ue30Blogger and friends: around the world


AROUND THE WORLD - (IN FASHION AND STYLE!) heißt das Motto der Ü-30-Blogger diesmal. Wie einige von Euch sicher wissen, verreise ich mit Begeisterung. Und wenn ich unterwegs bin, dann macht es mir große Freunde, mich nicht nur mit der Geschichte und Kultur einer Region zu befassen, mir einige der Sehenswürdigkeiten anzuschauen, mich mit den Eigenheiten, der Musik, dem landestypischen Essen, der Sprache und der Landschaft (die ich liebend gerne zu Fuß "erwandere"), vertraut zu machen - sondern ich gehe gerne noch einen Schritt weiter. 

Überall, wo ich bin, stelle ich mir vor, wie es wäre, dort zu leben. Und ich versuche, mich wie eine Einheimische zu fühlen... und dazu gehört, mich in die Stoffe, Muster und Farben einer Einheimischen zu kleiden - oder zumindest so, wie ich die jeweilige Region "fühle". Ich mache das, weil es mir enorme Freude bereitet (nicht, weil ich denke, ich müsste es).


Und was soll ich Euch sagen? Es gab bislang kaum ein von mir bereistes Land, in dem ich mich nicht irgendwie auch zu Hause gefühlt hätte. Das gelingt mir schnell. Warum auch nicht? Die Welt ist doch mein Zuhause! 

Ob auf BALI...

...in LAOS...

... THAILAND...

... oder SINGAPUR...

... ich war zwar noch nie in den USA, spiel aber gerne auch mal das "ALL AMERICAN GIRL"!

Kulturelle Unterschiede? Ganz ehrlich, je weiter ich gereist bin, desto überzeugter wurde ich, dass es diese so genannten Unterschiede, die man ja gerne dazu "benutzt", sich schön zureden, dass man sich eigentlich bloß besser, "richtiger" oder gar von "Fremdem" bedroht fühlt - gar nicht wirklich gibt. Zumindest sind sie meiner Meinung nach viel weniger gravierend, als oft angenommen.  WE ARE ONE ist nicht nur so ein doofer "spiritueller" Spruch, sondern wir Menschen sind uns sowas von ähnlich und allein deshalb logischerweise miteinander verbunden... tut mir jetzt echt Leid für alle, die meinen, sie wären so "ganz anders als die anderen"... 😀

Menschen ähneln sich: ob in ISTANBUL...

oder IRLAND!

Ich bin ja der Meinung, Ahnenforschung sollte als Schulfach eingeführt werden - zur reinen Vorbeugung! Wenn wir es alle schwarz auf weiß hätten, welche Wurzeln wir haben, aus welchen unterschiedlichen Kulturen unsere Vorfahren stammten, dann wären wir nicht nur garantiert geflasht, sondern ein tendenziell nationalistisches "Herrenrasse"-Denken wäre vermutlich bereits im Ansatz chancenlos. 

Und ich pass mich gerne an: ob auf den KANAREN...

... oder als "MÄDCHEN VON PIRÄUS"...😀

Und wenn Ihr glaubt, dass ein solches Denken nur einigen wenigen "Zurückgebliebenen" (im doppelten Sinn!) aus bestimmten verarmten und vereinsamten Regionen Deutschlands vorbehalten ist - weit gefehlt! Es versteckt sich unter vielen Deckmäntelchen... und gerne in vermeintlich unbedeutenden Worten wie WIR oder DIE. Denkt mal drüber nach...!

Ich kann aber auch klassische RÖMERIN...

...schicke PARISERIN...

Okay, das alles klingt bestimmt wieder so negativ... und eigentlich möchte ich Euch doch begeistern für DIE WELT (und ihre Gewänder...!). Im Übrigen sehe ich durchaus "die Schönheit im Wassertropfen auf dem Grashalm im Garten vor meiner Haustür..." - ich sehe und ich schätze sie! Und wie! Sprich: ich habe meine Wahlheimat und darüber hinaus die meisten Teile Deutschland bereist. Oft sogar. Teilweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Und ja: es ist auch wunderschön. 

... oder "fesches Madl" aus der Alpenregion!

Aber kommen wir zurück zu FASHION and STYLE! Überall, wo ich mich auf dieser wunderschönen Welt befinde, versuche ich irgendwie, meine Verbundenheit durch meinen jeweiligen STYLE zum Ausdruck zu bringen...

Aber eins ist auch sicher: I 💗 MY HOMETOWN MINGA!

In den letzten 12 Tagen befand ich mich auf der wunderschönen Insel Lewis in Schottland, trank viel Tee, genoss unberührte Natur, wanderte auf einem Grasboden, der weicher, dichter und grüner nicht sein könnte - und hatte plötzlich große Lust auf: Tweed, gedeckte Farben, warme Wollstoffe, Karomuster und eine gewisse "schottische Gediegenheit"... na, wartet mal bis nächste Woche, wenn ich in Linlithgow, zwischen Glasgow und Edinburgh bin, wo die urbanen Hipster die verrücktesten Klamotten tragen... 😀!!!

Ich würde ja mal sagen, dass ich mich optisch...

... eh nicht so von einer Einheimischen unterscheide.

Schottland wäre ja auch fast mal zu meiner Wahlheimat geworden...

...aber ich bin meinem Herzen gefolgt! Und das lag nicht in den Highlands... auch nicht in den Lowlands...

... auch nicht in der magischen Insellandschaft der WESTERN ISLES...

... obwohl ich sagen muss, dass es hier echt schöne Tweed-Taschen gibt!💗

Schaut gerne auch nächsten Sonntag wieder bei mir rein - 
denn da geht's weiter für Schottland-Fans (... und solche, die es werden wollen!). 
Diesmal aus den mehr erschlossenen, städtischeren Regionen
ich werde Euch auf jeden Fall 
EDINBURGH und GLASGOW 
vorstellen. Seid also gespannt! 


Bleibt nur noch zu sagen: Mäh!



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Kommentare

  1. Oh ja Maren das kann ich gut verstehen was Du meinst. Mir geht es da ganz ähnlich. Deine Outfits sind genial, ich liebe das bunte Balioutfit und muss immer wieder schauen wie Du in Laos Rad fährst, wegen dem Hut :) So klasse genau wie die Einheimischen. Die Schottlandbilder sind genial, hoffentlich schaffe ich es auch mal nach Schottland. Die Welt ist einfach schön. Ich liebe es auch mich an mein Urlaubsland anzupassen und finde sogar dass es wichtig ist um es richtig zu erfahren.
    Ich freu mich schon total auf Deinen nächsten Post :)
    Liebe Grüße Tina

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    1. Hihi, den Reishut in Laos hatte sich meine Schwester als Souvenir gekauft, ich hab ihn ehrlich gesagt nur fürs Foto getragen - zu unpraktisch für den täglichen Gebrauch :-)))
      Nach Schottland musst Du unbedingt mal, beim nächsten Mal würde ich weniger lang auf den Hebriden verweilen - obwohls da auch sehr schön war - aber hier gibt's so viel zu sehen, dass mir die Zeit einfach davonrennt... sich an Schottland anzupassen, wenn man in Bayern lebt, ist eh kein Problem ;-)
      Danke <3
      Liebe Grüße, Maren

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  2. Tus fotos son maravillosas ! 👏 Me encantaría verte pronto por mi blog ! Feliz domingo ! ♡♡♡

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  3. Und ich bin mir sicher, dass du dich auch in Brasilien wie zu Hause fühlen würdest!
    Deine Outfits und auch deine Fotos haben mir immer sehr gut gefallen, und das hier auch wieder! Du siehst einfach in allen Ländern genial aus!
    Vielen Dank für diese tolle Blogparade, gerne jederzeit wieder!
    Liebe Grüße und viele schöne Momente in der neuen Woche,
    Claudia

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    1. Oh, nach Amerika - Nord und Süd! - will ich auch mal unbedingt! *seufz*
      Vielen Dank <3
      Liebe Grüße und Dir auch eine tolle Woche!
      Liebe Grüße
      Maren

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  4. Dass die Welt Dein Zuhause ist, glaube ich Dir gern. Ich finde Deine Einstellung toll, weil Du ohne Vorurteile die Länder besuchst und Dich dort gleich anpasst. Das merken mit Sicherheit auch die Bewohner. Deine Outfits sind abwechslungsreich und passend einfach perfekt zu den von Dir besuchten Ländern.
    LG
    Ari

    ARI SUNSHINE BLOG

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    1. Naja, ich glaub, ohne Vorurteile bin ich ganz bestimmt nicht... :-))) Das Tolle ist nur, manche lösen sich total auf (... und manche bestätigen sich aber auch, hihi!). Wichtig ist nur, dass man sich von seinen Vorurteilen nicht beirren lässt... :-) Vielen lieben Dank!
      LG
      Maren

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  5. WOW, Ahnenforschung als Schulpflichtfach, wie genial ist das denn!
    Liebe Maren, das ist eine solch großartige Idee und würde, insofern dies umgesetzt wäre, nicht nur die Allgemeinbildung auf eine ganz andere Ebene katapultieren, sondern von klein auf die Kinder stärken und als Weltbürger mit Wurzeln in der Welt stellen. Die würden mit der Bewusstheit aufwachsen, dass es den anderen nicht gibt, weil die meisten Familien von wo anders kommen und letztendlich sind wir alle gleich und dass wir alle verbunden sind. Das Thema hat viele Facetten und ich musste große Augen machen… heute schreibst Du über Verbundenheit und gerade gestern habe ich in meinem Post den gleichen Satz geschrieben und es betrifft Tarotkarte Nr. 12 Hängende ( traditionell heißt die Gehängte).

    Und nicht nur Deine Bilder sind schön und interessant, sondern die HALTUNG, die sie wiederspiegeln. Wie fühlt sich das an, wie die Einheimischen sich zu kleiden (klar, nach Möglichkeit ), zu verhalten und zu leben. Ein bisschen in die Haut der Menschen, die dort leben schlüpfen. Ja, das ist eine Art von Urlaub, die einen reich macht, finde ich.

    Schottland, obwohl ich dort noch nie gewesen bin, gehört zu den absolut „meinen Ländern“ hmmm!
    Es ist so spannend Dich zu lesen und ich liebe Deinen Humor!
    Ich lese alle Deine Posts, auch wenn ich nicht kommentiere.

    Ich wünsche Dir eine großartige Woche, alles Liebe, Grażyna
    Oder soll ich lieber sagen… mäh! hihi

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    1. Liebe Grażyna, ich hab mal so ein YouTube Video gesehen, da wurde gezeigt, wie verschiedene Menschen sozusagen Genforschung betrieben haben, und was da rauskam, war superspannend. V.a. was es in den Leuten ausgelöst hat! Da war z.B. ein Isländer, der sehr "nationalistisches" Gedankengut hatte... und Stolz auf seine "nordischen Wikingergene" war etc. Ausgerechnet der hatte "afrikanisches Blut" - hahaha! Es war göttlich! Aber es hat tatsächlich eine Art "Wandlung" in ihm vollzogen, er war ja noch sehr jung. Deshalb kann man gar nicht früh genug damit anfangen...
      Was "der Gehängte" angeht, so finde ich toll, dass Du widerum die Karte erwähnst, denn sie ist eine für mich echt spannende Karte! Ich kenn mich zwar nicht so aus aber ich mochte die Karte immer...

      Vielen lieben Dank, kommentieren ist ja keine "Pflicht", aber natürlich freu ich mich, von Dir zu lesen! Aber es macht mich happy, dass Du meine Posts liest, Danke!

      Ich wünsch Dir auch eine großartige Woche, alles Liebe
      Maren (mäh!)

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  6. Liebe Maren, ich war schon ganz gespannt auf deinen Beitrag und hat mich vollkommen überzeugt. Deine Bilder sind genial und die Idee dahinter einfach super – sie bringt einen wunderbaren zusätzlichen Aspekt in das Reisen. Für mich gehört es bei einer Reise auch einfach dazu, mich bereits vorab mit den Gegebenheiten im Land, mit den Gewohnheiten, aber auch mit der Geschichte zu beschäftigen. Wenn ich dann selbst vor Ort bin, dann will ich natürlich schon die Sehenswürdigkeiten sehen, so wie etwas vor Kurzem bei meinem ersten Besuch in Rom auch der wirklich überlaufende Trevibrunnen auf dem Plan stand, aber ich mag es auch mich dann durch die Stadt treiben zu lassen, das Flair aufzunehmen und auch mal in einem typisch einheimischen Lokal zu speisen – so sind wir unter anderem in Taiwan über den Stinky Tofu gestolpert, ein Gericht, mit dem wir uns wirklich nicht anfreunden konnten. Beim Outfit richten wir uns an den klimatischen Bedingungen eines Landes und tragen nicht unbedingt die typische Touristenkleidung. Aber sich auch in der Kleidung wirklich dem Land entsprechend anzupassen ist natürlich noch ein weiterer Schritt und ich freue mich über diese Anregung.
    Hab einen ganz wunderbaren Tag und alles Liebe

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    1. Liebe Gesa, das freut mich echt! So wie Du es schreibst, finde ich es auch wichtig, nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen, da bin ich genau Deiner Meinung, deshalb hab ich mal den Begriff "Sight-Feeling" gebraucht, um damit auszudrücken, dass eben noch mehr zum Reisen gehört als nur sehen (und dann unbeeindruckt Fotos zu machen und das war's). Das mit dem Essen ist auch wichtig, den "stinky tofu" hätte ich vermutlich auch stehen lassen - ich trau mich nicht alles zu essen, aber ich geh z.B. in die einfache Garküche in Bangkok, um die Atmosphäre zu erleben (wobei ich dann beim Essen nicht unbedingt experimentiere :-) Ich shoppe gerne in Urlaubsländern, gerade in tropischen Ländern gibt es einfach eine bessere, dem Klima angepasste Kleidung...
      Danke, ich wünsch Dir auch einen wunderbaren Tag heute und alles Liebe!

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  7. Wie Du heute vielleicht schon gelesen hast, bin ich noch nicht so weit herum gekommen wie Du. Aber wenn hatte ich auch nie das gefühl fremd oder unwillkommen zu sein. Wenn man bereit ist, sich mit den Menschen in einem anderen Land, einer anderen Gegend, auseinander zu setzten. Es gibt welche, mit denen passts und mit anderen passts nicht. Das muss ich den Ort gar nicht verlassen.
    Ich kann jetzt nur für die Griechen sprechen. Die sind anders wie wir, klar, sie haben eine andere Geschichte. Aber sie sind offen. Und wenn man sich auf sie einlässt und sie nicht von oben herab behandelt, bekommst Du das letzte Hemd. Und wenn man sich öffentlich für ihr Land begeistert, dann hat man ihr Herz schon gewonnen. Wir reisen ja meist als Familie. Und das lieben sie. Sie haben sehr viel Familiensinn. Und ich habe es bisher nur erlebt, dass mein Vater mit größter "Verehrung" als alter Mensch behandelt wurde. Die Damen im Hotel lieben ihn. Er bekommt alles an den Tisch getragen usw. Das wäre sicher nicht ihr Job. Aber er behandelt sie im Gegenzug auch immer mit dem größten Respekt, auch wenn sie Teller holen usw.
    Jetzt glaub ich liegt es auf dem Tisch. Respekt ist der Schlüssel und die Sprache mit der man am angenehmsten durch die ganze Welt reisen kann.
    BG und noch einen schönen Urlaub
    Sunny

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    1. Ja, mag sein, dass manche Dinge stimmen, die Du über "die" Griechen schreibst, z.B. das mit der Familienverbundenheit. Ich habe deshalb in Ländern wie Süditalien und Griechenland, besonders in ländlichen Gegenden, immer das Gefühl, die Menschen beäugen mich komisch, als würde ich ein Tabu brechen. Das Tabu in dem Fall heißt, dass man als Frau mittleren Alters ohne Mann/Kinder einfach auf der Welt nix verloren hat! Das denken ja viele, heimlich. Auch bei "uns" ;-) Das ist daher eher ein globales "Problem" der so genannten "zivilisierten" Welt. Meine Kollegin ist ja Griechin, sie ist in unserem Alter und allein stehend, keine Kinder. Was glaubst Du, was die seit Jahren von der buckligen Verwandtschaft zu hören bekommt! Aber natürlich interessiert es in Athen oder Thessaloniki keinen, wie Du lebt. Die "Verehrung" Deines Vaters ist sicher dem geschuldet, dass eben in weiten Teilen Griechenlands die Familie tatsächlich "heilig" ist, für den, der mit Familie reist, ist das perfekt! Für andere... na ja. Suboptimal :-DDD
      LG und Danke!
      Maren

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  8. :-) Liebe Maren,
    gute Idee Ahnenforschung als Pflichtfach in den Lehrplan mit aufzunehmen. Da bin ich ganz Deiner Meinung! Denn es würde wirklich sehr vielen Menschen helfen wenn sie wüßten wo ihre Wurzeln sind. Wir sind doch immer wieder mal auf der Suche danach, oder?
    Es ist schon 25 Jahre her, seit ich zuletzt in Schottland war. Aber ich habe noch immer einen sehr schönen Schal von dort. Freue mich auf Deinen Bericht am Wochenende!
    Liebe Grüße
    Claudia :-)

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    1. Liebe Claudia,
      ich denke, nicht jeder WILL wirklich wissen, wo seine Wurzeln oder Gene herkommen. Ich hab mir mal ein Experiment angeguckt, da hatte ein tendenziell nationalistisch denkender Isländer afrikanische Wurzeln. Ich fand's genial. Sein Gesicht sprach Bände, es hat vieles in ihm ausgelöst. Deshalb wäre ich dafür. Ich glaub aber nicht, dass es die "Suche" beeinträchtigen würde. ;-D Suchen und pilgern und meditieren würden wir trotzdem noch wie verrückt :-DDD
      Du warst schon in Schottland? Toll! Bei mir sind es fast 20 ´Jahre her... Kinder, wie die Zeit vergeht :-)
      Liebe Grüße
      Maren :-)

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  9. Mit entsprechender Kleidung kann man sich bestimmt überall schnell heimisch fühlen. Das zeigst Du uns zumindest immer wieder eindrucksvoll.

    Liebe Grüße Sabine

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  10. määähhh! ;-DDDD
    feiner post! gerade wegen dem "ernsthaften". wenn ich´s flach wöllte, würde ich nicht hier lesen - dünnes gibts genug im www......
    und du ahnst es schon - ich passe mich auch kleidungstechnisch an ans land: würde venedig nie in wanderschuhen und karohemd betreten oder in hotpants durch kairo laufen. käme ich mir total bescheuert vor. und ich habe eben auch schon oft erlebt dass "einheimische" es wohlwollend aufnehmen oder gar loben, wenn man sich ein bisschen an die örtlichen gepflogenheiten hält.
    schöne fotos wieder <3 <3 <3
    freu mich auf den näxten!! xxxxxx

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    1. Vielen Dank <3
      Dass Du Dich kleidungstechnisch anpasst - und zwar perfekt - weiß ich, weil ich bei Deinen Venedig-Posts vor Neid erblasst bin - so absolut bella ragazza! Ja, das kann ich auch gut verstehen, wenn ich so manche Touris sehe, die sich unmöglich benehmen... dann tut es doch gut, wenn es auch andere gibt :-)
      Danke! Ich glaub, der näxte wird Dir gefallen :-) xxxxxx

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  11. Liebstige Maren,
    weißt eh: Bei mir rennst du offene Türen ein ;-)) Wobei ich bei genauer Überlegung feststelle, dass mein "Anpassung" in südlichen Gefilden eher dem Kleidungsstil der Einwohner nahekommt als in nördlichen. Soll heißen: In Asien gerne bunt, luftig und dennoch nicht zu "enthüllt", in Afrika eher erdfarbig... In Irland war ich häufiger mal grün gekleidet, in Island auch... (und natürlich ein bissl wärmer als in Asien ;-)) - aber Tweed oder Schottenkaro auf den Britischen Inseln gab's bei mir noch nicht. Hat vermutlich damit zu tun, dass ich beides nicht besitze und (trotz gewiss guter Qualität) auch kein wirklicher Fan davon bin. Also jedenfalls nicht für mich (hat wohl mit den Secondhandsachen meiner Kindheit zu tun), an anderen gefällt mir der "Brit-Style" und ähnliches oft sehr gut. Du gefällst mir in Tweed auch prima und deine Tasche ist der Hammer. (Ich freu mich sooo sehr, dass sie nun nach Kaffee duftet :-))
    Zum Thema Ahnenforschung: Es könnte nur sein, dass manche dann DOCH feststellen, dass sie seit Generationen "reinblütige Arier" sind und diese sich dann gegen andere verbünden....
    In unserem Haushalt gibt es noch einen Ahnenpass meiner Mutter, war damals Pflicht, um nachzuweisen, dass man "reinrassig" ist (wie ein Hund...) und mein Bruder, der Geschichtslehrer war, hat ihn als abschreckendes Anschauungsmaterial seinen Schülern gezeigt. Allein schon beim Lesen der ersten paar Zeilen wird mir furchtbar schlecht...: "Die gesamte Bildungs- und Erziehungsarbeit des völkischen Staates muß ihre Krönung darin finden, daß sie den Rassesinn und das Rassegefühl instinkt- und verstandesmäßig in Herz und Gehirn der ihr anvertrauten Jugend hineinbrennt. Es soll kein Knabe und kein Mädchen die Schule verlassen, ohne zur letzten Erkenntnis über die Notwendigkeit und das Wesen der Blutreinheit geführt worden zu sein!"
    Wenn ich mir vorstelle, dass solche Zeiten wiederkommen könnten... - das ist blanker Horror - in solch einer Welt möchte ich nicht leben.
    Alles Liebe und genieße weiterhin deine schottische Zeit!
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/08/intensive-augusttage-kleiduberhose-und.html

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    1. Liebstige Traude, weiß ich eh! und Tweed auf den britischen Inseln ist jetzt auch nicht so wahnsinnig "typisch" - so typisch wie Lederhosn für Bayern halt! Also mehr so für Touris... aber in Deutschland weiß das ja keiner, dass in Schottland niemand mit so ner Tweedtasche rumläuft :-DDD
      Die nach kaffee duftende Tasche ist die andere, aber jetzt riecht sie nur noch "neutral" :-)
      Meinst Du das gibt's wirklich? Jemand, der absoluter "Reinblüter" ist (wie bei Harry Potter!). Ich denke ja immer, dass wir alle irgendwo "Schlammblüter" sind, von daher hätte ich da fast keine Bedenken, so einen Gentest machen zu lassen.
      Dieser Ahnenpass hört sich wirklich total gruslig an. Grauenhaft. Toll, dass Dein Bruder ihn den Schülern gezeigt hat. Sowas belebt wirklich den Unterricht und "echte" Geschichten bleiben mehr hängen...
      Nein, sowas darf sich auf gar keinen Fall wiederholen. Deshalb mein ich immer: wehret den Anfängen! Und vor allem: immer alles hinterfragen, das ist nie verkehrt. Wenn man alles so hinnimmt, ist man eher gefährdet, denke ich, auch alles mitzumachen. Andererseits zeigen andere Staaten, dass Diktatoren und Despoten leider noch nicht ausgestorben sind - im Gegenteil.
      Vielen lieben Dank <3 Och, aye, auf jeden Fall :-)
      Liebe Grüße, Maren

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    2. Hmmm.... @ "Jemand, der absoluter "Reinblüter" ist"... Bei einem GENTEST würde sich vermutlich somanches herausstellen, was einige Herrenrasse-Verfechter ziemlich aus dem Konzept brächte. Aber das wurde seinerzeit ja nicht überprüft - da wurde nur geschaut, ob in den letzten paar Generationen eh keine Juden, Farbigen oder sonstwie verdächtig wirkenden Ahnen dabei waren. Und was das betrifft: bei meiner Mutter bis ins 18 Jahrhundert lauter römisch-katholische Bauern aus Österreich, Deutschland und Gebieten, die zumindest früher irgendwann mal zu Ö und D gehört haben ;-)) Naja, und mein Vater hatte tschechische Ahnen - da Böhmen auch mal zu Österreich gehört hat, genügte das für die damaligen "Rassegesetze". (Waaah, allein schon dieses WORT!) Ja, so einen Gentest würde ich durchaus auch gern mal machen, der Mix würde mich interessieren - ich hoffe natürlich auf eine bunte Mischung, das spricht für bessere Qualität als Inzucht ;-))
      @ "wehret den Anfängen!" - ich fürchte, die Anfänge sind schon längst gemacht.......
      @ aye - ich kannte das vor Outlander nur von Matrosen; finde dieses Wort total nett :-))
      Drückers nochmal und komm gut heim!!!

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  12. Liebe Maren,
    ich finde es super, wie du deine Kleidung an deine jeweilige Urlaubsdestination anpaßt. Dein Ouutfit mit Karomantel auf deiner Schottland-Reise finde ich besonders schön. Das Tweet-Täschchen kenne ich ja schon vom letzten Post :). Aber auch die Asien-Outfits sind klasse.

    Ja klar haben wir alle Wurzel aus unterschiedlichenTeilen der Welt. Bei uns mischt eine Osteuropäische Linie mit rein, so weit ich weiß aus Polen. Meine blonde, typisch deutsch aussehende Tochter hat einen "Mongolenfleck", das ist eine dunkle Pigemntierung über dem Steißbein. Das nennt sich so, weil es auf Vorfahren aus Asien bzw. Ostrussland hinweist... :)

    Das Thema ist eine schöne Idee für eine Blogparade. Ich habe tatsächlich auch einen Beitrag vorbereitet, hatte aber am Wochenende Techno-Stress mit meinem Blog. Jetzt geht er wieder, und ich werde mich in den nächsten Tagen noch einklinken...
    Herzliche Grüße
    Birgit
    fortyfiftyhappy.de

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    1. Liebe Birgit,
      vielen Dank! Ich find's super, dass Du weißt, welche Linie bei Euch in der Familie mit reinspielt, ich weiß das nämlich gar nicht, aber ich wär maßlos enttäuscht, wenn es nicht mindestens ein paar andere Kulturen wären, aus denen ich "zusammengesetzt" bin :-DDD

      Von dem Begriff "Mongolenfleck" hab ich noch nie gehört, das ist ja interessant!
      Ich wünsch Dir, dass die Techno-Probleme bald behoben sind, ja, es wär klasse, auch von Dir einen Beitrag zu lesen, Du warst ja auch schon so viel in der Welt unterwegs! Hab erst neulich wieder Deinen Post über Marrakesch gelesen, weil ich auch mit dem Gedanken spiele, mal dorthin zu fliegen...
      Herzliche Grüße,
      Maren

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  13. Liebe Maren, und das beweist mir einmal mehr, wie anpassungsfähig Du bist und wie sehr Du Dich auf etwas einlassen kannst! Tatsächlich wirkst Du wirklich immer wie eine Einheimische (auch wenn ich nur einen Bruchteil der Länder bereist habe, die Du hier vorstellst) - und eine sehr stylische dazu! Was Deine Beobachtung anbelangt, dass sich die Menschen auf der Welt sehr gleichen: das glaube ich Dir aufs Wort. Ich merke es immer wieder, wenn ich mich mit jemanden unterhalte, dass praktisch alle die gleichen Themen bewegen und dass wir uns viel naher und ähnlicher sind, als man mitunter glauben möchte. Ich finde das sehr schön, genauso wie Deinen wunderbaren Beitrag. Vielen Dank und ich bin gespannt, was Du jetzt aus dem etwas dichter besiedelten Schottland berichten wirst. Und dass Du Dich von den Einheimischen in Schottland nicht unbedingt unterscheidest, kann ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen.
    Alles Liebe von Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Liebe Rena, vielen Dank! Hihi, ich denke mal, aus sehr offensichtlichen Gründen vielleicht nicht immer - in Asien oder Afrika zumindest ist es für mich eher schwer, wie eine Einheimische auszusehen :-) aber auf Bali bin ich von Einheimischen zumindest sehr gelobt worden :-)
      Ja, ich habe es auch erlebt, dass Menschen ähnliche Themen beschäftigt, einfach überall auf der Welt, und dass es so wurscht ist, welche Religion oder welchen Hintergrund wir haben, am Ende - am Ende sitzt man bei Tee, Kaffee oder Wein zusammen und redet über die selben Themen... :-)
      Jetzt bin ich so ziemlich am Ende meiner Reise und freu mich echt wieder auf zu Hause :-)
      Alles Liebe von Maren

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