Drückers,
    Traude

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    1. Liebstige Traude, aber seit gestern haben wir einen jungen, grünen Oberbürgermeister, der sich die Öffis und die Wohnsituation in München auf die Fahnen geschrieben und zur Chefsache erklärt hat! Vielleicht bewirkt er ja auch was... ich hoffe es.
      ich glaub auch, dass man auf Reisen viel diesbezüglich lernt, aber ich glaub auch, dass es besser ist, in einem armen Land arm zu sein als in einem reichen (und auch noch emotional verarmten) Land, das ist wegen des Vergleichs noch schlimmer. Ich denke, daher sind die Schulkinder, die allesamt barfuß gehen, insgesamt glücklicher.
      Ich war schon immer dankbar, frei sein zu können, selbst entscheiden zu können. das ist so viel wert, deshalb hab ich auch Angst um unsere Freiheit.
      Ach, die blöden Hormone, keine Ahnung, ob die immer an allem schuld sind. ;-D
      Alles Liebe und Drückers, Maren

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  8. Ahhh, liebe Maren, ich liebe einfach, wie du schreibst! 😄💛
    Meine Hormonprobleme haben sich zwar gebessert, aber dafür sind andere aufgetreten – und manchmal „erlaube ich mir“, mich darüber zu beklagen. Aber es hält nie lange an. 😄
    Eines meiner Lebensmottos ist: Gott sei Dank, ich habe nur das … Es gibt weitaus Schlimmeres!
    Was ich aber fast genauso feiere wie deinen Text: dein Look!! Dieser kurze Trenchcoat (mega!) und die Jeans – so lässig, so stimmig, einfach richtig schön. Wirklich ein super Look von Kopf bis Fuß! Love it!
    Gruß & Kuss,
    Claudia

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    1. Ach, liebe Claudia, DANKE! <3
      Ja, es könnte immer schlimmer sein. Die Schotten sagten auch stets "Could be worse!", das war auch eine Art Lebensmotto... denn natürlich: schlimmer geht immer :-))))
      Vielen lieben Dank auch für dein Lob wegen meines Looks! <3 <3
      Gruß & Kuss
      Maren

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  9. Die armen Hormone werden hier voll gemoppt 😉 - die stecken sicher nicht mit dem ÖPNV unter einer Decke, auch wenn sich das manchmal echt so anfühlt. Auch zurück nach Hause zu kommen, ist dann manchmal eine echte Herausforderung. Mit dem Auto auch nicht anders, spontane Tunnelschließungen bescheren einem schon mal die eine oder andere ungeplante Sightseeing-Tour. Schön, wenn die eigenen vier Wände dann eine Insel der Glückseligkeit sind. Dafür bin ich auch extrem dankbar!
    Liebe Grüße!

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    1. Tja, Hormonbashing ist voll angesagt! :-DDDD Seit gestern wird München ja grün regiert, und der neue OB hat sich die Öffis und die Wohnsituation ja zur Chefsache erklärt. Mal gespannt... und oh nein, mit dem Auto ist es auch eine Katastrophe, da "menschelt" es auch ganz schön um einen herum...
      Liebe Grüße!

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  10. Ich glaube, du solltest die Kommentare zu deinen Posts in Zukunft via Freischalten veröffentlichen..... 🥴 Das wird immer schlimmer mit diesem Spam-Sch****!
    Ich glaub, die Geschichte mit dem hormonellen Zirkus hab ich so langsam, aber sicher überstanden. ManitouseiDank wars bei mir aber auch nicht schlimm, vor allem im mentalen Bereich nicht. Aber auch sonst habe ich es mir wirklich abgewöhnt, mich aufzuregen. Es bringt nichts, und man macht sich nur selber verrückt. Mein Mantra: es kommt, wie es muss. Egal, was ich mir dazu denke.
    Und dass ich allen Grund habe, dankbar zu sein, bekomme ich jeden Tag auf's Neue vorgehalten. Mein Büro liegt am Gang zur Onkologie - was ich da so zu sehen bekomme, bestätigt mich immer wieder eindrücklich darin, dass es mir wirklich, wirklich mehr als gut geht. Auch wenn es hier knirscht und da ächzt im eigenen Getriebe. Peanuts, gemessen an dem allem.
    Mein Glück weiss ich sehr, sehr zu schätzen. Es liegt im Kleinen und Feinen und sehr oft im vermeintlich Selbstverständlichen. Mehr braucht man eigentlich auch nicht.
    Herzliche Grüsse!
    PS: lässiges Outfit! 😎

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    1. Woher weißt du denn, dass ich nicht verzweifelt auf der Suche nach Spirituellen Gebeten und Ritualen für Schutz und Durchbruch bin... hihi. Oh Mann, ich glaub's einfach nicht... vielleicht sollte ich doch das mit dem Freischalten in Erwägung ziehen...!!!!
      Vielleicht hab ich's ja auch längst hinter mir und merke es nur nicht, weil ich nicht wahrhaben will, dass ich einfach immer so kompliziert bin...? Hmmm... ach was, es ist viel einfacher zu sagen, es sind die Hormone. Das mach ich jetzt bis ich 70 bin. ;.DDD
      Oja, ich glaub gerne, dass man im medizinischen Bereich auch täglich vorgehalten bekommt, welche Krankheiten man nicht haben möchte... da jammert es sich doch gleich viel humorvoller über die üblichen Wehwehchen.
      Herzliche Grüße und Danke! 😎

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  11. Die Jeans sieht so gut aus, die steht dir mega. Und ich liebe die Kombi aus Tasche und Schuhen. <3

    In der Art wie du es schreibst, denke ich es oftmals vor dem Einschlafen. Verspüre in dem Moment auch viel Dankbarkeit. Vielleicht bekommt man es in der Stadt noch mehr mit, wie viel Glück ein Zuhause ist, in dem man Ruhe hat. Alles so ist, wie man es sich wünscht. Nicht nur ein Dach über dem Kopf.

    Liebe Grüße

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    1. Vielen Dank <3
      Ja, es ist schön, wenn man so ein tägliches "Dankbarkeitsritual" hat. Ähnlich geht's mir auch oft vor dem Einschlafen. Ich denke, in der Stadt bekommt man solche Dinge auf jeden Fall hautnah mit...!
      Liebe Grüße

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  12. Ein toller Look. Farblich. Stilistisch. Obwohl für mich mit Hochwasser-Hosen-Trauma die Jeans gerne bis knapp vor dem Boden enden dürfte. Sorry.
    Mir geht es wie Dir. Ich bin gerne zu Hause. Die letzten Wochen "musste" ich zumindest einmal von vier Tagen nach Moosach gondeln. Ist mit den Öffentlichen immer ein Glücksspiel. Gestern früh kam die S-Bahn halt einfach nicht. Fällt aus. Gut. Ich hatte Strategietag mit dem eigenen Team. Der Chef kann schon mal 10 min zu spät kommen. Aber ich hasse das.
    Mein Homeoffice ist purer Luxus. 3 Stunden verschwendete Zeit täglich in den Öffentlichen. Präsenz erlebe ich nicht mehr allzu oft bis zur Pensionierung.
    BG Sunny

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    1. Also ich hoffe, dass ich in den nächsten 10 Jahren nicht mehr regelmäßig ins Büro fahren muss.

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    2. Hihi, das "Hochwasser" ist aber dem geschuldet, dass ich mich mit einer ähnlichen, aber langen Hose in meine eigenen Hosenbeine verheddert und fast die Treppen hinuntergefallen wäre - ohne Witz! Und an anderen hab ich die Länge auch so gesehen, die Modepolizei wird mich also kaum verhaften ;-)))
      Der neue OB hat sich die Öffis neben der Wohnungsnot ja auf die Fahnen geschrieben und zur Chefsache erklärt, schauen wir mal, ob's nun besser wird :-)))
      Du hast es gut getroffen mit deinem Homeoffice. Leider geht das in meinem Job nicht so :-)))
      Liebe Grüße Maren

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  13. Oh ja, diese Energievampire... die kenn ich leider auch... wahrscheinlich jeder! Da schätzt man dann seine Ruhe zu Hause erst recht!
    Aber ja, meine Schwester arbeitet auch im Sozialenbereich und was man da alles hört... das passt zu deinen Erfahrungen!

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  14. Ja, das stimmt ;-))) Ich glaube, die kenne wir alle...!

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  15. Eine schöne Verbindung von Farben und Gedanken, die den Blick auf die kleinen Dinge lenkt 🙂

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