Sunday Colors: ein Wal ist kein Schwein... oder doch?
Während selbst abgeklärte Skeptikerinnen wie ich plötzlich anfangen, bei biblischen Prophezeiungen à la Hesekiel (nicht, dass ich auch nur den Hauch einer Ahnung hätte...!) langsam nervös zu werden, weil draußen die Welt gefühlt im Endzeitmodus versinkt, entstehen im Netz KI-Bilder vom Messias, der seine schützende Hand auf Trumps Schultern legt. Bei diesem Anblick möchte man sich herzhaft übergeben. Jesus persönlich würde sich bestimmt im Grab umdr... äh... ach so, na, wie auch immer. Jedenfalls wird selbst das Armageddon pathetisch aufbereitet wieder zum schnulzigen Hollywood-Drehbuch. Der absolute Wahnsinn!
Parallel dazu geschieht gerade etwas, das uns scheinbar kollektiv daran erinnern soll, dass die Menschheit ohne Glaube, Liebe, Hoffnung tatsächlich verloren ist: ein Wal hat sich in der Ostsee verfranzt. Und plötzlich hält halb Europa den Atem an.
Timmy aka Fridolin heißt jetzt nämlich Hope. Oder wie auch immer, der Name ist inzwischen zweitrangig - Hauptsache, er klingt nach Happy End. Da liegt er also seit Wochen, dieser majestätische Buckelwal, leicht fehlgeleitet, vermutlich ohne Navi und ganz sicher ohne böse Absicht, und alle drehen plötzlich gleichermaßen durch: selbsternannte Walflüsterer interviewen das Tier, Demonstranten kämpfen ums Wal-Recht (man beachte bitte den genialen Wortwitz!), Herzblut fließt ohne Ende, Menschen springen von Schiffen, um sich dem Tier zu nähern oder weinen sich zumindest verzweifelt in den Schlaf.
Letztendlich - als man sich bereits mit dem Gedanken der Sterbehilfe vertraut gemacht hat - folgt wider Erwarten doch noch eine Mission. Millionäre finanzieren eine aberwitzige und mit Sicherheit äußerst werbewirksame Rettungsaktion mit Luftkissen, Netz und Schlepper, welche den geschwächten Buckelwal ins offene Meer transportieren sollen.
Ohne Schmarrn, ein Teil in mir versteht das auch alles. Wirklich. Ich wünsche dem Wal von Herzen, dass er bald wieder gesund, munter, glitschig und zufrieden durch den Atlantik gleitet, als wäre nichts gewesen. Aber irgendwie... na ja. Denn während wir in sentimentaler Einigkeit um das Leben eines buckligen Wals bangen, werfen wir gleichzeitig tonnenweise Schweine, Rinder und Hühner auf den Grill. Da wird nicht etwa gerettet, sondern mariniert. Kein Luftkissen, kein Drama, nur purer Fleischgenuss. Sind Wale woanders nicht auch eine Delikatesse? Boah, stellt euch vor, wie viele Grills in Fernost angeschmissen werden könnten bei so einem 30 Tonnen schweren Vieh!
Aber ein Wal ist halt kein Schwein. Selbst ein Schweinswal nicht. Und deshalb klafft die moralische Lücke weiterhin irgendwo zwischen "Oh nein, der arme Timmy!" und "Noch ein Würstchen?". Eine Lücke, so groß, dass darin vermutlich problemlos ein ausgewachsener Buckelwal Platz fände. Aber eh wurscht, wie der Veganer sagt. Ich bin zum Glück die Letzte, die den moralischen Zeigefinger schwingt, weil der mir viel zu schwer ist und außerdem so schlecht zum Grillbesteck passt, aber die Logik dahinter bleibt, nun ja, sagen wir mal: kreativ.
Haaach, wir lieben Tiere! So sehr, dass wir sie in kleine Stadtwohnungen sperren. So sehr, dass sie stets unseren emotionalen Bedürfnissen dienen sollen, und wir sie gegebenenfalls ins Tierheim abschieben, sollten diese sich ändern. So sehr, dass wir armen Schweinen ein kurzes, gequältes, unwürdiges Leben in Ketten bescheren, weil sie keinem anderen Zweck dienen als knusprig zur Teriyaki-Soße zu schmecken. Am liebsten mögen wir eben die mit den großen Augen. Oder den großen Flossen. Oder die, die man nicht so gut in Scheiben schneiden kann. Der Rest hat offenbar Pech gehabt.
Vielleicht geht es am Ende aber sowieso gar nicht um Logik, sondern um Geschichten, um Helden, um das Bedürfnis, wenigstens eine Sache gut ausgehen zu lassen, während sonst alles eher nach apokalyptischem Improvisationstheater aussieht. Der Wal weckt Hoffnung. Hope, im wahrsten Sinne. Ein schwimmendes Symbol dafür, dass wir vielleicht doch so etwas wie Mitgefühl für andere Lebewesen empfinden. Und wenngleich auch nicht für Mitmenschen oder essbare Tiere, dann doch wenigstens für einen Wal.
Ich schlage vor, wir nennen das nächste arme Schwein in Ketten einfach auch mal Hope. Mal sehen, was dann passiert...?!


Guten Morgen Maren, wenn das nicht das Wort zum Sonntag ist. Ich verstehe jedes Wort und teile teilweise Deine Meinung. Tierhaltung gehört anders, dafür verzichte ich weitgehend auf Fleisch. Der Göga isst dafür dann gleich das dreifache. Da werd ich nie einig mit sein. Auch nicht, dass er als Fischhalter, er liiiiiieeebt seine Kois im Teich, Fisch essen kann. 🤭
AntwortenLöschenDie Welt hat grad so viele Probleme, die nicht sein müssten. es gibt einfach zu viele mächtige Männer, die nur Dummes im Sinn haben.
Aber gut, meine Wohlfühloase, der Kleiderschrank. Ich renne öfter da rein als sonst. Das soll was bedeuten.
Du trägst Tüll, während dich Jes… sicher im … umd…..Dir geht es wohl wie mir. Kleidung mit Haltung. Mir gefällt der Look total und auch dass er so multi-kulti ist.😉 Die Kette ist super zur Tasche aus Italien und den Schuhen aus Bangkok. Ich liebe die Jacke aus Heidelberg.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina
Amen :-DDDD Nein, Schmarrn, so sollte es nicht gelesen werden. Das mit dem Wal geht mir nur gerade derart auf den Zeiger, was könnte man - wie Sieglinde sagt - für soziale Projekte mit dem Geld investieren, aber ein Wal ist halt wichtiger als so ein paar Kinder oder Obdachlose...
LöschenIch denke auch nicht oft über den Zustand der Welt nach und beschäftige mich auch lieber mit meinem Kleiderschrank... das kenne ich nur zu gut!
Vielen Dank fürs Outfit-Lob <3
Hab noch eine schöne Woche bei traumhaftem Frühlingswetter! Liebe Grüße Maren
Ja, da bringst du wieder so einiges treffsicher aufs Tapet, dass mir auch sauer aufstößt. Aber ich mag nicht mehr über all das schreiben und habe mich in meinen paar Tagen in München auf familiäre Konstellationen beschränkt, war gut so und nötig.
AntwortenLöschenHeute ja eine ganz ungewöhnliche Umgebung und sehr gedämpfte Farben. Da muss ja so eine Tasche alles rausreißen.
Sonntagsgrüße!
Astrid
Danke, Astrid!
LöschenGut, dass du ein paar schöne Tage in München bei der Familie hattest.
Stimmt, die Farben sind eher gedämpft...!
Liebe Grüße Maren
Ich gehöre natürlich zu denen, die auch ganz dolle die Daumen drücken für den Wal, wie immer er auch jetzt heissen mag. Und er ist wohl tatsächlich ein Sinnbild dafür, dass man doch noch irgendwie irgendwen retten kann angesichts des immer irrer werdenden Weltgeschehens- oder man versucht es zumindest. Und das ist auch gut so. Der Mensch braucht einfach dieses Gefühl, auch wenn die Dosen davon immer homöopathischer werden.....
AntwortenLöschenAls Vegetarierin verstehe ich die von dir angeführte Logik natürlich auch ganz und gar nicht- auch wenn ich immer wieder vor gewissen Dilemmas stehe. Ich kann nun mal meine Mietzen nicht mit Konfibrötli füttern, und wirklich gute Schuhe (oder Reitsättel) werden aus wertigem, echtem Leder gemacht. Aber ich tröste mich mit dem Gedanken, dass so wenigstens auch die vom Menschen verschmähten Fleischstücke verwertet werden (die Idee von "from nose to tail" also funktioniert), was auch das Leder dann einschliesst. Wenn man Tiere schon schlachtet, dann soll man sie auch von A-Z verwerten. Über die Haltung davor, die Transporte und alles andere, was damit zusammenhängt, lasse ich mich lieber nicht aus. Zu meinem ganz grossen Entsetzen wurde in Ruf- und Sichtnähe meines Stalles vor einer Weile der neue Schlachthof eröffnet, und ich "darf" mir jetzt jeden Montagmorgen das Leid der Tiere in ganzer unerträglicher Lautstärke anhören. Es ist grauenvoll. Und: es ist ein kleiner Schlachthof. Möchte auf keinen Fall wissen, was in anderen, riesigen los ist. 😢
Auch wenn dein Text gut und treffend geschrieben ist, vermag er mir trotzdem kein müdes Schmunzeln entlocken. Liegt aber nicht an dir.
Liebe Grüsse!
Ja, inzwischen drücke ich aber eher die Daumen, den armen Wal in Frieden sterben zu lassen als komplett durchzudrehen. Und ich denke ehrlich gesagt auch ähnlich wie Sieglinde, denn die Millionen täten einer sozialen Einrichtung auch gut - oder wenigstens einer Tier-Organisation, wo das Geld etwas bewirkt.
LöschenIch bin davon überzeugt das "der Mensch an sich" viel Gutes tut, dass viel Hilfsbereitschaft und Güte vorhanden ist, das sehe ich immer wieder in so Alltagssituationen.
Ich sehe es ähnlich wie du - und ich kann wohl kaum für einen Wal beten oder weinen und gleichzeitig genussvoll in die Schnitzelsemmel beißen.
Das mit deinem Schlachthof tut mir wirklich Leid, was für eine Ironie des Schicksals! Vielleicht folgt doch nicht alles einer universellen Logik, wozu soll das gut sein?
Ich versteh schon.
Liebe Grüße!
Mir tut der gestrandete Wal ja auch leid, aber wer regt sich noch über zB. den kommerziellen Walfang auf, den manche Länder betreiben? Naja, ich will mich heute nicht mit weiterem Tierleid oder Menschenleid durch "eine Handvoll Tyrannen, die die Welt zerstören" (c) Papst) befassen, es ist schrecklich genug! Aber trotzdem finde ich es gut, wenn du auch solche Sonntagsthemen hast!
AntwortenLöschenDie Jacke finde ich übrigens super, sehr chic und praktisch!
lg
Da sagst du was! Die Handvoll Tyrannen, die die Welt zerstören wurden von einer Menge Menschen gewählt, bewundert oder zumindest geduldet und toleriert. DAS macht mich leider fertig... nicht, dass es sie gibt.
LöschenDanke dir! :-))
LG
Es wäre schön wenn Tierleid endlich reduziert würde. Für alle Tiere natürlich. In Österreich sind für die Haltung von Schweinen noch immer Vollspaltenböden erlaubt, zumindest bis 2034. Nur mal als Beispiel.
AntwortenLöschenIch finde deinen Post daher sehr gut, toll geschrieben.
Dein Outfit ist hübsch, ich mag die kurze Jacke immer an dir. Die lässt sich so schön kombinieren. Die rote Tasche zum Look ist genial. <3
Liebe Grüße
Ja, da hast du recht. Es wäre schön, wenn das Tierwohl für alle Tiere gälte. Vielleicht sogar für Menschen? Was hätte man nicht alles für das Geld in soziale Projekte investieren können!
LöschenVielen Dank! <3
Ja, die Jacke lässt sich vielseitig einsetzen... danke!
Liebe Grüße
Moral, Logik, Tierwürde, Menschenwürde ein Thema mit 100000 Ansichten und Meinungen. Mir zeigt das dass es noch Menschen gibt, denen der Geldbeutel sehr sehr locker sitzt und mal einspringt. Und doch ein gro an Menschen Gefühle zeigen Hoffnung haben, dass er gerettet wird. Richtig oder falsch keine Ahnung. Letztendlich bleibt nur eins. Egal wer oder was gerettet wem geholfen werden kann oder soll es geht immer ums Geld gelingt oder scheitert dann eben.
AntwortenLöschenDie Jacke gefällt mir.
Schönen Sonntag noch.
LG
Ursula
Das stimmt! Und ob richtig oder falsch, das können wir gar nicht beurteilen.
LöschenVielen Dank, Ursula!
Dir einen schönen Mittwoch
LG Maren
Es ist der reinste Irrsinn. Hier habe ich das Gefühl, dass sich einige Organisationen sehr medienwirksam in den Vordergrund stellen. Am schlimmsten sind dieam Rand stehenden "Pseudo-Experten", die alles besser wissen und das dann auch lauthals in den sozialen Medien bekunden. Und abends kommt dann das Steak auf den Grill.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sabine
Ganz genau so seh ich es auch. Ja, genau, die Walflüsterer und Co. Völlig verrückt!
LöschenLiebe Grüße Maren
Sehr fesch schaust Du aus in der Münchner Urbanität! (In der war ich gestern übrigens auch!)
AntwortenLöschenDas Heidelberger Jäckchen wird sich noch viel bewähren, es ist einfach sehr chic!
Damit ist auch schon der einfache und schöne Teil meines Kommentars geschrieben. Der Rest ist da schon viel schwieriger...
Ja, so ein Wal ist ein wunderbares, weil sehr großes und scheinbar auch "friedliches" Tier, das sich hervorragend eignet für Gutmenschen-Projektionen aller Art.
Wenn man den gerettet hat, hat man wirklich was Großes gerettet. Vielleicht die Menschheit?
Aber man wird ihn nicht retten können - und was dann?
Wieviel könnte man mit den Rettungs-Millionen im sozialen Bereich machen? Warum ist das nicht heldenhaft, sich da wirklich groß zu engagieren?
Das wäre doch einfach richtig schön. Naja, die Hope stribt zuletzt!
Herzlich,
Sieglinde
Vielen Dank! Das Jäckchen lässt sich gut und vielseitig kombinieren.
LöschenDa sagst du was, Sieglinde, ich ertappe mich auch dabei, zu rechnen und zu überlegen, was man hätte alles mit dem Geld machen können, in soziale Projekte investieren und den armen Wal in Ruhe sterben lassen...
aber das macht natürlich nicht so einen medialen Wirbel!
Und statt die Welt retten zu wollen, vielleicht einfach mal keine größenwahnsinnigen Idioten an die Macht wählen, bejubeln oder zumindest unterstützen und tolerieren? Mich graust es allein zu lesen "Trump verliert immer mehr an Beliebtheit". Ohne Worte.
Stimmt, die Hope stirbt zuletzt! :-))) Ich sehe ja auch viel Gutes, das gibt mir viel Hoffnung...
Herzlich, Maren
Die wahre moralische Prüfung der Menschheit (die so tief in unserem Innern verankert ist, daß sie sich unserem Blick entzieht) äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren. Und gerade hier ist es zu einem so grundlegenden Versagen gekommen, daß sich alle anderen aus ihm ableiten lassen.“
AntwortenLöschenLiebe Maren
Als langjahrige Veganerin ist das Zitat von Milan Kundera wichtig fur mich.
Liebe Grusse
Isabelle
Danke für das Zitat und deinen Kommentar, liebe Isabelle. Das trifft es wirklich auf den Punkt.
LöschenLiebe Grüße
Maren
Ja, wollen wir hoffen, dass der Wal sowohl körperlich als auch nautisch wieder ganz gesund wird.
AntwortenLöschenIch wäre ja dafür, dass jeder der Fleisch isst mal auf die Jagd geht und dann auch beim abziehen und schlachten dabei ist. Für mich hat der Verzehr von Fleisch durchaus mit Respekt vor andern Lebewesen zu tun. Ich weiß, dass es sein Leben lassen musste, damit ich es essen kann.
Dummerweise ist Fleisch das, was für unseren Körper am besten zu verarbeiten ist und alles in geeigneter Weise bereitstellt.
Obwohl mein Rudi seit 2,5 a nur noch tierisches Eiweiß isst, ist er gesünder, leistungsstärker und schlanker als zuvor. Kein Zucker, keinen Ablagerungen, kein erhöhtes Cholesterin, kein Blutdruck, keine Arthrose und keine Osteoporose. Jetzt müsste er es noch selber jagen, dann wäre es perfekt.
Sehr cooler Look übrigens. Bei der Location musste ich auch 2 Mal gucken, wo Du da unterwegs gewesen bist. Ich bin zwischenzeitlich so selten in München unterwegs, dass ich meine eigene Stadt kaum mehr wiedererkenne.
BG Sunny
Man sollte ihn vielleicht einfach in Ruhe sterben lassen und was hätte man mit dem Geld alles Gutes bewirken können.
LöschenDa wir aber selbst nicht jagen, muss sich ein jeder der Verantwortung stellen. Dann sollen die Fleischesser aber nicht kommen und mir erzählen, wie sehr sie Tiere lieben. Ich selektiere die Kinder ja auch nicht und sage, ich helfe nur den Hübschen oder denen mit den großen Augen. Wie zynisch das alles ist.
Ja, es ist immer wieder schön in deiner Stadt ;-)))
LG Maren
Hallo Maren,
AntwortenLöschenmeine Meinung:
Ich bin wahrhaftig ein Tierfreund.
Sollen sie doch bitte den Wal in Ruhe und Frieden lassen.
Für mich ist das irgendwie eine Qual, was mit dem Wal gemacht wird.
Tut man das, um das eigene Gewissen zu beruhigen? Es mag sicher einige geben, die tatsächlich Ahnung von der Materie haben. Und die anderen? Ich weiß nicht, was ich von dem ganzen halten soll. Mit echter Tierliebe hat das wenig zu tun meines Erachtens.
So oft wie er selbst anfänglich versucht hat, sich in offene Gewässer zu bewegen und dann wieder zurückgekehrt ist, sollte man meinen, mit seinem Ortungsorgan oder wie das heißt stimmt etwas nicht.
Liebe Grüße,
Claudia
Ich glaub, die Menschen wünschen sich eine Art Happy End bei all den schlechten Nachrichten- was ich voll verstehen kann - und vergessen dabei, dass dem Tier damit auch nicht geholfen ist bzw. es vermutlich auf seine Kosten geht, wenn er leidet. Was ich ja nicht weiß, aber nur vermuten kann. Aber ich denke auch, dass der Wal sich im offenen Meer gar nicht mehr zurechtfinden wird.
LöschenLiebe Grüße Maren
Oh wow, was für ein Text… 😄 Ich gebe zu, ich tue mich mit solchen Themen auch immer ein bisschen schwer. Politik ist nicht so meine Spielwiese im Netz, und ich bin auch weit entfernt davon, moralisch „alles richtig“ zu machen.
AntwortenLöschenDiese ganze Geschichte rund um den Wal… ja, die hat mich auch irgendwie berührt. Man fiebert mit, hofft auf ein Happy End – und gleichzeitig schleicht sich genau dieser Gedanke ein, den du so treffend beschreibst: Warum eigentlich hier so viel Herz – und anderswo eher… na ja, weniger?
Ich glaube auch, dass es am Ende viel mit Geschichten zu tun hat. Mit Bildern im Kopf, mit Emotionen, mit dem Bedürfnis, irgendwo noch ein kleines Stück „alles wird gut“ festzuhalten. Und ein Wal bringt eben genau diese große Bühne mit.
Zu deinem Look kann ich dich sehr loben, liebe Maren, denn ich bin absolut begeistert von Jacke und der wunderschönen Halskette und dem Ring.
Gruß & Kuss,
Claudia
Nein, zu behaupten, moralisch alles richtig zu machen wäre auch echt vermessen😄 Das schafft keiner, außer ein paar selbsternannten perfekten Gutmenschen, die wir aber nicht kennen ;-DDDD
LöschenIm Grunde geht es ja immer nur um einen selbst, der Mensch ist egoistisch. Natürlich geht es niemals um den Wal, sondern um die Hoffnung auf ein Happy End, gerade, weil es so viele schlimme Nachrichten gibt. Da geh ich voll mit dir!
Vielen Dank, liebe Claudia <3
Gruß & Kuss
Maren