Neues vom Schanierl: Helfer im Alltag und darüber hinaus...

Seit September letzten Jahres arbeite ich wieder Vollzeit. Und sagen wir es mal so: auch meine Freizeit fühlt sich seither etwas "voller" an. Früher - so mit Ende zwanzig beispielsweise - als ich noch belastbarer, abenteuerlustiger, unausgefüllter und gazellengleicher durch den Tag gehüpft bin, hab ich Arbeit, Haushalt, Sozialleben, Bewegung und spontane Einkäufe locker mit links erledigt. Erholung war damals echt überschätzt.

Heute ist das komplett anders. Hahahahahaaa. Nicht nur, dass ich nicht mehr hüpfe, sondern manchmal einfach nur müde umherschlurfe, sondern ich habe auch noch etwas anderes für mich entdeckt: eine tiefe, aufrichtige Wertschätzung für meine freie Zeit. Und zwar nicht als nettes Lückenfüller-Element zwischen To-do-Listen, sondern als das, was sie wirklich ist - lebensnotwendige Regenerationszeit. Ich muss sie also besser planen, um sie wirklich genießen zu können.

Das bedeutet ganz konkret, dass ich meine freien Stunden nicht mehr reflexartig mit Terminen, Erledigungen und "Ach komm, das mach ich schnell noch"-Projekten vollstopfe. Kein Marathon-Wochenende mehr mit Großeinkauf, Fensterputzen und sozialen Pflichtterminen, die sich schon beim Gedanken daran anstrengend anfühlen.

Stattdessen habe ich mich gefragt, was ich in meinem schnöden Alltag ändern könnte, damit mir mehr Zeit und – noch viel wichtiger - mehr Energie bleibt. Quasi welche kleinen Kniffe dafür sorgen, dass sich ein Wochenende auch wirklich wie ein Wochenende anfühlt und nicht wie ein schlecht bezahlter Nebenjob.

Und aus all diesen kleinen Veränderungen sind sie entstanden: meine mehr oder weniger heimlichen Helden des Alltags. Unspektakulär, leise, aber dennoch effektiv schenken sie mir Zeit, schonen meine Nerven und tragen ganz maßgeblich dazu bei, dass ich mich gesünder, ausgeglichener und insgesamt wohler fühle.

Künstliche Intelligenz – mein unerwarteter Arbeits-Booster

Über künstliche Intelligenz wird aktuell ja gefühlt überall diskutiert. Die einen feiern sie als Heilsbringer der Menschheit, die anderen sehen schon das Ende der Zivilisation nahen - inklusive rebellierender Kaffeemaschinen. Ich selbst war anfangs… sagen wir mal: vorsichtig skeptisch. Und jetzt? Inzwischen bin ich bekennende KI-Nutzerin im "Homeoffice". Denn mal Butter bei die Fische: das Ende der Zivilisation naht auch ohne Zutun der KI unaufhaltsam.

In meinem Arbeitsalltag nutze ich die KI vor allem für Entwicklungsberichte. Auch zuvor waren meine Berichte stets sehr gut, wenn ich das mal ganz unbescheiden anmerken darf, aber jetzt sind sie einfach perfekt! Natürlich muss man die KI aber auch dementsprechend "füttern" und das will schließlich gekonnt sein. Sprich: ich musste ihr erst mal klarmachen, wie unsere Berichte aufgebaut sein sollen, ihr meinen Schreibstil näherbringen und sie mit Beispielen versorgen. 

Aber weil die KI ja nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen kommt, muss ich inzwischen nur noch die wichtigsten Eckdaten eingeben - Alter, Schule, Diagnosen, Stärken, Auffälligkeiten, Fortschritte, Förderbedarf des jeweiligen Kindes. Oft völlig ungeordnet, in Stichpunkten oder halben Sätzen. 

Und dann passiert die Magie: die KI macht selbst aus halbausgegorenem Gestammel in Sekundenschnelle einen professionellen, wertschätzenden, fachlich korrekten Bericht. Krass. Ohne dass ich jedes Wort zehnmal umformulieren muss. Mein persönliches Highlight: die von der KI ausgearbeiteten SMARTen Ziele. Wer in der Jugendhilfe arbeitet, weiß: Ziele sollen spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein. Klingt supi - war für mich aber immer der Teil, der mich fast zur Verzweiflung gebracht hat. Jetzt spezifiziert die KI mir diese Ziele einfach aus meinen Stichpunkten heraus. Fast schon erschreckend

Mein Fazit: ich habe ein günstiges Monatsabo abgeschlossen - und es lohnt sich für mich absolut. Ich spare unglaublich viel Zeit. Statt stundenlang an Formulierungen zu feilen, kann ich mit einer Tasse Kaffee in meinem schönen Zimmer sitzen und den Nachbarskindern beim Schneemannbauen zuschauen... 😂


Einkaufen oder einkaufen lassen - das ist hier die Frage

Mein Einkaufsmuster sah lange Zeit ungefähr so aus: nach der Arbeit fiel mir plötzlich wieder ein, dass zu Hause das Klopapier verdächtig knapp wird, keine Milch mehr im Kühlschrank steht und sich auch sonst wohl nichts Essbares finden lässt, das den Namen ausgewogene Mahlzeit verdient. Also schnell noch in den Supermarkt geflitzt. Natürlich ohne Stofftasche und mit dem Ergebnis, dass sich zuhause bereits ein beachtlicher Turm aus eigentlich wiederverwendbaren Taschen stapelte.

Und wenn es schnell gehen muss, greift man zudem eher wahllos ins Regal, steht gefühlt eine halbe Ewigkeit an der Kasse - und wiederholt das Ganze am nächsten Tag gleich nochmal. Ein System hatte das alles nicht. Spätestens nachdem der freie Freitag auch noch wegfiel, war klar: das muss sich dringend ändern. Denn am Samstag hab ich logischerweise absolut keine Lust, Einkaufstaschen durch die Gegend zu schleppen. Meine Freizeit ist mir viel zu wertvoll, um sie zwischen Kühlregal und Kassenband zu verbringen.

Die Lösung: ich lasse einkaufen. Oder besser gesagt: Ich lasse liefern. Ein Einkaufs-Lieferdienst bringt mir nun regelmäßig meine Lebensmittel zum Wunschtermin nach Hause. Und nicht nur bis vor die Haustür, nein, die (wieder zu verwendenden) Tüten werden mir brav bis in den ersten Stock getragen, die alten Behältnisse gleich wieder mitgenommen, so dass ich selbst nur noch einräumen muss. Der Wahnsinn!

Keine Schlepperei. Keine Last-Minute-Einkäufe. Keine „Mist, schon wieder vergessen“-Momente auf dem Heimweg. Und Einkaufslisten? Die schreibe ich direkt in der App, sobald mir etwas einfällt. Wenn der Wocheneinkauf ansteht, landet alles im Warenkorb, ich wähle ein Zeitfenster und tadaa: punktgenau klingelt es an der Tür. Bezahlt wird online, sogar das Trinkgeld ist schon erledigt.

Sogar Pflanzen wie hier die Hyazinthen, Drogerieartikel wie Shampoo oder Deo werden geliefert.
Die Tiefkühl-Produkte kommen tatsächlich tiefgefroren an - und nicht schon halb aufgetaut...

Mein Fazit: Ja, liefern lassen kostet insgesamt etwas mehr. Aber: ich kaufe gezielter, lasse mich weniger zu Spontankäufen verleiten - und spare dadurch unterm Strich sogar Geld. Eine Mitgliedschaft lohnt sich ebenfalls, denn damit werden viele Produkte günstiger. Ich bin echt begeistert. Diese Art einzukaufen spart mir Zeit, Nerven und Rückenschmerzen. Und als Bonus ist die Auswahl an Bio-, regionalen und veganen Produkten auch noch richtig gut.

Auch (und gerade) bei schweren Sachen: Bring- und Abholdienste nutzen

Wie ihr wisst, habe ich im Januar damit begonnen, meine Wohnung von ihren "zusammengewürfelten Post-Studentenmöbel-Jahren" zu befreien und insgesamt etwas ruhiger, klarer und "erwachsener" zu gestalten. Das alte, durchgesessene Sofa war dabei nur der Anfang – diverse andere Möbelstücke hatten ihr Lebensende ebenfalls mehr als erreicht.

Früher wäre das Ganze ungefähr so gelaufen: ich hätte jemanden mit Auto organisiert (meistens den Freund), wir hätten Stunden gebraucht, das tonnenschwere Sofa ins Wageninnere zu wuchten, wären genervt zum Wertstoffhof gefahren und hätten uns dort mindestens einen Bandscheibenvorfall eingehandelt. Danach hätten wir uns entkräftet ins Möbelhaus geschleppt und spätestens beim Versuch, die riesigen Kartons ins Auto zu bekommen, angefangen zu streiten.

Und allerspätestens zuhause - beim Hochtragen - hätten wir gejammert, geflucht und uns gegenseitig angemault. Denn mal ehrlich: nicht unterschiedliche Lebensentwürfeunerfüllte Erwartungen oder schlechte Kommunikation sind die wahren Beziehungskiller. Nein, es ist der IKEA-Besuch an einem Samstag. Ha!

Für den Sch**ß bin ich inzwischen definitiv zu alt. Die neue Couch habe ich mir selbstverständlich liefern lassen - inklusive Rücknahme der alten. Voll der Luxus? Vielleicht. Auch alle anderen neuen Möbelstücke - vom Vitrinenschrank über das Regal bis hin zu den neuen Akustikpaneelen, die jetzt dessen Rückwand schmücken - wurden mir gegen Aufpreis von halbwegs jungen, fitten Menschen in die Wohnung getragen. Kein Schleppen, kein Fluchen, keine Diskussionen. Einzig das Aufbauen habe ich übernommen, aber das ist ja nicht so das Problem.

Und der Keller? Die alten Möbel und Regalbretter, die dort lagern (inklusive Dingen, von denen ich teilweise gar nicht mehr weiß, dass ich sie besitze), werden im Frühjahr definitiv vom Sperrmülldienst fachgerecht entsorgt. Ich trag dieses Zeug jedenfalls nicht mehr die Treppen hoch. Diese Phase meines Lebens ist abgeschlossen. So schaut's nämlich aus.

Mein Fazit: ja, Bring- und Abholservices kosten Geld. Aber wie viele Sofas, Matratzen oder Vitrinenschränke kauft man realistisch gesehen im Leben? Eben. Und wenn mein Keller irgendwann tatsächlich den Status eines übersichtlichen Stauraums erreicht (was seit Jahrzehnten nicht der Fall ist), dann freue ich mich darüber sicher mehr als über jeden Bandscheibenvorfall.

Urlaub und Reisen – bitte entschleunigt und mit Mehrwert

Ja, doch. Ich reise immer noch wahnsinnig gern. Ich liebe es, in andere Kulturen einzutauchen, fremde Gerüche einzuatmen, Dinge zu probieren, die ich nicht aussprechen kann, und mich durch neue Landschaften zu bewegen. Und Urlaub heißt für mich definitiv Bewegung – körperlich wie geistig. Drei Tage regungslos wie ein gestrandeter Seelöwe im Sand liegen? Gar nicht meins.

Was ich allerdings seit ein paar Jahren festgestellt habe: dieses "Ich starte in A, fahre schnell nach B, schaue kurz bei C vorbei und komme völlig erledigt in D an"-Reisen stresst mich unglaublich. Kaum ist man nämlich in D angekommen, weiß man schon nicht mehr, wie es in A eigentlich war - außer, dass man dort auch zu wenig geschlafen hat. Dafür ist mir meine Energie inzwischen zu schade. Zudem finde ich es irgendwie respekt- und würdevoller, länger zu verweilen.

Wohnen in Bangkok... August 2024

Ähnlich geht es mir mit günstigen Hotels, Hotelrestaurants oder gar Hostels. Ja, ich weiß - hab ich früher auch gemacht. Mit Gemeinschaftsbad, fremden Socken auf dem Boden und Frühstück um Punkt 7:30 Uhr. Heute bin ich sehr dankbar, dass ich mir das nicht mehr antun muss. Stattdessen gönne ich mir hübsche Apartments, gerne mit Pool und Platz zum Atmen. Luxus ist für mich inzwischen Ruhe, Raum und ein eigener Kühlschrank.

Vor ein paar Jahren habe ich angefangen, mir ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie ich meinen vierwöchigen Sommerurlaub eigentlich verbringen möchte. Das Ergebnis: Ich will wohnen, nicht ständig weiterziehen. Am liebsten quartiere ich mich daher für mehrere Wochen an einem Ort ein - in einer Ferienwohnung mit allem Drum und Dran. Eigene Küche, eigenes Bad und vor allem: kein täglicher Reinigungsservice, der mich zwingt, vormittags panisch die Wohnung zu verlassen.

Von diesem temporären "Wohnort" aus kann ich jederzeit Ausflüge machen - oder eben auch nicht. Ich kann wandern gehen, schwimmen, ein Fahrrad mieten oder einfach nur die nähere Umgebung erkunden. Oder ich bleibe zu Hause, lese ein Buch und tue so, als hätte ich dort schon immer gewohnt. Der große Vorteil: maximale Flexibilität. Kein durchgetakteter Reiseplan, kein "das habe ich aber gebucht, also muss ich jetzt los".

Wohnen in London... August 2025

Ein weiterer Pluspunkt: Essen. Ja, man kann die regionale Küche ausprobieren – muss aber nicht jeden Abend allein im Restaurant sitzen und so tun, als würde man gerade wahnsinnig spannende E-Mails lesen (ich hasse es). Man kann selbst kochen, lokale Märkte entdecken oder mittags unter Menschen sein und abends ganz für sich. Sozialkontakt nach Bedarf, Rückzug jederzeit möglich - für mich ein Traum.

Und wenn es einem an einem Tag mal nicht so gut geht? Dann bleibt man einfach zuhause. Kein Kofferpacken, kein Weiterziehen, keine schlechte Laune im Zug. Man lernt Land und Leute automatisch viel intensiver kennen, wenn man länger bleibt: den Bäcker, der irgendwann grüßt, die Buslinie, die man plötzlich versteht, und den Lieblingsstrand, der nicht bei Google Maps steht.

Meine Ferienwohnung mit Blick und Pool für kommenden August

Mein Fazit: Dieses "Wohnen in..."-Konzept ist für mich aus all diesen Gründen genial. Auch für den August habe ich mir wieder eine feste Bleibe gesucht - in Europa, mit Meerblick, Pool, Wander- und Radfahrmöglichkeiten, gutem Busnetz, Städten zum Bummeln und genügend Raum für spontane Landflucht. Alles kann, nichts muss. Genau so fühlt sich Urlaub für mich richtig an.

🌟🌟🌟🌟🌟🌟

Das waren sie. meine bisherigen Helferlein, die mir den Alltag und den Urlaub vereinfachen und versüßen... aber ich weiß, da geht noch weitaus mehr. Ich sag nur: Fußpflege, Kosmetik, Bewegung und Sport... sicher lässt sich das ein oder andere noch für mich verbessern respektive, wie man so schön sagt, "outsourcen". Welches sind eure Helfer im Alltag und Urlaub?

Kommentare

  1. Gegen den Lieferdienst wehre ich mich noch - da scheint sich aber hinsichtlich Verpackungsmüll einiges positiv getan zu haben. Dafür bin ich beim Sauf-Wisch-Roboter eingeknickt. So ein kleiner Staubi, der hinter uns her saugt, war ja immer ein unerfüllter Traum. Mein Mann hatte Sorge, dass er über das Ding drüber fliegt und sich den Hals bricht. Selber Mann, der mir vor zwei Tagen eröffnet hat, dass die Teile gerade günstig zu haben wären. Ich bin mal gespannt, ob das unser Leben tatsächlich erleichtert. Meine Erwartungen sind hoch 😄.
    Liebe Grüße!

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    1. Also, ich rate ja vom Sauf (!)-Wisch-Roboter ab! :-)))) Hihi, versteckt eure Alkoholvorräte...! :-DDD
      Bei meiner kleinen Wohnung wäre der pausenlos unterfordert und käme vermutlich auf lauter blöde Ideen... aber würde ich größer wohnen, hätte ich mir so ein Ding sicher schon angeschafft.
      Mein Einkaufslieferant bringt alles in recycelten Taschen und nimmt die alten wieder mit. Er beliefert außer mir ja auch noch andere in der Gegend, also ist das nachhaltiger, als wenn ich mit dem eigenen Auto (was ich nicht habe) die Einkäufe erledigen würde.
      Liebe Grüße!

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    2. Oje, da hab ich dem Staubi wohl schon einen neuen Spitznamen verpasst 🫣😄

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  2. Das finde ich ja klasse, wie Du Dir zu helfen weißt und Dir helfen lässt.
    Das mit dem Einkaufen habe ich zu Corona-Zeiten auch so gemacht. Und überlege es für die Zukunft wieder. Du hast mir heute einen guten Anstupser gegeben. Du musst aber auch einen besonderen Lieferservice haben, der so pünktlich liefert.
    Urlaub in Ferienhaus oder Ferienwohnung ist auch genau unser Ding. Auch aus den von Dir genannten Gründen. Viel mehr Freiheit in der täglichen Urlaubsgestaltung. Da bin ich dann schon gespannt, wo es Dich im August hinträgt. Schaut ja südlich aus...
    KI und ich sind noch nicht befreundet. Aber wenn es Dir so hilft im beruflichen Kontext, dann ist das bestimmt eine tolle Sache. Die persönliche Note wird bei Dir ganz sicher nicht vergessen, das finde ich beruhigend.
    Wir haben seit einiger Zeit eine kompetente Putzhilfe, das ist für uns echte Lebensqualität. Darüber freue ich mich jede Woche.
    Ja, ein Schanierl kann auch Schanierl sein, wenn es machen lässt! :-)
    Einen gemütlichen Sonntag auf der Couch wünscht Dir herzlich,
    Sieglinde



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    1. Danke! Ich bin bei knuspr.de - und in München ist das eh kein Thema (in Nürnberg sicher auch nicht), die liefern überall. Und die Zeitfenster sind 15Minuten-Fenster. Falls sie (wie einmal geschehen wegen Glätte auf der Straße) zu spät kommen, bekommst du eine sms. Was ich wie gesagt am Besten finde, ist, dass sie immer freundlich und gut gelaunt die Einkäufe zu mir hinauf tragen, ich wohne zwar nur im 1. Stock, aber mit zwei Treppen - und wenn man zu schleppen hat, ist das nicht so doll.
      Und im Urlaub war es ehrlich gesagt schon immer so, dass ich zwar auch die Abwechslung und Bewegung suche, aber dass mir dieses Umherziehen nie so gut gefallen hat. Irgendwie find ich es schön, mehr "in die Tiefe" zu gehen, und Ort und Menschen besser kennenzulernen. Sich auf was einzulassen. Das gefällt mir. Und bequemer ist es sowieso...
      Bei der KI ist mir die persönliche Note im beruflichen Kontext gar nicht so wichtig... ich muss nur immer aufpassen, dass es nicht zu "perfekt" klingt :-)))
      Eine Putzhilfe macht den Alltag auch ganz bestimmt leichter. Ich mit meinen 40 qm brauch zwar keine, aber mein Vater hatte eine, und ich wusste das auf alle Fälle zu schätzen!
      Ich glaub auch, aber delegieren musste und muss ich ernsthaft lernen, das ist für mich gar nicht mal sooo einfach :-))))
      Danke, hab du auch einen gemütlichen Sonntag! (Hab vorhin eine Bestellung losgeschickt!)
      Herzlich, Maren

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  3. Seit dem Lockdown nutze ich Lieferdienste. Zunächst, um den kranken Mann zu schützen und später dann auch mich nach Bandscheibenvorfall und Arthrose. Das habe ich beibehalten. Auf dem Smartphone notiere ichmir, wenn es mir auffällt, was zu besorgen ist. Frau kauft wirklich nur ein, was gebraucht wird. Und das ist so viel weniger als Single.
    Auch Bettbezüge gebe ich inzwischen zum Waschen & Mangeln ( es ist herrlich, unter solch ein Bettzeug zu schlüpfen ).-
    Deine Freude über den KI- Helfer beim Schreiben von Entwicklungsberichten kann ich nachvollziehen. Ich habe zwar gerne auf jedes Kind persönlich gemünzt ein Zeugnis geschrieben - aber es ist arg viel Zeit dabei draufgegangen. Und dann noch mal, wenn der PC abgestürzt ist oder falsch gespeichert wurde. Ich hab da Erinnerungen an herzzerreißende Erfahrungen.
    Das Leben ist schon schwer genug in vielerlei Hinsicht, sollte frau es sich anderweitig bequemer machen.
    Sonntagsgrüße!
    Astrid

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    1. Ja, es ist wirklich praktisch und gerade als Single kaufe ich gezielter ein.
      Das mit den Bettbezügen ist auch eine gute Idee! ich kann mir vorstellen, dass es eine Wohltat ist, in so einem Bettzeug zu schlafen. Hätte ich einen Bürojob und müsste mich akkurat kleiden, würde ich sicher auch bügeln lassen.
      Bei den Berichten ist es vor allem die Zeitersparnis. Ich weiß schon, was mir bei jedem Kind wichtig ist, aber die korrekten, wertschätzenden Formulierungen waren es immer, an denen ich mich aufarbeitete! Vor allem die Ziele... von daher ist das jetzt sowas von besser...
      Danke, dir auch herzliche Sonntagsgrüße!
      Maren

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  4. sehr interessant dein Bericht ;)
    KI stehe ich auch eher skeptisch gegenüber..
    aber es gibt ja unendliche Möglichkeiten sie zu nutzen
    und für dich ist sie anscheinend ein großer (Zeit) Gewinn ..

    da ich genug Zeit habe (oder auch nicht.. bin ja Rentnerin hihi )
    fahre ich selber einkaufen ..
    meist einmal die Woche samstags und da kommt in der Regel das Gleiche
    in den Einkaufswagen.. ;)
    als berufstätiger Mensch ist der Lieferdienst für dich natürlich perfekt..

    hat das Scharnierl in deiner Wohnung jetzt ausgedient??
    Kein feilschen mehr um cm beim Stauraum?
    Ich werde nichts Neues mehr anschaffen..
    die Möbel die ich habe werden die letzten Jahre mit mir noch aushalten ..

    deine Überlegungen zum Urlaub zeigen wie sich die Bedürfnisse im "Alter"
    oder besser gesagt beim älter werden doch ändern..;)
    Du hast die "stürmischen" Zeiten erlebt und brauchst das jetzt nicht mehr
    wenn man es sich leisten kann so eine Wohnung auf längere Zeit zu mieten finde ich das ideal ..
    so richtig in Hotels haben wir früher auch nicht Urlaub machen können
    da waren die Ferienwohnungen noch günstiger zu haben
    kam auch nicht oft vor.. oder wir wohnten bei Bekannten
    ich habe in den letzten 2 Jahren Busreisen gemacht ..
    das war schön aber auch anstrengend
    ich muss mich ja auch nicht vom Arbeitsalltag erholen .. ;)
    da wünsche ich dir jetzt schon mal viel Spaß in deinem Urlaub..
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Vielen Dank!
      Ja, ich weiß vor allem inzwischen, wie ich die KI nutze - die Berichte brauchen keine "persönliche Note", aber die könnte ich anschließend beim "Korrigieren" noch reinbringen.
      Ich denke, wenn man nicht mehr arbeitet, ist das Einkaufen auch eine Abwechslung bzw. Gelegenheit, rauszukommen. Das ist was ganz anderes, genau wie Busreisen, die zwar irgendwie anstrengend sind, aber du sagst ja schon, du musst dich ja nicht cvom Arbeitsalltag erholen.
      Als Rentnerin würde ich sicher wiederum vieles verändern, aber das Einkaufen (zumindest die schweren Sachen) würde ich mir sicher weiterhin liefern lassen, das ist so bequem! :-)
      Vielen Dank, viel Freude dir bei deinen Ausflügen und Busreisen!
      liebe Grüße
      Maren

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  5. Deine Ferienwohnung für den Sommer sieht sehr nach mediterraner Umgebung aus, ich bin gespannt, wo es heuer hingeht. Im Urlaub machen wir es seit jeher am liebsten genauso, nicht immer, aber die Vorteile überwiegen, genau wie du schreibst! Nur waren es noch nie 4 Wochen am Stück, höchstens 3.
    Den Service für "normalen" Einkauf oder für Essenslieferungen nutze ich gar nicht, wir haben einen Supermarkt direkt gegenüber und holen selten einmal für den arg schnellen Hunger ein Kebap in der Nähe. Aber sonst nutzen wir Entrümpelungs-, Umzugsdienst, Möbellieferung, Fußpflege und so. Eine Putzhilfe wäre fein, aber so schwierig zu finden...
    KI für deine Zwecke klingt toll, eine Freundin nutzt sie auch für Übersetzungen ins englische, ich habe solchen Bedarf in der Rente nicht mehr, aber früher wäre es schon hilfreich gewesen! Aber wenn du etwas gugelst oder fragst, nutzt du heutzutage sowieso KI, man muss nur die Ergebnisse kritisch betrachten! Das tun wir (in unserem Alter) sowieso! Alles Liebe!

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    1. Ist ja noch eine Weile hin... aber ich bin selbst gespannt, wie es mir gefällt.
      Ich hab mich so an die 4 Wochen gewähnt, dass ich es mir anders gar nicht mehr vorstellen kann - höchstens noch länger :-))))
      Bei mir gibt es nur einen Discounter um die Ecke, und das Angebot konnte ich irgendwann wirklich nicht mehr sehen... aber wenn es für euch so praktisch ist, dann braucht ihr ja keinen Lieferdienst.
      Dafür brauche ich keine Putzhilfe bei meiner Miniwohnung, aber wenn ich größer leben würde, würde ich mir das auch wünschen. Fußpflege hab ich noch nicht ausprobiert, aber das steht demnächst an! :-)))
      Oh ja, ich gehe jeden Bericht selbstverständlich nochmal durch und "korrigiere" ihn. Aber je mehr Vorgaben man der KI macht, desto besser arbeitet sie.
      Alles Liebe!

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  6. Liebe Maren, Dein Post ist ja diesmal so richtig voll. Ich bin und bleibe ein Gegner von KI. Das mag ja einige Vorteile und Annehmlichkeiten bringen, aber man begibt sich immer mehr in eine Abhängigkeit, die nicht mehr zu kontrollieren ist. Und noch dazu die Lieferung persönlicher Daten und Vorlieben ohne zu wissen, wer dahintersteckt.
    Liefern lassen ist sicher eine feine Sache vor allem Möbel, die dann auch noch aufgestellt werden und die Verpackung auch gleich mitnehmen. Ich verstehe Dich schon.,dass Du wertvolle Zeit für Dich gewinnen willst bei Deinem anfordernden Beruf. Im Urlaub nehmen wir auch gerne Appartements, da ist man einfach flexibler. Schöne Aussicht von deiner zukünftigen Ferienwohnung. Ich kann leider nicht daraus die Destination schließen. Europa am Meer lässt ja einige Optionen offen.
    Alles Liebe und eine gute Zeit
    Violetta

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    1. Liebe Violetta, ach weißt du, wir haben unsere Seelen eh schon an Google verkauft, glaubst du nicht, dass deine persönlichen Vorlieben bereits bekannt sind? :-DDDDD Nix für ungut, aber es gibt sogar schon Bild-Beweismaterial... warte nur, bis auch bei uns die LGBTQ-feindliche Regierung am Ruder ist. Ich mach nur Spaß...!
      Ja, leider werden die Wochenenden immer kostbarer und die will ich nicht mit schnöden Lebensmitteleinkäufen und Co verbringen... :-DDD
      Die Aussicht ist der Burner, stimmt, das war am Ende der auschlaggebende Punkt!
      Hihi, warte ab... :-DDD
      Alles Liebe und eine gute Zeit,
      Maren

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  7. Wenn ich es mir recht überlege, dann nehmen wir kaum solche Hilfen in Anspruch. Einkaufen tun wir eigentlich gerne gemeinsam, 1x die Woche reicht völlig aus, meist Samstags. Da genehmigen wir uns erst ein gutes Mittagessen im sehr angenehmen Restaurant der Seniorenwohnanlage im Ort und hinterher gehts ab zum Einkauf. In den Wagen kommt i.d.R. nur das, was auf der (Papier!)-Liste steht. Das sorgt dann auch dafür, dass wir nie Lebensmittel wegschmeissen müssen.
    KI ist mir nicht geheuer- vor allem das nicht, was im Hintergrund mit Sicherheit abgeht. Und ausserdem gäbe es für mich auch keine Möglichkeit, sie sinnvoll einzusetzen. Wir fahren nicht in Urlaub, dieses Thema fällt somit auch flach. Einzig bei einem allfälligen Umzug würden wir ein Unternehmen in Anspruch nehmen, genauso wie ein Putzinstitut zur Endreinigung der alten Wohnung. Das wollen wir uns echt nicht mehr antun! Inzwischen leben wir das 18. Jahr in der selben Wohnung, und es sieht mit aller Wahrscheinlichkeit nicht nach einem Umzug in absehbarer Frist aus. Neue Möbel brauchen wir auch keine, wir lieben unsre alten.
    Einzig meine Zehennägel lasse ich mir von meiner Schwester pedicuren, weil ich aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr an die Füsse rankomme, ohne mir einen weiteren Rückenschaden zu holen..... Und im Sommer helfen ein paar Kollegen von HH beim Abladen und Stapeln mehrerer Tonnen Heu für die Dicken. Für Kosmetik etc. fehlt mir das Geld. Einzig zum Coiffeur gehe ich alle 5 oder 6 Wochen, der ist aber, weil er keine Angestellten und einen klitzekleinen Salon hat, recht günstig. Das wars dann auch schon.
    Viel wichtiger ist mir über Alles gesehen aber, mein Arbeits-Pensum möglichst tief zu halten. Inzwischen bin ich bei 65% angelangt, das reicht völlig. Ich habe mein Leben lang ohne jegliche grösseren Pausen gearbeitet, jetzt gönne ich mir auf diesem Weg die freie Zeit, die ich dringend benötige.
    Einen gemütlichen Abend dir, herzliche Grüsse!

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    1. Euer Einkaufritual klingt wirklich schön und entspannt... ich lasse auch nur 1 mal die Woche liefern. Leider habe ich ja kein Auto mehr, das ist ein ausschlaggebender Faktor, und bei mir um die Ecke gibt es nur so einen Discounter, das wollte ich mir auch nicht mehr antun.
      Mit der Fußpflege geht es mir ähnlich... hab nur noch kein passendes Studio gefunden - die meisten schrecken mich eher ab :-DDD
      Ich verstehe dich vollkommen wegen der Reduzierung deines Arbeitspensums. ich hätte wirklich auch lieber weniger Stunden, aber das krieg ich nur als Springerin, und das hab ich die letzten drei Jahre versucht... nö. Die Nachteile überwiegen. Mir macht die Arbeit ja grundsätzlich Freude und sie gibt mir Sinn, also ist es mir definitiv so lieber.
      Danke, dir eine schöne neue Woche, herzliche Grüße!

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  8. Liebstige Maren,
    also ich lach mich gerade über den Sauf-Wisch-Roboter von Queen All kaputt 😂 Wenn man mal einen Saufkumpan benötigt, der danach auch noch den Dreck wegmacht, ist das doch perfekt!!! Wir haben stattdessen seit vielen Jahren eine Putzfrau, die alle 14 Tage zu uns kommt (ohne zu saufen) und sich der mMn unangenehmeren Hausarbeiten annimmt, von Bügeln über Bad und Küche gründlich durchwischen, Fenster putzen etc. (denn ich war noch nie eine begeisterte Hausfrau, will auch keine mehr werden und stehe dazu) und einen sehr heilsamen Masseur, der sich unsere Rücken dann meist am Abend desselben Tages vorknöpft, dann müssen wir nicht extra für ihn aufräumen 😝 - und soweit ich weiß, säuft er auch nicht, zumindest nicht bei uns 😉.
    Ich kann dich so gut verstehen - es gibt einfach Dinge, die im Lauf der Jahre beschwerlicher werden oder die sich einfach überlebt haben. Und dann darf was Neues, Anderes anfangen. Bei uns hört ja jetzt auch die Zeit der besonders anstrengenden Reisen auf. Ich möchte keine davon missen, aber wir wissen eben auch, wann's besser genug ist. Und unser in Planung befindlicher Umzug in die Seniorenresidenz ist auch so ein Teil des bequemeren Lebens. Wobei wir ja nicht NUR bequem leben. Wir investieren unsere freie Zeit in unsere Gesundheit - wir gehen viel ins Fitnesstudio, wandern, walken, laufen, kümmern und um gesundes Essen etc., aber weil das alles Zeit braucht, müssen wir eben auf anderen Seiten reduzieren. Und so ähnlich machst du es auch. Ich finde es prima, dass du deine Vorlieben und Grenzen kennst und beachtest - das ist ein wichtiger Baustein für ein zufriedenes Leben.
    Was die KI betrifft - ja, die lässt mich auch manchmal staunen. Mich unterstützt sie bei manchen Formulierungen und Kürzungen (nicht nur im Blog, aber auch), beim Identifizieren von Tieren - und inzwischen (als App) auch beim gesünderen Ernähren, das mir auch schon ganz nett beim Abnehmen geholfen hat. Und ja, was das Ende der Zivilisation betrifft bin ich ganz bei dir... Aber den Gedanken sollten wir vielleicht ein bisschen verdrängen - z.B. mit Hilfe eines Sauf-Roboters (der von mir aus auch gerne dann noch wischen darf)...
    Oh, auf deine nächsten Ferien bin ich schon sehr gespannt - das sieht toll aus!!!
    Liebste Drückers von der Traude
    rostrose.blogspot.com/2026/02/reisebericht-2025-vancouver-teil-1.html

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    1. Liebstige Traude,
      hihihi, ja, der war gut... ich stellte mir gleich vor, dass man alles wegschließen muss, sonst kommt der tagsüber nur auf dumme Gedanken - bei meinen 40 qm definitiv! :-DDDD
      Eine Putzkraft ist wirklich super, das hab ich bei meinem Vater gemerkt, der hatte eine solche "Perle"... die war auch in der Lage, meinen Vater ein wenig zu bespaßen, das war zudem ein Bonus. Für eine größere Wohnung lohnt sich das absolut. Ich lebe allein, und da mache nur ich selbst die Unordnung - aber da ich meist nicht da bin, schaff ich auch das kaum :-))))
      Ja, das mit dem Umherreisen war mir persönlich früher schon zu viel, hat ja auch was mit persönlichen Vorlieben zu tun als mit dem "Alter". Aber das ist natürlich auch ein Aspekt. Wie gesagt, ich bewundere euch mit dem Aussuchen und Planen der Seniorenresidenz.
      Die KI hilft mir auch deshalb, weil ich weiß, was man von ihr erwarten kann und was nicht. Ich glaube nicht, dass sie "denkt", aber sie sammelt in Sekundenschnelle Informationen und formuliert darauf perfekte Sätze. Das reicht mir völlig.
      Danke!
      Liebe Drücker und Grüße bis bald,
      Maren

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  9. Das klingt alles ganz vernünftig, und so wie ich Dich kennengelernt habe, auch passend für Dich.
    Mein Job ist das "schaffen von IT" und auch hier ist es so, dass die KI einem das Leben ungemein erleichtern kann und viele Stunden, Tage und Wochen Arbeit spart. Oder ums Verrecken nicht vom Holzweg zu bekommen ist.
    Ich bin da tatsächlich ein bisschen paranoid und Teile meine innersten Gedankten tatsächlich höchst ungern mit ihnen (es gibt da durchaus unterschiedliche Brüder und Schwestern).
    Ich nutze sie um Dinge strukturieren zu lassen, finde mich aber selten in den Formulierungen wirklich wieder. Mit den Tatsachen und Details haben sie es alle nicht so, auch wenn man ihnen vorgibt, was man erwartet. Kontrolle ist eigentlich immer notwendig. Z.B. was Jahreszahlen bei Musik und Details für meine Radiosendungen betrifft. Sie schreibt halt allen Müll zusammen, den sie irgendwo findet. Wirft Zeitpunkte, Orte und Personen durcheinander. Und hat wirklich null Ahnung von Musikstilen, Künstlern und wie diese eben WIRKLICH klingen, was passt, was gar nicht.
    Alles was ich mir merken will und muss, muss ich mit der Hand schreiben. Deshalb gibt es hier auch gefühlt 98 To-Do-Listen mit unterschiedlichen Zeithorizonten.
    Einkaufen fahre ich in der Regel 2 - 3 mal pro Woche. Und manchmal sind das auch die einzigen Gelegenheiten an denen ich das Haus verlasse - sieht man jetzt mal von den 2 -3 Sportterminen ab, die hier häufig zusammenfallen.
    Sonst mag ich es am allerliebsten, wenn ich gar nichts vor habe. Einkaufen kann, wann ich will, kochen was ich will, zum Sport gehen, wie ich will, schlafen so lange ich will, waschen, wenn ich will. Ja. Ich mache zwischenzeitlich nur noch, was ich will. Also ich arbeite natürlich schon noch. :-) Aber auch hier habe ich den großen Vorteil, dass ich das tun kann, wann ich möchte.
    Was ich nicht will, ist "altes Gerümpel" vom 2. OG/Speicher rüber in "Rudis Garage" schleppen/lassen, damit der noch zu vereinbarende Sperrmüll die Sachen dann mal abholen kann. So einen Entrümpelungsdienst gibts hier am Ort leider nicht. Das wäre eine feine Sache.
    Spätestens, wenn man die 40 überschritten hat, sollte man es sich irgendwie leisten können einen Umzug "machen zu lassen". Sowohl was die eigene Gesundheit, als auch die der Freunde und deren Nerven betrifft.
    Ich bin also ganz bei Dir und Deinen Ausführungen
    BG Sunny

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    1. Na ja, in so einen Bericht fließen ganz sicher nicht meine innersten Gedanken, und mir ist auch klar, wo die Grenzen der KI sind, natürlich lese ich alles nochmal Korrektur. So lange es nur um Formulierungen, Synonyme und einen wertschätzenden, korrekten Schreibstil geht, finde ich die KI wie gesagt perfekt - der Inhalt stammt ja auch weiterhin von mir. Aber gerade bei Formulierungen arbeitet man sich manchmal auf.
      Klar, du arbeitest im Homeoffice, da kann ich mir gut vorstellen, dass du das Einkaufen nutzt, um mal "rauszukommen". Bei mir ist es so, dass ich unter der Woche mit den Kids wirklich genug draußen bin und auch Bewegung habe, und außerdem kein Auto. Bei mir um die Ecke ist nur ein Discounter und dessen Angebot ödet mich inzwischen echt an.
      In der Freizeit (fast) nur noch tun, was man möchte, ist super und auch mein Ziel! :-)))
      Liebe Grüße, Maren

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  10. Das machst Du vollkommen richtig. Man spürt einfach auch was man nicht mehr selbst machen sollte.
    Einkaufen gehe ich selbst, nehme ja meine Mutter mit für den Wocheneinkauf. Aber alles was sonst so her muss, was ich vor Ort schwierig bekomme, wird geliefert. Das geht einfach nicht anders.
    Im Urlaub kann es gerne entspannt sein. Alles kann, nix muss.
    Freizeit in der ich tue was ich will ist wichtiger geworden. Ich mache deshalb keine Termine, die nicht unbedingt sein müssen.
    Liebe Grüße Tina

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    1. Danke! Ja, außerdem kann ich mir das alles inzwischen auch leisten :-)))
      Bei mir um die Ecke ist nur ein Discounter und außerdem habe ich ja kein Auto - das waren zudem die ausschlaggebenden Faktoren für den Lieferdienst.
      Ja, du hast es in Hongkong ja auch so beschrieben, man muss sich nicht durch die Stadt schleppen von einer Besichtigung zur anderen... Termine hat man ja zuhause schon genug! Und die bitte möglichst nicht in der Freizeit, genau.
      Viel Spaß weiterhin im Urlaub, liebe Grüße Maren

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  11. Deine Alltagshelfer sind großartig, liebe Maren, vor allem, weil sie zeigen: Man darf es sich leichter machen. OH JA! Einfach so! KI, Lieferdienste, Möbel schleppen lassen – alles absolut legitime Energie-Sparmaßnahmen, insbesondere in meinem Alter! Love it! 😂
    Ich gehe schon seit langer Zeit nicht mehr einkaufen, weil es zum Hobby meines Mannes geworden ist. Gott sei Dank! 😂 Ich nutze noch die kostenlose Version von KI, da ich momentan nur an allgemeinen Informationen und ein paar Fotos für den Blog interessiert bin. Ich liebe es zu schreiben und meine eigenen Ideen in meine Texte einfließen zu lassen. Sobald ich jemand anderen damit beauftrage, verliert das Bloggen seinen ganzen Sinn, und dann ist es besser, damit aufzuhören. Vielleicht wird das jetzt „altmodisch“, aber für mich bedeutet es Gehirntraining. 😂 Ich glaube aber, dass es für Berufstätige eine großartige Hilfe ist.
    Nachdem ich viele Jahre lang neue Orte erkundet habe, reise ich heute vor allem, um Familie und Freunde zu besuchen – weil ich eben nicht weiß, wie lange das noch möglich sein wird. Und im Gegensatz zu dir liebe ich Hotels mit vielen Sternen, 😂 allen Annehmlichkeiten und am allerliebsten direkt am Strand! 😎
    Aber genau das mag ich so an deinem Text: Es gibt nicht den einen richtigen Weg, sondern nur den, der sich gerade richtig anfühlt. Danke fürs Teilen und fürs Mutmachen, das Leben ein bisschen leichter zu nehmen!
    Gruß & Kuss,
    Claudia

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    1. Danke, liebe Claudia - oh nein, natürlich gibt es nicht nur EINEN richtigen Weg, nur den richtigen für einen selbst! Und was du über den Einsatz von KI im Blog schreibst, sehe ich auch so. Manchmal lasse ich mir bei den "Sachtexten" und Recherchen dazu helfen, aber mein Blog, das bin noch immer ich...! Meine Berichte hingegen brauchen nicht unbedingt eine "persönliche Note" :-)))
      Gegen direkt am Strand hätte ich übrigens auch nichts einzuwenden :-DDDD <3
      Sehr gerne, Gruß & Kuss,
      Maren

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  12. Ich bin vollkommen bei dir. Vor der KI kann man nicht flüchten. Ob man es selber nutzt bleibt einem ja überlassen. Solange du keine Namen, Geburtsdaten oder andere Dinge in den Text eingibst kann auch nichts für fremde Zwecke verwertet werden. Wir haben im Betrieb ein eigenes Tool dafür, das auch nur auf den Dienstrechnern genutzt werden darf und das in unseren Rechenzentren gehostet wird.

    Auf eine Lieferdienst für Lebensmittel warte ich noch. In Kiel gibt es den mittlerweile. In unserem Vorort leider noch nicht. Würde ich sofort nutzen. Ich HASSE Einkaufen (nicht shoppen).

    Entspannten Urlaub mag ich auch. Kein Gehetze von A nach B und wieder zurück. Wie ne Bratwurst am Strand ist auch nicht meins.

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Ja, da hast du recht, da muss man natürlich aufpassen, dass men keine Namen, persönliche Daten etc schreibt. Das mit dem eigenen Tool finde ich wunderbar.
      Verstehe, dann liefern die noch nicht überall hin... das ist bei mir natürlich kein Problem. Ich denke auch, es ist eine gute Sache, auch wenn ich mal wirklich alt bin und nicht mehr so schwungvoll die Treppe hoch kann :-DDD
      Hihi, Bratwurst am Strand... nein, lieber nicht!
      Liebe Grüße
      Maren

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  13. Liebe Maren, Du spricht mir sowas vom Herzen! Diesen Text hätte fast ich schreiben können, wenn auch nur inhaltlich, da ich Deinem geschliffenen und witzigen Formulierungen nicht gewachsen bin ;-)
    Ich bin voll bei Dir, sei es,
    freie Stunden zu genießen und nicht mit Terminen vollzupacken,
    die KI gut füttern und sich dann von ihr sinnvoll helfen zu lassen,
    neue Möbel (Glückwunsch übrigens zu Deinen neuen Errungenschaften - sehr gelungen!) und schwere Geräte liefern lassen statt sich den vierten Bandscheibenvorfall zu holen,
    im Urlaub länger an einem Ort zu verweilen statt jeden Tag ein- und auschecken zu müssen und
    hübsche Apartments zu buchen statt in billigen Absteigen sich über schmutzige Badezimmer und laute Klimaanlagen ärgern zu müssen.
    Wie schön, dass wir wieder einmal so ähnlich ticken :-))

    Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende!
    Liebe Grüße,
    Nadine

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    1. Liebe Nadine, oh wie cool, dass wir da wieder einmal ganz ähnlich ticken und lieben Dank für dein Kompliment an meinen Schreibstil :-))) da freu ich mich sehr!
      Ja, besonders die KI, aber auch das Liefern lassen der Einkäufe erleichtert mir inzwischen den Alltag, so dass ich es gar nicht mehr missen möchte. Und dann haben die auch noch tolle Lebensmittel aus der Region, die würde ich im Supermarkt gar nicht bekommen.
      Danke, ich wünsch dir auch ein schönes Wochenende,
      liebe Grüße Maren

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