Neues vom Schanierl: put a ring on it

Wie ihr ja bereits wisst, experimentiere ich ab und zu mit dem Herstellen von Modeschmuck, vor allem der Fertigung von Ringen. Dafür verwende ich am Liebsten Materialien wie Resin (Epoxidharz), Beton oder Fimo. Die Ergebnisse meiner bisherigen Experimente seht ihr regelmäßig in meinen Outfit-Posts. Ringe müssen für mich vor allem groß und sie dürfen gerne ungewöhnlich und auffällig sein. Da ich meistens nicht viel Schmuck trage, reicht mir oft ein Ring, um ein Outfit aufzupeppen, uns da heißt's dann eben klotzen statt kleckern...😂


Als Basis für meine Ringe verwende ich am Liebsten fertige Ringschienen aus Edelstahl, gerne in Gold oder Roségold. Als "Rahmen" benutze ich mit Vorliebe runde Formen aus Holz in Schwarz oder Weiß, auf welche ich dann meine selbst hergestellten Cabochons aus Resin oder Beton platziere, gerne gemixt mit Süßwasser- oder anderen Perlen, Strasssteinen, ein wenig Glitzer oder was meine Sammlung an schönem Schmuckzubehör eben so hergibt. Manchmal nutze ich auch meinen alten Modeschmuck, um daraus wieder etwas Neues zu zaubern.


Die unterschiedlichen Teile lege ich dann probeweise aus, um daraus einen Ring zu kreieren. Unten seht ihr ein Beispiel, wie ich eine türkisfarbene Glasscheibe, einen Cabochon aus Beton, Süßwasserperlen und verschiedene, zuvor mit Kunstharz hergestellte Resinformen zu einem neuen Ring zusammenstelle. Erst einmal wird ein bisschen herumexperimentiert...


Wenn mir das Design gefällt, werden die Einzelteile mit UV-Resin (den nutze ich wegen der schnellen Trocknung unter der UV-Lampe gerne als "Kleber") zusammengefügt und in Sekundenschnelle ausgehärtet. Am Ende klebe ich noch einen Ringrohling aus Edelstahl darunter - fertig! UV-Resin eignet sich allerdings weniger zum Formengießen, da die Masse in den Silikonformen nie richtig trocknet, besonders bei größeren Mengen nicht. Dafür verwende ich Epoxidharz, der "klassisch" aus zwei Komponenten angemischt wird und bei Raumtemperatur in 24 Stunden Plexiglas-ähnlich aushärtet. 


Tadaa! Mein neuer, gewollt schlichter und aus den unterschiedlichsten Materialien - hier: Glas, Süßwasserperlen, Beton und Epoxidharz - zusammengemixter Ring. Schön groß, aber von der Farbgebung her bewusst zurückhaltend. Besonders mag ich ja den "Stilbruch" aus lieblicher Süßwasserperle und "brutalistischem" Beton.
 

Gerne füge ich auch verschiedene Formen zusammen wie hier...

Ganz schlicht und einfach geht aber auch:

Aber gerne darf es auch mal etwas glitzern und funkeln:

Hier weitere Ringe, die ich in der letzten Zeit hergestellt habe:

Gerade hab ich mal wieder ein wenig Schmuckzubehör bestellt, denn besonders, wenn es draußen regnet, stürmt und kalt ist, beschäftige ich mich gerne drinnen im Warmen mit meinem kreativen Hobby. Demnächst sind mal wieder Halsketten dran. Auch hier gilt für mich: lieber nur eine auffällige Statement-Kette tragen als zu kleinteilig werden. Zu zierlicher Schmuck geht an mir ohnehin verloren und steht mir einfach nicht. 

Auch möchte ich mich demnächst gerne nochmal mit Schmuck aus Fimo näher beschäftigen, welches ich gerne in die Gießharz-Silikonformen presse und mitsamt der Form im Ofen aushärte. Ihr merkt schon, Ideen hab ich genug, nur nicht immer die Zeit und die Muße dafür. Dennoch wird mir mein Hobby nicht so schnell langweilig.

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