Advent, Advent: Kurfürstlicher Weihnachtsmarkt Schwetzingen
Halli-hallo oder vielleicht schon mal besser Ho-ho-ho, ihr Lieben! Wie ihr möglicherweise längst wisst, beginnt für mich gerade the most wonderful time of the year - und zwar allen Ernstes. Kein Witz. Je älter ich werde, desto mehr liebe ich die beseelte Adventszeit, und desto rührseliger werde ich sogar beim Klang bestimmter Musik rund um die kommende Weihnachtszeit.
Auch Weihnachtsmärkte verströmen für mich so einen gewissen Zauber, aber leider hab ich es zum Beispiel im letzten Jahr aus verschiedenen Gründen kaum mal auf einen geschafft. Das soll heuer auf alle Fälle anders werden! Zumindest hab ich mir vorgenommen, verschiedene, besonders zauberhafte Weihnachtsmärkte genauestens zu "testen" und euch mein persönliches Fazit die nächsten Sonntage bis Weihnachten und darüber hinaus jede Woche zu präsentieren. Bei meiner Markt-Challenge lege ich besonderen Wert auf Atmosphäre, Kunsthandwerk und Kulinarisches. Mal sehen, welcher Weihnachtsmarkt am Ende besonders gut abschneidet!
Da ich mich gerade mal wieder in Baden-Württemberg befinde, dachte ich, dass ich mir zunächst ein paar kleine, feine Märkte in der Rhein-Neckar-Region herauspicke, angefangen mit dem Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt im Schlosshof in Schwetzingen, eines im Jahr 1350 zum ersten Mal als Feste urkundlich erwähnten, mittelalterlichen Wasserschlosses, das später in den Besitz der pfälzischen Kurfürsten kam, ab da mehrfach umgebaut, am Ende des Dreißigjährigen Kriegs zerstört und schließlich wiederaufgebaut wurde, inklusive Hoftheater, Moschee und blühendem Schlossgarten.
ATMOSPHÄRE
Womit wir auch gleich beim Thema wären, denn der „Kurfürstliche Weihnachtsmarkt“ mit seinem dazugehörigen Kunsthandwerkermarkt im Ehrenhof des Schwetzinger Schlosses besticht natürlich schon auf den ersten Blick durch eine ganz besondere Atmosphäre. Eingebettet in die herrliche Kulisse des Schlosses fallen mir schon beim Eintritt durch das Schlosstor die rechts und links harmonisch aufgereihten, stimmungsvoll erhellten Marktzelte ins Auge. Zusammen mit hübsch geschmückten Christbäumen flankieren sie den Weg zum Schloss, welches in wechselnden Farben angestrahlt wird und dem Ganzen ein fast märchenhaftes Ambiente verleiht.
KUNSTHANDWERK
Besonders gelungen finde ich, dass die kleinen, fast schon "orientalisch" anmutenden Zelte hauptsächlich von Hobbykünstlern und Kunsthandwerkern belegt sind, die ihre selbstgemachten Produkte wie Seifen, Schmuck, Körbe, weihnachtliche Accessoires, Gestricktes und Gehäkeltes anbieten. Das lädt zum Flanieren und Bestaunen ein, ist aber wegen der überschaubaren Größe nicht überfordernd. Ich selbst hab mir eine handgestrickte, wollene Mütze in einem hübschen, gedeckten Petrolton gekauft, die laut der Verkäuferin an mir très francais aussieht 😂:
KULINARISCHES
Auf dem nördlichen Schlossplatz außerhalb des Hofes gibt es verschiedene kulinarische Angebote, vom typischen Flammkuchen über Bratwurst-Burger bis zu Crêpes. Gegessen habe ich hier nichts, aber einem roten Winzer-Glühwein konnte ich nicht widerstehen: sehr lecker und süffig.
FAZIT
Ich mach's jetzt einfach mal wie Guido respektive die Fashion-Jury
und vergebe jeweils bis zu 10 Punkte. Los geht's:
Das AMBIENTE des Ehrenhofes vor dem Schloss Schwetzingen fand ich ganz zauberhaft, ebenso, dass das Schloss als märchenhafter Hintergrund in verschiedenen Farben angestrahlt wurde. Die hübschen Marktzelte und mit Lichterketten versehenen Christbäume ergaben insgesamt ein stimmungsvolles Bild. Als positiv würde ich auch die überschaubare Größe des Marktes bewerten, und dass selbst an einem Freitagsband wenig los war (verglichen mit dem, was ich von München so kenne!). Allerdings gäbe es bei der Dekoration auch noch Luft nach oben. Und etwas schade fand ich zudem, dass der Markt so "zweigeteilt" war - einmal innerhalb und einmal außerhalb des Schlosshofes. Hier gibt's von mir 8 PUNKTE.
Die KUNSTHANDWERKLICHEN ANGEBOTE waren nett, vor allem durch die hübschen Zelte schön präsentiert, aber insgesamt eher wenig abwechslungsreich oder überraschend. Im Schmuck- und Strickbereich fehlte es mir persönlich etwas an Originalität. Ich vergebe 7 PUNKTE.
Der Glühwein war zwar ausgesprochen lecker, aber die KULINARISCHE Range fehlte mir leider im Ehrenhof zur Gänze, da der Markt zweigeteilt war und ich mit dem Glühwein den Schlosshof nicht verlassen wollte. Also hieß es in meinem Fall: das bisschen, was ich gegessen hätte, konnte ich auch trinken. Und hinterher hatte ich auch keine rechte Lust mehr, noch den zweiten Teil des Marktes nach Essen abzugehen. Deshalb hier leider auch nur 7 PUNKTE.
Macht also insgesamt 22 von 30 möglichen PUNKTEN für den Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt. Bin ja echt gespannt, was die weiteren Weihnachtsmärkte so zu bieten haben... nächsten Sonntag geht's weiter, ich hoffe, ihr seid wieder mit dabei! Habt eine wundervolle Adventszeit!









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