Sunday Colors: alles hat seinen Preis...
... die Frage ist halt immer nur, ob man gewillt ist, ihn zu zahlen. Lasst euch von den heutigen Fotos bloß nicht täuschen. Ich finde ja auch (und hoffe natürlich, ihr stimmt mir zu 😂!), dass ich nach meiner wohlverdienten Urlaubswoche ziemlich erholt und ganz passabel aussehe. Aber fragt besser nicht, was mich das wieder gekostet hat.
Denn ich brauchte fast die komplette Woche, um mich von den Strapazen der Ferienfahrt in der Woche davor zu erholen. Was nicht nur am eher unglücklich gewählten Ziel, einer schrecklichen Unterkunft, aufgeheizten Zimmern, nächtlichem Lärm und Matratzen lag, die vermutlich ursprünglich für mittelalterliche Foltermethoden entwickelt wurden. Sondern auch an mehreren schlaflosen Nächten hintereinander.
Kein Wunder also, dass mein Urlaub ungefähr so glamourös begann wie ein Winterschlaf. Nur dass Murmeltiere vermutlich weniger Halsschmerzen haben. Statt Sightseeing, Unternehmungen oder sonstigen Urlaubshighlights stand bei mir vor allem eines auf dem Programm: horizontale Regeneration.
Trotzdem die Fahrt für die Kinder schön, spannend und lustig war, sehe ich die Sache aus pädagogischer Sicht etwas differenzierter. Kinder finden ja bekanntlich auch Achterbahnen toll. Das heißt allerdings nicht, dass man deshalb Sozialpädagogen die Sicherheitskontrolle überlassen sollte.
Jedenfalls habe ich aus dieser Fahrt mehr gelernt als aus mancher Fortbildung. Denn alles mag vielleicht seinen Preis haben. Aber wenn etwas ganz und gar nicht stimmt, spüre ich das inzwischen ziemlich deutlich. Nicht nur durch Halsschmerzen oder Schlafmangel. Wenn ich im Nachhinein - also erholt, ausgeschlafen und wieder zu reflektivem Denken fähig - noch immer eine Mischung aus Wut und Hilflosigkeit empfinde, wenn ich an bestimmte Situationen zurückdenke, dann weiß ich inzwischen: es gibt keinen Grund, stolz darauf zu sein, „durchgehalten" oder die eigenen Belastungsgrenzen ignoriert zu haben.
So eine Ferienfahrt sollte schließlich keine Heldentat sein. Genauso wenig wie eine Doppelschicht im Krankenhaus. Mit Verlaub: dieser ganze Kult ums Durchhalten ist Bullshit. Und zwar Bullshit nicht nur auf Kosten der eigenen Gesundheit, sondern auch der allgemeinen Sicherheit. Ein Angebot wie eine Ferienfahrt sollte gefälligst so konzipiert sein, dass Menschen mit ganz normalen Belastungsgrenzen es bewältigen können. Schließlich ging es nicht darum, Kinder aus einem brennenden Haus zu retten. Nur frage ich mich bis heute, warum ich mich im Nachhinein genau so fühle, als hätte ich eben das getan. Versteht ihr?
Leider existiert in sozialen Berufen oft eine Art unausgesprochene Belastungs-Challenge. Ähnlich wie die Nachhaltigkeits-Challenge unter Fashionbloggerinnen, über die ebenfalls niemand offiziell spricht, von der aber irgendwie alle wissen, dass sie existiert 😂. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, es gibt eine heimliche Olympiade der Selbstaufgabe.
Gold gewinnt, wer seit drei Tagen nicht geschlafen hat, gleichzeitig zwölf Krisen bewältigt, zwei Ausfälle kompensiert und dabei noch behauptet, alles sei völlig entspannt. Wer dagegen zugibt, dass ihm bestimmte Situationen, Verhaltensweisen oder Arbeitsbedingungen zu viel werden, landet schnell in der Weichei-Schublade. Woher ich das so genau wissen will? Sagen wir mal so: ich habe andere dort ebenfalls schon hineingesteckt. Schublade auf, Weichei rein... ihr wisst schon. Und nein, sonderlich erhaben hab ich mich danach nicht gefühlt.
Der Witz an der Sache ist nämlich: bei diesem Wettbewerb können letztlich alle nur verlieren. Deshalb schreibe ich hier ganz offen darüber. Denn das Problem betrifft längst nicht nur einzelne Einrichtungen oder einzelne Ferienfahrten. Oder etwa nur mich. Es ist ein strukturelles Problem, das uns in den nächsten Jahren noch deutlich stärker beschäftigen wird.
Wisst ihr, warum es aktuell so schwer ist, geeignete Fachkräfte für die Kinder- und Jugendarbeit zu finden? Nicht etwa, weil niemand diesen Beruf machen möchte. Berufsanfänger wollen durchaus mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Sie wollen nur nicht mehr jeden Preis dafür bezahlen.
Sie möchten weniger Stunden, mehr Ausgleich und bessere Rahmenbedingungen. Und zwar nicht, weil sie verweichlicht sind. Sondern weil sie etwas Grundlegendes verstanden haben, das viele meiner Generation erst mühsam wieder lernen mussten oder müssen: wer dauerhaft über seine Grenzen geht, hilft am Ende niemandem. Nicht den Kindern. Nicht den Kollegen. Und schon gar nicht sich selbst.
Die viel belächelte Self-Care-Kultur hat nämlich (nicht nur) einen Nebeneffekt, der Arbeitgebern nicht gefällt: Menschen hinterfragen zunehmend, ob die Rechnung überhaupt noch aufgeht. Alles hat seinen Preis. Und wenn ich nach einer Ferienfahrt das Gefühl habe, gemeinsam mit den Kindern einen Vulkanausbruch überlebt zu haben, dann liegt das sicher nicht an meiner geringen Belastbarkeit. Meine Belastbarkeit ist eher - leider! - viel zu hoch.
Und genau deshalb werde ich nächstes Jahr einiges anders machen. Nicht weil ich weniger leisten möchte. Sondern weil gute pädagogische Arbeit nicht davon abhängen sollte, wie viele Warnsignale des eigenen Körpers man erfolgreich ignorieren kann.
Liebe Maren,
AntwortenLöschendu siehst supergut und erholt aus, das gleich mal vornweg.
Das andere, ich versteh dich , ich versteh dich , ich versteh dich (oder wenn ich Influencer wäre : I feel you).
Lerne, nein zu sagen. Den Rat brauch ich dir nicht zu geben.
Lern, dich abzugrenzen. Den brauch ich dir auch nicht zu geben.
Dann ist es so, wie es viele machen. Ganz was anderes suchen. Das kann auch nicht im Sinne des Erfinders sein.
Kompletter Rückzug.
Irgendwann es so gegen die Wand gefahren, weil die, die noch Durchhaltevermögen und Verantwortung haben, weitermachen bis sie nicht mehr können.
Eine Schulkameradin von mir, die mit Leib und Seele Psychologin war, ist Anfang des Jahres zum Arzt wegen anderer Beschwerden. Raus kam dann die Diagnose Leukämie. Ihre Praxis ist verkauft bzw. sie ist noch dabei.
Wobei ich nicht sagen will, dass jeder solch eine schlimme Diagnose bekommt.
Aber entgegenzusteuern, bevor man ganz am Ende ist, ist schwierig, weil da das verdammte Verantwortungsgefühl ist. Schlecht für uns, gut für andere.
Aber wir haben auch eine Verantwortung uns selbst gegenüber. Gerade auch wir Alten, 😂 die noch Durchhaltevermögen eingetrichtert bekommen haben.
Liebe Grüße,
Claudia
Dieser Text wurde ohne Hilfe von KI erstellt. 😂
PS.
LöschenWas ist das bitte für ein schönes Teil, das du uns zeigst? Ein self-made-Ring oder Anhänger? Der sieht klasse aus!
LG,
Claudia
Das ist ein Ring aus Epoxidharz... danke! LG
LöschenLiebe Claudia, Danke!
LöschenDas tut mir immer voll Leid für Menschen, die an solchen Anforderungen scheitern und v.a. am Unverständnis vieler. Dabei ist gerade dieser Job so wichtig.
Ich arbeite für die Kinder, und diese Arbeit macht mir Freude und lässt mich nicht ausbrennen. Was mich nervt, sind die anderen Dinge, z.B. dass man sich für Fehler, die man aus Übermüdung und Überforderung macht, auch noch verbal abwatschen lassen muss von Leuten, die selbst unprofessionell arbeiten. Aber da könnte ich Romane schreiben...
stimmt, wir haben die Verantwortung. Am Ende kassieren wir noch verbale Watschen von unseren Krankenkassen!
Liebe Grüße
Maren
Mensch Maren,
Löschenich glaube dir sofort, dass du gern für die Kinder arbeitest. Wenn es auch manchmal anstrengend ist.
Aber was war mit den Krankenkassen? Sind die denn involviert in die Betreuung?
Es ist leider wie so oft, die Leute vor Ort schuften, was sie können und darüber hinaus.
Wenn dann ein Fehler passiert, wird nicht überlegt, wieso es dazu kommen konnte, sondern oft nur "das Resultat" gesehen und geurteilt.
Liebe Grüße,
Claudia
Nein, da war ich zu schnell im Denken :-))) Die Krankenkassen, die uns am Ende nicht die Kuren oder Ausfälle zahlen wollen, die wir wegen Überlastung und Burnout kriegen, wenn wir nicht rechtzeitig dagegen steuern :-)). Wir als Einrichtung sind der Regierung von Oberbayern und den Jugendämtern Rechenschaft schuldig, nicht den Krankenkassen :-). LG
LöschenTja, was soll ich dazu nur schreiben? Ich hab es überlebt, aber auch mit einer gewissen Reue, dass ich nicht auf mich geachtet habe. Grade lese ich „Sommer mit Goethe“. Und da stehts gleich am Anfang:“ Tages Arbeit! Abends Gäste! / Saure Wochen! Frohe Feste!" Letzteres hab ich gerne ignoriert. Und jetzt bin ich auf der Zielgeraden, ohne den liebsten Menschen, der in dieser Hinsicht noch schlimmer war.
AntwortenLöschenDie happigste Geschichte war nach einer Klassenfahrt eine Rachenentzündung und absolute Stimmlosigkeit. Kommentar vom Arzt: „Lassen sie die Kinder schreiben!“ Und ich habe tatsächlich jeden Tag in der Schule auf der Matte gestanden und anschließend bei ihm, um Sole zu inhalieren. So viel zur Work-Life-Balance ( und zum menschenverachtenden Kanzlergewäsch. )
Ich wünsche dir alles Gute, vor allem mehr davon.
Astrid
„Lassen sie die Kinder schreiben!“ - krass! Zum Glück werden die Ärzte auch jünger und verständnisvoller, aber ich kenne solche Sprüche auch noch teilweise. Klar, dass man sich vorkommt, als würde man nur jammern und hätte kein Recht auf Regeneration.
LöschenVielen Dank, Astrid.
LG Maren
Gut, dass du dich erholen konntest und nicht gleich nach der Klassenfahrt wieder voll da sein musstest!
AntwortenLöschenSeit ich in Pension (Rente) bin, betrifft mich work-life balance ja nicht mehr so, obwohl nur in den Tag hinein leben ohne Struktur auch nicht der (bzw. mein) Sinn der Sache ist... In meiner Arbeit hatte ich zum Glück fast immer die für mich gute work-life balance, was als (zeitweise) Alleinerzieherin sowieso unumgänglich war.
Ich wünsche dir das Beste dafür, was du alles anders machen willst! lg
Nein, die Woche drauf ist die Einrichtung immer geschlossen. Das würde sonst auch keiner packen, im Ernst.
LöschenDie Work-Life-Balance ist wichtig, aber auch in der Arbeit selbst Dinge wie Wertschätzung und Anerkennung dessen, was man tut.
Vielen Dank! LG
Das Kleid ist so toll mit der roten Tasche. Hübsche Farbkombi an hübscher Maren. <3
AntwortenLöschenBemerke das ebenfalls, das junge Menschen ganz anders gestrickt sind. Work-Life-Balance ist bei ihnen nicht nur ein Begriff, sie kommunizieren das auch. Habe da wirklich Respekt davor. Wobei sie es etwas leichter haben, sie sind praktisch mit Selfcare als grundlegendes Bedürfnis aufgewachsen.
Als ich jung war hieß das noch "Befinden" und damit sollte man am Arbeitsplatz möglichst nicht auffallen. Unglaublich eigentlich. :))
Es klingt sehr gut das du es ab dem nächsten Jahr anders machen möchtest. <3
Liebe Grüße
Dankeschön <3
LöschenJa, stimmt, "Befinden" oder "Befindlichkeit" wird auch heute noch gerne genommen, damit man sich nicht mit der Überbelastung auseinandersetzen muss. Klar, so kann man die Einzelnen verbal abwatschen und ihnen zu verstehen geben, dass sie halt nicht belastbar sind (und es somit nur an ihnen liegt).
Ich hoffe, es gelingt mir <3
Liebe Grüße
Liebstige Maren,
AntwortenLöschenes stimmt, du wirkst auf den Fotos gut erholt - und sehr hübsch in deinem tollen Kleid - offenbar hat deine Murmeltier-Kur geholfen. Aber ich kann dich gut verstehen und nachvollziehen, dass du nicht mehr bei jedem Sch... mitmachen willst bzw. wirst.
Ich glaube, unter GUTEN PädagogInnen gibt es tatsächlich ein Umdenken. Ich hoffe nur, es endet nicht überall so wie bei der Tochter einer Freundin, die ein wirkliches Talent zur Lehrerin hatte, aber aus dem Schulbetrieb binnen kürzester Zeit wieder ausgestiegen ist und auf Pferdetherapeutin umgesattelt hat. Und die Kleine weder in einen herkömmlichen Kindergarten schickt, sondern einen speziellen Naturkindergarten, noch vorhat, ihre Tochter in eine normale Schule zu schicken. Sie sucht jetzt nach leistbaren Möglichkeiten, will ihr Kind aber aus verständlichen Gründen nicht selbst unterrichten. Wäre es nicht mal höchste Zeit, von Ländern oder Systemen zu lernen, wo es besser funktioniert als bei uns? Wo Talente gefördert und Antitalente nicht "bestraft" werden. Wo PädagogInnen nicht ausgepresst und ausgelaugt werden, bis sie nicht mehr können und nicht mehr wollen.
Ich weiß, du hast anderes zu wuppen als den Schulbetrieb, aber auch da gäbe es sicherlich jede Menge Schrauben zu drehen - und ich kann mir vorstellen, dass du aufgrund deiner langjährigen Erfahrung auch weißt, welche das sind.
Das Traurige ist immer noch, dass Berufe, in denen traditionell eher Frauen arbeiten - also auch Pflegeberufe - offenbar darauf ausgerichtet sind, dass sie nicht nur bis an die Belastungsgrenzen, sondern oft weit darüber hinaus gehen. Und dass sich keiner darum kümmert, wenn man bis zum Zusammenbruch arbeitet... Da hilft wohl nur, sich zusammentun und protestieren... oder wenn das nicht geht, selbst die Reißleine ziehen...
Alles Liebe und feste Drückers 🤗
Traude
https://rostrose.blogspot.com/2026/06/reisebericht-2025-wilder-pazifik-und.html
Liebstige Traude, nein, ich bin echt zu alt für den Sch... definitiv.
LöschenIch bin überzeugt, dass eine Pferdetherapeutin Kindern mehr beibringt als so manche Lehrerin. hat sie doch richtig gemacht! :-)) Ich finde es immer wieder faszinierend, dass man in fast allen europäischen Ländern außer Deutschland seine Kinder zu Hause selbst unterrichten darf. Das geht hier nicht. Kinder wurden schon von der Polizei in die Schule gefahren.
es gäbe sicherlich überall an Schrauben zu drehen, aber ich dreh erst mal dort, wo ich eine Chance auf Veränderung hab. Mehr Kraft kann ich eh nicht aufwenden. Auch das ist sicherlich so gewollt. Dass Menschen an oder über die Belastungsgrenzen gehen, ist ja gar nicht so schlecht fürs System, diese haben überhauot keine Energie mehr, um sich zu wehren.
Danke dir, die auch alles Liebe und feste Drückers
Maren
Lass Dich drücken, liebe Maren!
AntwortenLöschenAuch wenn Du inzwischen wieder gut erholt aussiehst, so weißt Du doch, dass Du Dich davon nicht wirklich erholen wirst - und sollst!
Das Beste an dem Ganzen ist, dass Dir Änderungen einfallen und Du sie auch durchziehen wirst.
Warum erst nächstes Jahr?
Ich wünsche Dir alles Liebe für Dich - und das meine ich wörtlich!
Herzlich,
Sieglinde
Danke, liebe Sieglinde!
LöschenIch meine nicht erst nächsten Jahr, sondern FÜR nächstes Jahr, weil da die nächste Ferienfahrt stattfindet. Leider wurden wir für die Fehler, die aus Überforderung und Übermüdung passiert sind, ganz schön verbal abgewatscht. Unterstützung sucht man vergebens. Typisch sozialer Bereich halt.
Vielen Dank! <3
Herzlich, Maren
Liebe Maren, Du hast tatsächlich Urlaub genommen und dich nicht krank schreiben lassen?! Ich habe es auch gelernt, durchhalten egal was komme. Alleine Anmeldung 10 Stunden ohne Pause? Klar. Alles gemacht. Heute brauche ich dafür nach der Arbeit viel Ruhe und Zeit für mich. In der Praxis bleibt nichts liegen, nein Zuhause dafür viel mehr als früher.
AntwortenLöschenJunge Leute gehen das Arbeitsleben anders an, da kommt noch viel auf uns zu. Passiert in vielen Bereichen kein Umdenken, wird wohl niemand mehr in diesen Bereichen arbeiten. MFA‘s könnte es bald wieder genug geben, denn auch die Praxischefs sind mittlerweile von jüngerer Generation. Jugendfreizeiten sind sicher oft schwierig. Was Du schreibst sollte in Zukunft anders statt finden und sicher hätte so einiges nicht sein müssen. Die schlimmen Matratzen zum Beispiel. Ich fühle so mir Dir. Ich verstehe wenn du was ändern möchtest. Kinder oder Jugendliche schlafen wohl auch eher wenig. Müsdt ihr da die ganze Nacht Wache halten?
Erholt schaust Du jetzt schon aus, oder ist es das güldene Licht? Dein Look ist klasse, ich liebe die Farben, das Kleid mega und den schönen Ring.💕
Liebe Grüße Tina
Liebe Tina, nein, ich hab mir keinen Urlaub genommen, die Woche nach der Ferienfahrt ist traditionell geschlossen, wär ja sonst nicht auszuhalten. Und so richtig krank war ich ja nicht, hatte Halsschmerzen und ansonsten war ich nur am Schlafen. Was ist das, die Schlafkrankheit? .-))) Die Matratzen sind leider Standard in den meisten Jugendherbergen. Wir mussten nicht Wache halten, aber konnten auch so nicht schlafen. Lag aber auch an der Hitze und der Unterkunft. Andere (ältere) Jugendliche haben die Nächte wohl durchgemacht...
LöschenVielen Dank! :-))) Hast du meine Schuhe bemerkt? Sind doch fast wie Crocs! :-)
Liebe Grüße Maren
Jupp sehr coole Schuhe und mega bequem. Der Leo macht sie sogar noch mega stylisch. 👍😉
LöschenIch kann mir vorstellen dass kein richtiger Schlaf möglich ist.
Die Hitze kommt jetzt Maren, da wirds auch schwierig. Und dann wieder munter auf der Matte stehen morgens 😅
Wünsche Dir einen schönen Donnerstag, liebe Grüße Tina.
Liebe Maren,
AntwortenLöschendie »heimliche Olympiade der Selbstaufgabe« – Maren, dieses Bild solltest Du Dir patentieren lassen. Gold für drei schlaflose Nächte bei gleichzeitig zwölf Krisen, und am Ende noch beteuern, alles sei entspannt: Du beschreibst eine Disziplin, in der jede Medaille in Wahrheit eine Quittung ist.
Das Durchhalten als Heldentat ist ja eine der zählebigsten Lebenslügen überhaupt – wer am lautesten »ich hab's geschafft« ruft, hat sich oft nur am gründlichsten ignoriert (siehe Link). Dass die Jüngeren da nicht verweichlicht sind, sondern bloß früher rechnen können, finde ich die eigentlich gute Nachricht in Deinem Text. Und dass Du nächstes Jahr einiges anders machst, ist keine Kapitulation, sondern Buchführung in eigener Sache.
Mit selbstironischem Gruß aus der Weichei-Schublade
Ron
Lieber Ron,
Löschenich wär froh und stolz, ein Weichei zu sein und arbeite hart daran, glaub mir. Denn die Zeiten, dass man noch eine verbale Watsche für evtl. Fehler bekommt, die man aus Übermüdung gemacht hat, sollten endgültig vorbei sein. Sind sie aber leider nicht. Daher spiel ich das Spiel auch nicht mehr mit. Zumindest hab ich mir das so vorgenommen.
Kapitulation - oh nein! No surrender ist meine Devise, bin schließlich kein Weichei... äh, moment mal... hihi.
Herzliche Grüße
Maren
Du siehst wirklich erholt aus auf den Bildern. Schöner Look. Aber der Schein trügt anscheinend. Ich nehme mal den Ball von Tina auf. Halsschmerzen im Urlaub? Krank schreiben lassen. Ich quäle mich im Urlaub nicht (mehr) mit einer Krankheit herum. Es heißt ja nicht umsonst "Erholungsurlaub". Ob ich so eine Fahrt durchgehalten hätte wage ich zu bezweifeln. Du hast meinen vollen Respekt.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sabine
Vielen Dank! Ich war viel zu müde, um mich zum Arzt zu schleppen.. Außerdem war ich nicht wirklich krank, ich hatte nur Halsschmerzen und war unendlich müde. Vielleicht Schlafkrankheit... :-)))
LöschenLiebe Grüße
Maren
Oh ja, das fühle ich sehr, liebe Maren! Irgendwie verrückt, dass wir „Urlaub“ manchmal erst brauchen, um uns von dem zu erholen, was davor passiert ist. 😅 Das passiert mir oft, wenn ich nach Brasilien reise – ich komme zurück und sehne mich „emotional“ nach Urlaub!
AntwortenLöschenUnd dieses ständige „Augen zu und durch“ wird viel zu oft als normal angesehen – dabei merkt man häufig erst später, wie belastend das wirklich war.
Aber ich muss trotzdem sagen: Auch wenn Fotos natürlich nicht zeigen, wie wir uns innerlich gerade fühlen (Gott sei Dank manchmal 😉), sie zeigen bei dir auf jeden Fall eines – du siehst auf jedem einzelnen Foto wunderbar aus. 😊
Ich hoffe, die "horizontale Regeneration" hat inzwischen Wirkung gezeigt und du kannst die kommende Zeit etwas entspannter angehen. 🌸
Grußü & Kuss,
Claudia
Dass du dich im Urlaub sogar vom Urlaub (in Brasilien) erholen musstest, kann ich auch gut verstehen, denn Familientreffen, so schön sie sein mögen, können auch ganz schön anstrengend sein!
LöschenVielen Dank! <3
Jetzt muss erst mal alles "aufgearbeitet" werden... da auch einige Fehler passiert sind, ist Verständnis für unsere Belastung erstmal zweitrangig. So ist es halt unter Sozpäds... :-(((
Gruß & Kuss
Maren
Look und Styling für den Park-Besuch um die Ecke sehen absolut schick und lässig aus. Es freut mich, dass es Dir wieder besser geht. Erhol Dich weiterhin gut.
AntwortenLöschenZu Deinen Arbeitserlebnissen habe ich nichts beizutragen. Es wäre, als würde die Blinde von den Farben sprechen.
BG Sunny
Danke schön!
LöschenLG Maren
Ohje. Na, ich kann dir nachfühlen....gehöre ja auch zu der Truppe, die immer die Zähne zusammenbeisst. Oder vielmehr: bin dabei, es mir abzugewöhnen. Ist nicht einfach, wenn man das über 40 Jahre praktiziert hat- aber zumindest die letzten paar Jahre im Dienst möchte ich die Sache noch entspannter angehen. Hab ja grade dieses Jahr im Februar/März auf der Arbeit gefehlt, weil einfach nichts mehr ging.... Der Organismus zieht irgendwann den Stecker, wenn man selber nicht vernünftiger ist. Und ausserdem: keiner sagt am Ende danke, wenn man sich so lange abrackert, bis man nicht mehr kann. Auch das habe ich schon hautnah erleben "dürfen"- auf ganz perfide Art und Weise.
AntwortenLöschenJa, du siehst eigentlich ganz frisch und fröhlich aus. Aber wer auf lange Sicht Verschleiss betreibt, der muss das irgendwann büssen. Von daher gratuliere ich dir zum Entschluss, es in Zukunft besser zu machen!
Schönes Kleid, übrigens!
Herzliche Grüsse aus der "süttigheissen" Schweiz- ich dämpfe hier leise vor mich hin. Aber: zumindest brauche ich jetzt 4 Tage lang nicht in meinem stickigen Büro zu hocken!
Entspannter angehen... genau das nehm ich mir auch immer vor. Aber irgendwie komm ich nie dazu :-))) Mit Dankbarkeit hab ich jetzt nicht so das Problem, die krieg ich von meinem Klientel, der Geschäftsführung und letztlich aus den Zahlen auf dem Gehaltszettel :-))))
LöschenProblem war tatsächlich diese beknackte Ferienfahrt... wir sind jetzt noch am Aufarbeiten.
Dankeschön!
"Ich dämpfe leise vor mich hin" - oje! 4 Tage nicht im Büro, hört sich gut an!
Herzliche Grüße
Liebe Maren, ehrlich gesagt bewundere ich Dich und all Deine KollegInnen sehr, die in pädagogischen und sozialen Berufen sind. Meinen Bekannten in diesen Berufen geht es ähnlich und haben auch die Ansicht, dass es in den letzten Jahren noch viel schwieriger geworden ist und die Rahmenbedingen nicht mehr stimmen. Auch wenn ich mich meinen Vorposterinnen anschließen muss und auch finde, dass Du blendend aussiehst, kann ich die "Olympiade der Selbstaufgabe" nachvollziehen und Dir raten, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen.
AntwortenLöschenDein Outfit ist der Hammer! Das Kleid und die Schuhe sind so toll und die zur roten Tasche passenden Zehennägel das Tüpfelchen auf dem i.
"Heiße" Grüße aus dem wieder sonnigen Wien,
alles Liebe, Nadine
Liebe Nadine, danke für deine Zeilen. Ich glaub, ich hab an sich gar nicht so das Problem mit meinem Job und tu ihn gern. Aber dass sich vieles verändert hat und die Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen, seh ich auch so.
LöschenVielen Dank! Das Kleid ist auch superpraktisch. Und mit den Latschen schlurf ich durchs genauso heiße München, hihi.
Alles Liebe und heiße Grüße,
Maren
Oh je ja diese Ferienfahrten..... Flop oder Top das aber eher selten. Irgendwer oder ...was schießt immer dagegen. Aber ich weiß du kriegst das irgenwie hin. Tolles Kleid und alles.
AntwortenLöschenLG
Ursula
PS: ich schwitz mir hier einen ab bei Ü30 Grad. Unterm Esstisch steht ne kleine Wanne mit kaltem Wasser und die Ventilatoren laufen im Akkord ohne geht es gar nicht.